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Jürgen Bender erfolgreichster Unterländer der 24h von Dubai
Bender erfolgreichster Unterländer der 24h von Dubai
Am bevorstehenden Wochenende finden mit dem 24h-Klassiker in Dubai der int. GT-Saisonauftakt 2025 statt. Das Team Jens Nielsen (DK), Martin Dechent und Jürgen Bender holten sensationell den 4. Gesamtrang. In der Klasse reichte es für die Dänisch-Deutsche Porsche-Crew sogar zu Platz 3. Verbunden mit dem Sprung aus Treppchen geradezu hervorragend, wie man feststellen darf. Und der Neckarsulmer Diplomingenieur Jürgen Bender ist bis heute der erfolgreichste Unterländer bei diesem bedeutenden GT-Langstreckenrennen geblieben. Unser MCH-Mitglied ging in Dubai vor 20 Jahren in einem Privatfahrerteam ja auf Porsche an den Start. Hier in Europa fuhr Bender zeitgleich ebenfalls auf einem mit der Team Sportwagenschmiede eingesetzten Porsche-GT3-Modell sehr erfolgreich GT-Rennen.
"Wir waren damals 3 Fahrer im Team. Die Temperaturen setzten uns zu der Zeit schwer zu", erinnert sich der Neckarsulmer bis heute gut. Kein Wunder das sich heute 4-5 Piloten den Einsatz eines Rennwagens teilen. Dubai gewannen damals Ex-Formel 1 Fahrer Hans Joachim Stuck und seine Kollegen in einem Team Duller BMW. Jürgen Bender bescherte sein Erfolg in Dubai den Durchbruch in den internationalen GT-Rennsport. Auf Porsche holte er in den Jahren danach mehre Markentitel. Mit einer anschließend von Callaway-Competition in Leingarten gebauten Modellen C06 und C07 gelang es Bender dazu die Divinol-Cup-Nachfolgeserie TCC sowie die int. Spezial-Tourenwagen Trophy (STT) und die P9-Challange gegen starke Teams auf Porsche, Ferrari, Audi, BMW, Ford oder AMG zu erkämpfen.
Als STT-Vizemeister 2024 kann Jürgen Bender momentan sehr zuversichtlich auf die Saison 2025 blicken. HTS
Foto Team Sportwagenschmiede - Jürgen Bender (links) im Interview - Fotos frei
Jürgen Bender - Rückblick auf Erfolgssaison 2024
Jürgen Bender - Rückblick auf Erfolgssaison 2024
Am Saisonbeginn 2024 stand es recht schnell fest. Der Neckarsulmer GT-Routinier Jürgen Bender plante wie bereits im Vorjahr in der STT-Spezial Tourenwagen Trophy an den Start zu gehen. “Der STT-Terminkalender scheint für mich zeitlich recht gut zu passen“, so Bender damals. Dazu sollte auch 2024 die für die GT-Einsätze vorgesehen Callaway-Corvette C07 wieder vom Team der Erlenbacher Sportwagenschmiede eingesetzt werden. So wie bei den Rennen in Deutschland und bei den Einsätzen in den Nachbarländern auch bereits zuvor schon mit großem Erfolg. Ein früher erster Test auf dem Grand Prix-Kurs in Hockenheim musste verschoben werden. Grund dafür waren die deutlich verspätet gelieferten neuen Technikkomponenten aus England „Bei dem geplanten Test „quasi hier vor unserer Haustür in Hockenheim“ sollte sich darüber hinaus noch entscheiden, ob gegebenenfalls auch der Saisonstart der P9-Challenge bestritten werden könnte“ so Team Technik-Leiter Marco Bayer im Frühjahr. In der P9-Challenge hatte Jürgen Bender zuvor bekanntlich bereits den Meistertitel gewonnen.
Auch P9-Veranstalter Fischer war natürlich bemüht die Heilbronner Crew um Jürgen Bender an den Start zu bekommen. "Bender (Callaway-Corvette) neben Speck (Porsche 991) und McKansy (Lamborghini Huracán). Alle drei P9-Ex-Champions. Dazu Bender neben Frank und Pablo Schumm aus der Region Heilbronn bei uns, das hätte doch was“, so der GT-Top-Veranstalter aus München strahlend Ende 2023.
Bezüglich der STT und der P9 gab es 2024 jedoch Terminüberschneidungen. Der frühe Test hätte aufzeigen sollen, ob alternative Einsätze in beiden Serien (STT+P9) trotzdem noch möglich sein würden. Die P9 hatte Bender immer im Focus, denn schließlich war es Jürgen, einem echten MCH-Ass gelungen, diese Serie 2020 überragend zu gewinnen. Bender erkämpfte den P9-Titel im ersten Corona-Jahr unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen. Und das mit Siegen bei allen Meisterschaftsläufen der Saison im In- und Ausland. Einen solchen Erfolg gab es zuvor und gibt es bis heute nicht! Bender erinnert sich dazu bis heute gut an seinen allerersten Einsatz in der P9-Challenge. Das war 2014 auf dem Eurospeedway-Lausitzring. Dort, auf halber Strecke zwischen Berlin und Dresden bei Senftenberg nahe der Autobahn gelegen, konnte der GT-Hero aus der Region damals auf Anhieb den Gesamtsieg erringen. Ein unglaublicher Erfolg!
Bei seinem Wechsel 2019 in das Team Sportwagenschmied ging es für „Ben“, wie ihn die Freunde seit Jugendtagen nennen, sofort weiter steil bergauf. Siege in allen Ländern, in denen man an den Start ging, stellten sich schnell ein. „Strecken auf denen das Dreigestirn Bender, Sportwagenschmiede, Callaway Competition noch nicht siegte, das fielen auch Teamchef Bayer auf Anhieb im Interview nicht ein.
Die Saison 2024 begann für Bender stark. Doppelsieg vor den Toren von Magdeburg im norddeutschen Motodrom Oschersleben. Am Oschersleben-Wochenende passte alles perfekt auf den Punkt. Reifen, Fahrwerkeinstellungen, Motoreinstellungen - alles eben was für einen Platz ganz oben auf dem Podium wichtig ist. Und ganz oben stand es am Ostersleben-Rennwochende-24 ja auch. Am Saisonende Ende errang der Unterländer Platz 2 in der Meisterschaft. Dazu holte er überragender Sieger in der Wertung seiner Klasse. „Die Jungs in den kleinen Klassen bringen im Schnitt mehr Fahrer zu den Rennen ins Starterfeld. Zwar hinten oder im Mittelfeld, aber die so gewonnen Bonuspunkte für deren Starterzahl führten auch 2024 knapp zum Titelgewinn für Tudur Tudurachi (ROU)“, so Bender nach der insgesamt sehr befriedigenden Saison 2024 am Ende aber hoch zufrieden. HTS
Fotos Team - frei -- Sieger Bender in Oschersleben
Nico Gutzeit mit Podium beim DRSM-Saisonabschluss
Nico Gutzeit mit Podium beim DRSM-Saisonabschluss
Rennslalom auf der Bilster Berg Rennstrecke ein Highlight im 2024er Slalomkalender
„Einen zweiten Podestplatz herausgefahren, eine einzigartige Slalomstrecke kennengelernt, neue reifentechnische Erkenntnisse gewonnen, und immens Spaß gehabt“, resümiert der 20jährige Youngster Nico Gutzeit (Schozach) vom MC Heilbronn nach einem tollen Finale auf der Rennstrecke Bilster Berg. Satte 4000 Meter Streckenlänge pro Lauf, horrend schnell, fahrerisch extrem anspruchsvoll aufgrund der vielen unterschiedlichen Kurven sowie der Bergauf-, und Bergabpassagen – für das Finale zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft (DRSM) waren 85 Startplätze ausgeschrieben. Nach Nennportalöffnung waren diese innerhalb von nur sechs Stunden vergriffen, nach 48 Stunden standen 133 Namen auf der Nennliste. 90 durften schlussendlich fahren, darunter auch unser Slalomyoungster Nico Gutzeit, der durch seine zwei Starts vierzehn Tage zuvor in Oschersleben die 30%-Hürde zur Zulassung geschafft hat. Nico wollte zum Saisonabschluss einfach nur dabei sein - den prestigeträchtigen Titel holte Dennis Zeug von der MSRT Freiamt im Schwarzwald, der mit seinem Opel Kadett C Coupe 16V mit sechs Klassensiegen angereist war und seine Klasse H14 (bis 2000ccm) auch beim Bilster Berg Finale gewinnen konnte.
Einen zweiten Klassenplatz erkämpfte sich Nico Gutzeit im BMW 318 ti der Klasse 10 (bis 2000ccm) der moderat verbesserten Gruppe F. Ohne Meisterschaftsambitionen im ersten Jahr bei fünf Rennslaloms hineingeschnuppert, testete Nico zum ersten Mal ältere, gebrauchte Michelin-Slicks eines Klassenkonkurrenten, die auf der Anreise zum Bilster Berg abgeholt und montiert wurden. „Die haben sich ab dem ersten Meter in Sachen Grip besser angefühlt, als meine bisher benutzten „Hangkooks“ erklärt der Schozacher. Nach der tollen Trainingsbestzeit, ein noch schnellerer erster Stint auf der 4000 Meter-Piste, dann eine Schrecksekunde. Nico wollte angreifen, da Michael Thurner (ADAC Südbayern) im Mazda MX5 etwas schneller war. Auf einer sehr schnellen Bergaufpassage mit Rechtskurve und Kuppe kam der BMW ins Rutschen, die Leitplanken immer näher. Unser MCH-Youngster konnte seinen 230 PS starken Hecktriebler durch eine tolle Reaktion gerade noch abfangen, die Zeit im zweiten Heat durch den Quersteher deutlich langsamer. Die älteren, gebrauchten Michelin-Slicks hatten nur noch minimal Gummi und waren da am Ende. Gewonnen hat die Klasse wie schon bei der Doppelveranstaltung in Oschersleben Mazda MX5-Pilot Thurner in 4.17.34 Minuten. 5,18 Sekunden zurück auf Rang zwei Nico Gutzeit, der wiederum satte 14,09 Sekunden Vorsprung auf Perry Ihl (Mengen) im Mazda RX8 mit Wankelmotor hatte.
Nico Gutzeit Foto: Halald Gutzeit
Durch seine guten Ergebnisse in der Slalom-DM und DRSM dann bei der abendlichen Siegerehrung eine positive Überraschung für den 20jährigen. Im DMSB Slalom Junior Cup für 16 bis 25jährige Nachwuchspiloten wurde Nico Gutzeit als Gesamtfünfter (161,8 Punkte) geehrt. Den Titel holte Max Weber vom MSZ Alzey auf einem Mitsubishi Lancer EVO 9. Im Hause Gutzeit und der Schozacher Sportsgarage ist nun tüfteln in Sachen Technik angesagt, zudem wird die Reifenwahl für 2025 überdacht und ein „Fahrplan“ für die Saison und Meisterschaften im neuen Jahr zusammengestellt. „Die Slalom DM in der Region Süd sowie die fünf Rennslaloms waren herausfordernd, lehrreich und haben immens Spaß gemacht. Dass ich im vorderen Drittel der Klasse F10 mit unserem selbstaufgebauten BMW 318ti mithalten kann, haben wir bewiesen. Aber es ist Fahrzeugtechnisch und Fahrertechnisch noch Luft nach oben“, so das Fazit von Nico Gutzeit nach der Saison 2024.
Zur Info an die DRSM-Interessierten: Der 66jährige Neudenauer Routinier Hans Köhnle – in der DM, der DRSM und bei den MCH-Slaloms seit diesem Jahr mit einem roten Fiat 124 Spider in der G3 und davor sieben Jahre mit einer weißen Corvette C7 Grand Sport in der G0 unterwegs - wurde in der DRSM Gesamtsiebter. Nach den acht Vorläufen wechselte Hans Köhnle zum Bilster Berg Finale strategisch durch breitere Räder von der G3 in die zusammengelegte G2/G1 und konnte dort wie Nico einen zweiten Klassenplatz erringen und somit 130,1 Meisterschaftspunkte einfahren.
Hans Köhnle und Nico Gutzeit Foto: Harald Gutzeit
Wilfried Ruoff
René Noller holt Bronze für Deutsches Nationalteam bei FIA Games in Spanien
René Noller holt Bronze für Deutsches Nationalteam bei FIA Games in Spanien
Zum Ende der Saison 2024 gab es für René Noller nochmal 2 anstrengende Wochen. Im Rahmen des Deutschen Rallye Weltmeisterschaftslaufes fuhr der 22-jährige als Gaststarter erstmals im ADAC-Opel Electric-Cup. 14 identische Opel E Corsa waren am Start zum großen Finale 2024 in Bayern und Österreich. Zu Beginn musste sich René noch an die völlig andere Fahrweise im E Auto gewöhnen und beendete den ersten Rallyetag auf Platz 7. Danach fuhr er aber mit Copilot Stephan Schneeweiß aus Eisenach nur noch Top 5 Zeiten und schob sich so im Ziel in Bad Griesbach noch auf den starken 4. Platz nach vorne.
Direkt nach dem WM-Lauf ging es für den Deutschen Nationalfahrer nach Valencia/Spanien, wo vom 24.-27.10. 2024 die FIA Motorsport Games stattfanden. Am größten Motorsport Event der Welt nahmen fast 700 Motorsportler aus 82 Nationen teil und kämpften in 26 Disziplinen um Medaillen. Auf 6 Wertungsprüfungen im Bergland und der Finalprüfung auf dem Cirquido Ricardo Tormo in Valencia ging es in der Rally4 Tarmac zur Sache.
René Noller und Tim Tauber _Foto: Rainer Noller
Nach Halbzeit noch auf Platz 5 fuhren René Noller und Copilot Tim Rauber mit dem 212 PS starken RenDen ERT Opel Corsa R4 aber in der zweiten Schleife als gäbe es kein Morgen mehr. Ein Überschlag des Teams aus Griechenland brachte das deutsche Team zurück in den Medaillenkampf. Nur eine Sekunde trennte Noller/Rauber von Kazim Kazaz aus der Türkei vor der Finalen WP. Beide Nationalteams gaben dort alles und am Ende entschied eine halbe Sekunde. Der Abstatter hat es geschafft und holt sensationell Bronze und damit einer seiner größten Einzelerfolge in der noch jungen Karriere von René Noller!
Mit insgesamt 7 Medaillen schaffte es Deutschland auch auf Platz 2 der Nationenwertung hinter Spanien.
Die Freude über die Bronze-Medaille ist groß _Foto: Rainer Noller
In Abwesenheit von René fand in der Schweiz auch der letzte Mitropa Rallye Cup Lauf 2024 am selben Wochenende wie die FIA Games statt. Trotzdem wurde René Noller Noch Vizemeister im Mitropa Rallye Cup 2WD und der Juniorenwertung hinter dem Slowenen Mark Skujl, der im baugleichen 3 Zylinder Opel Corsa R4 unterwegs war.
Nico Gutzeit mit einzigartigem Rennslalomtest in Oschersleben
Nico Gutzeit mit einzigartigem Rennslalomtest in Oschersleben
Vier Slaloms, insgesamt über 27 Kilometer Wertungsstrecke, unser MCH-Racer mit einem zweiten und drei vierten Klassenplätzen gegen starke Konkurrenz.
Obwohl sich Nico Gutzeit mit seinem BMW 318ti nach den Süd-DM-Vorläufen für das DM-Finalwochenende in Berlin qualifiziert hatte, verzichtete der 19jährige darauf um mit seinem noch vorhandenen Reifenmaterial zum „Slalom-Viererwochenende“ nach Oschersleben zu reisen.
Am Sonntag, 20. Oktober fanden dort die Deutschen Rennslalomläufe sieben und acht statt, schon samstags veranstaltete der AC Hildesheim zwei weitere Rennslaloms mit Wertung zu regionalen Meisterschaften. Zugelassen waren pro Slalom 85 Teilnehmer die auf der GP-Strecke der Motorsportarena Oschersleben je einen Trainings-, und zwei Rennläufe pro Veranstaltung zu absolvieren hatten – an einem Tag wohlgemerkt !!!
Samstagvormittags ein 4990 Meter Parcours, 15 Teilnehmer in Nicos Klasse 10 (bis 2000ccm) in der moderat verbesserten Gruppe F. Die Fünf-Kilometer-Strecke meisterte der Schozacher in 2.47.33 und 2.41.63 Minuten. „Unbeschreiblich geiler Kurs mit vielen Kurven und den teils optimal platzierten Pylonen, immens hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, da geht aber bestimmt noch einiges mehr“, erklärt Nico. Im Ziel der vierte Klassenplatz, gewonnen hat Julien Hahn im Toyota GT 86.
Nachmittags ein verkürzter Parcours über 1950 Meter, hier gewinnt Michael Thurner vom ADAC Südbayern im Top-aufgebauten Mazda MX5. Nico Gutzeit hat sich schnell an die breiteren Tore (Rennslalom minimal 3 Meter, maximal 4 Meter) und weiter auseinanderliegenden Wertungsaufgaben (Rennslalom minimal 20 Meter, maximal 150 Meter) gewöhnt und wird genialer zweiter – „da hat alles gepasst“, so der MCH-Slalomyoungster. Sonntags dann das grosse Aufeinandertreffen der DRSM-Elite, um bei den beiden letzten Vorläufen wichtige Punkte für das Finale am 2. November auf der Rennstrecke Bilster Berg einzufahren. Der Parcours 3300 Meter lang, selektiv, schnell, vormittags und nachmittags gleich gesteckt. Überlegener Doppelsieger Mazda MX5-Pilot Michael Thurner, dahinter kämpfte eine BMW-Fünfergruppe im Zehntelsekundenbereich um die weiteren Podestplätze. An Nicos 230 PS starkem BMW 318 ti sorgen Motorenaussetzer für Probleme und nicht optimale Durchlaufzeiten, die durch mehr Sprit im Tank behoben werden konnten.
2024-10-20 Nico Gutzeit _Foto: Kilian Loibl
Nachmittags dann ein weiterer Reifentest mit der extrem weichen Bergmischung. Im ersten Stint lief alles bestens, den zweiten musste der MCH-Slalomracer wiederholen, nachdem rote Flaggen aufgrund eines Drehers der Konkurrenz geschwenkt wurden – auf dem 3300 Meter Parcours sind zeitgleich drei Slalomcracks unterwegs. Die weichen Slicks fingen beim erneuten Lauf zu schmieren an, seine angepeilte Zeit konnte Nico nicht erreichen, schlussendlich standen zwei vierte Klassenplätze auf den DRSM-Ergebnislisten. „Der Abstand zum Podest war minimal, wir haben viele Reifenmischungen und unterschiedliche Luftdrücke ausprobiert, einen echten Vergleich zur Konkurrenz haben wir allerdings nicht, da wir als einziges BMW-Team Yokohamaslicks fahren“, erklärt Schrauber und Papa Harald Gutzeit.
Für das Finale am Bilster Berg wird in der Schozacher Sportsgarage jetzt noch einmal an der Technik getüftelt und „vielleicht probieren wir da mal gebrauchte Michelinslicks aus, mit der die Konkurrenz sehr schnell unterwegs ist“, so das Resümee von Nico Gutzeit nach einem einzigartigen Testwochenende.
Wilfried Ruoff
Pablo Schumm holt ProAm-Sieg der GT-Masters
Pablo Schumm holt ProAm-Sieg der GT-Masters
Teams aus einem Profi- und einem Amateurfahrer gehen in der ADAC GT Masters gesondert an den Start. Diese Leistungsmischung der Fahrer wurden beim GT-Masters-Finale in Hockenheim extra gewertet. Das Duo Karklys/Schumm auf Audi R8 GT3 LMS Evo2 war eines der ProAm-Teams im Feld. Der junge Pablo Schumm aus Heilbronn ist bekannterweise auf dem Weg Richtung Profilager. In der Woche als Projektentwickler gefordert und 15-Mal im Jahr macht sich der 24jährige Senkrechtstarter als GT-Rennfahrer in der ADAC-GT-Masters einen Namen . Und das vorwiegend an Wochenenden wie dem Zurückliegenden. „Die GT Masters hat es absolut in sich“ so Schumm voller Respekt. Im vollen Feld der Fahrer aus 7 Nationen die sich in der "Masters" mit aller Kraft für den GT-Profisport zu empfehlen versuchen, mischt er voll mit. Audi Kontra Lamborghini, BMW, AMG, Ferrari, Aston Martin oder Porsche, alle GT-Hersteller der Extraklasse. In einem Lamborghini von Team Konrad-Motorsport errang Pablo Schumm bis 2023 in der P9-Challenge und der P9-Endurance etliche Siege. Erfolge bei GT-Rennen auf den Strecken in Hockenheim, dem Red Bull Ring (A), Mugello (I), dem Eurospeedway Lausitzring oder Dijon (F) galt es zu beherrschen. 2024 stieg der Unterländer vom gewohnten Lamborghini Huracán V10 in einen Audi R8-GT3-LMS Evo2 um. Zusammen mit dem schnellen Litauer Jonas Karklys war der MCH-Fahrer am Wochenende beim Finale der ADAC-GT-Masters, also quasi vor der Haustür, auf dem Formel 1-Kurs von Hockenheim im Rahmen der DTM am Start. Vor viel heimischem Publikum galt es für ihn dort natürlich besondere Stärke zu beweisen. Immer voll auf dem Gas zu bleiben war somit die Devise. 2024 hat Pablo Schumm neue Rennstrecken wie die Formel-1-Kurse Nürburgring, Zandvoort (NL) und Spa Francorchamps (B) zu meistern gelernt.
Das Rennen 1 in Hockenheim konnte Pablo aus Startreihe 7 gleich im Bereich Eingang Motodrom routiniert und gekonnt retten. Vor ihm kollidierten Eingangs Motodrom mehrere Gegner. Das verlangte Schumms fahrerisches Geschick gleich zu Beginn voll. Platz 4 in der ProAm-Wertung und am Ende sogar das ProAm-Podium (3.) waren der Lohn. Den Audi steuerte Co-Pilot Jonas Karklys im Audi als 2. Fahrer über den Zielstrich. Gesamtsieger am Ende Ralf Schumachers Sohn David und dessen Copilot Orwega.
Das zweite Rennen des Wochenendes – das Finale der ADAC GT Masters 2024, wurde vom Duo Kalender/Seppänen gewonnen. Sie hatten den Titel bereits sicher. Auf Gesamtrang 12 lief Pablo Schumm ein. Im Team mit Profi Jonas Karklys spülte sich die ProAm-Crew aus Deutschland und Litauen zeitweise sogar sensationell bis auf Rang 7 nach vorne! "Das passiert in den Runden der vorgeschriebenen Stopps zu Rennmitte", so Schumm. Am Ende konnten Schumm/Karklys die ProAm-Wertung in Hockenheim gewinnen. „OK, der Ausritt des Duos Schwarzer/Fach wenige Kurven vor Ende des Rennens hat es begünstigt“, so der Heilbonner. Der bis dahin knapp führende Porschepilot Alex Schwarzer geriet auf den Teilen eines unmittelbar zuvor von einem Lamborghini zertrümmerten Werbeblock aus Styropor von der Strecke. Pablo ging vorbei und gewann verdient. Hatte Pablo, der Audi-Pilot, den Porsche-Routinier stark bedrängen können? Auf alle Fälle standen Schumm und Karklys mit dem GT-Masters-Siegern am Ende in der gefeierten Gruppe der Sieger auf dem Podium.
Nach dem Erfolg in Hockenheim gilt es nun einen Vertrag mit einem Erfolgsteam für 2025 abzuschließen. Schwarzsehen muss man da wohl kaum. HTS
Pablo Schumm Foto: Team Liqui Moly Engstler
Mit Doppelsieg zum Meistertitel im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Mit Doppelsieg zum Meistertitel im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Das Saisonfinale des ADAC Kart Rookies Cup Süd am 19. Oktober 2024 in Nussloch brachte die Entscheidung: Fahrer und Fahrerinnen aus Baden-Württemberg und Bayern lieferten sich packende Rennen.
In der letzten Runde des Qualifyings sicherte sich Ben Blon vom MC Heilbronn die Poleposition und fuhr in den Rennen 11 und 12 zwei Start/Ziel-Siege ein. Mit der maximalen Punktzahl in Nussloch sicherte er sich den Meistertitel. Eine erfolgreiche Debütsaison liegt hinter ihm: 7 Siege und 2 dritte Plätze in 12 Rennen.
Für Ben geht es nun in die Winterpause und in die Vorbereitung für die nächste Saison, in der er in einem neuen Design an den Start gehen möchte.
Ben Blon Foto: Timo Blon
Das STT-Finale 2024 auf dem Nürburgring
Jürgen Bender - aus dem STT Titelkampf gerissen
Der Neckarsulmer befürchtete insgeheim, dass der STT-Titelkampf auf dem Nürburgring eine "ganz enge Kiste" werden könnte. Bender spürte schon vor dem Wochenende, das es am Nürburgring nicht einfach werden könnte. Und er behielt am Ende leider Recht.
Knappe 10°C am Samstagmorgen und leichter Luftzug. „Nein, kein richtiger Wind, mit dem man der Fahrer beim Richtungswechsel zu kämpfen hat, aber eben leichte Zugluft, die den Asphalt kühlt, dass meist leider zu kühl für das ausreichend schnelle Aufheizen der Rennreifen“, so Bender skeptisch. Die Jungs von der Sportwagenschmiede hatte für das erste Training leicht gelaufene Reifen montiert. "In der kühleren Jahreszeit lässt sich leider nur schwer der richtige Luftdruck vor dem Training festlegen“, so Technikchef Bayer. Einen neuen Satz zu verbraten, machte also beim Auftakt wenig Sinn „Und die bei so einem Wochenende exakt einzuhaltenden Zeitabläufe werden eh immer sehr schnell zum Zeitproblem für Crew und Fahrer. "Tatsache ist aber, dass der Luftdruck maßgeblich mitbestimmt, wie schnell die Reifen auf Temperatur kommen“, fügt Bender hinzu. Denn die Reifentemperaturen können am Ende helfen Topp-Rundenzeiten in den Asphalt zu radieren.
Für Jürgen Bender sprang am Ende des Trainings die zweite Startreihe für den heimischen heraus. Ob der MCH-Pilot damit zufrieden war - fast, aber eben doch nicht ganz.
Vor dem Rennen mussten die Reifen mit zwei Einführungsrunden für den Auftakt auf Temperatur gebracht werden. Diesmal reichte das nicht ganz aus. Jürgen Bender verlor auf dem Weg runter zum tiefsten Punkt der Strecke mit der so wichtigen langen Rechtskurve zwei Positionen. "Du spürst, wenn die Reifen noch zu kalt sind. Wenn ja, dann man muss man, ob man will oder nicht, leicht vom Gas“. Das nimmt einem den Schwung rauf Richtung Start und Ziel ganz entscheidend. Rundenzeitverluste die im Ablauf nicht mehr aufzuholen sind.
Im Spitzenkampf gewannen so Kenneth Heyer (AMG), Ringfuchs Klaus Abbelen (Ferrari) und Mex Jensen (NL, BMW) sofort einige Wagenlängen. Jürgen Alzen (BMW M4) gelange es ebenfalls sich leicht von den Verfolgern Michael Golz (Lamborghini) und Jürgen Bender (Chevrolet Corvette) abzusetzen. Beim Pflichtstopp nach 10 Runden wurde Bender, zwischenzeitlich gut als Fünfter unterwegs, eine zu kurze Standzeit gemessen. Nur im Hundertstelbereich, aber es gab eine Strafzeit von 5sec dafür, Die warfen den Neckarsulmer am Ende auf Platz 6 zurück.
Gesamtsieger am Ende das Duo Heyer/Marchewicz (AMG) vor Klaus Abbelen (Ferrari) sowie dem Duo Jensen/Polland (NL, BMW).
Markenvielfalt und harte Kämpfe im Feld werteten das Finale am Ring deutlich auf. Den alles entscheidenden letzten Meisterschaftslauf konnte Jürgen Bender jedoch leider gar nicht erst aufnehmen. Bereits in dem Ende der ersten Einführungsrunde zwang ihn ein Bruch im Bereich der Hinterachse (Nach Demontage wird berichtet) zur Aufgabe. Aber er behielt trotz diesem Missgeschick auf Platz zwei der Meisterschaftstabelle. Die STT wurde am Ende von den jungen Rumänen Tudor Tudurachi (BMW M4) gewonnen. HTS
Foto HTS: Jürgen Bender
Markus Pommer auf dem Podest
Pommer auf dem Podest
Markus Pommer und das Sinsheimer Team Gebhardt Motorsport haben bei ihren beiden Gaststarts in der IMSA VP Racing SportsCar Challenge beeindruckende Ergebnisse erzielt. Auf der anspruchsvollen Strecke des Michelin Raceway Road Atlanta im US-Bundesstaat Georgia zeigte Pommer in seinem LMP3-Fahrzeug nicht nur sein fahrerisches Können, sondern führte das Team auch nach 33 Jahren erfolgreich in den US-Motorsport zurück.
Im ersten Rennen, das über eine Distanz von 45 Minuten ausgetragen wurde, erkämpfte sich der 33-jährige Obereisesheimer den zweiten Platz. Dieser vielversprechende Auftakt sorgte für große Erwartungen an das zweite Rennen am Freitag. Pommer und sein Teamkollege Valentino Catalano, die beide in einem Duqueine D-08 antraten, bewiesen, dass sie sich schnell an die neue Umgebung anpassen konnten und kämpferisch auftraten.
Im zweiten Rennen erhielt Markus Pommer erhielt Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines Überholvorgangs unter Gelben Flaggen. Diese Entscheidung führte dazu, dass er schließlich auf den vierten Platz zurückfiel, knapp hinter seinem Teamkollegen Valentino Catalano. Trotz dieser Herausforderung war die Gesamtleistung des Teams bemerkenswert und hinterließ einen starken Eindruck vom Potenzial des Fahrzeugs und der Fahrer.
Jürgen Bender - Titelkampf am Nürburgring
Jürgen Bender - Titelkampf am Nürburgring
Am kommenden Sonntag um 16.40 Uhr wissen die Racefans es genau. Dann ist der 2. Lauf der 1986 gegründeten Spezial Tourenwagen Trophy (STT) 2024 vorbei. Nach 2016 möchte der momentane Tabellenzweite Jürgen Bender (NSU) die von Team Sportwagenschmiede (Erlenbach) eingesetzte Callaway-GT3-Corvette als Sieger über den Zielstrich katapultieren. Der 600 PS starke Bolide aus den USA wurde von Callaway-Competition in Leingarten für GT-Rennen konstruierte. Die Corvette ist einsatzbereit. "Den Kampf um den Gesamtsieg und den Sieg in der großen Hubraumklasse habe ich entscheidend mit in der Hand", so Jürgen Bender vor Abreise Richtung "Grüne Hölle Nürburgring". Der Griff nach dem Meistertitel kann in der rauen Eifel jedoch nur gelingen, wenn Tabellenführer Tudurachi seine Klasse am Ring nicht gewinnt. Sollte der weiter hinten im Feld auf einem BMW um den Klassensieg kämpfende Tabellenführer Tudur Tudurachi (BMW M4 GT4) aus Rumänien seine Klasse aber gewinnt, dann kann der Unterländer Ex-STT-Champion Jürgen Bender den STT-Meisterpokal nicht erneut mit ins Unterland nehmen. Seinen 2018 nur knapp verpassen zweiten STT-Titel möchte MCH-GT-ASS Bender natürlich unbedingt versuchen erneut zu erkämpfen.
Neben Markus Pommer und Pablo Schumm gilt Jürgen Bender als erfolgreichster und bekanntester LMP- bzw. GT-Rennfahrer des Unterlandes. Beide, Bender und Pommer arbeiteten zu Beginn der Karriere von Markus Pommer (Erlenbach) im Kartsport immer mal wieder zusammen. Man kennt sich also schon ewig. Nun also unbedingt Daumen drücken - einen für Markus Pommer am Start in Atlanta (USA) und den anderen Daumen für Jürgen Bender der am Nürburgring zeitgleich um den STT-Titel kämpft. HTS
Foto hts: Bender (l) und Rennleiter Bayer (R)
Markus Pommer startet in Georgia
Gebhardt Motorsport startet in den Georgia
Nach einem erfolgreichen Jahr im ADAC Prototype Cup Germany mit Fahrer- und Teamtiteln unternimmt der Heilbronner LMP3-Pilot Markus Pommer gemeinsam mit seinem Team Gebhardt Motorsport einen spannenden Ausflug über den Atlantik. Vom 9. bis 12. Oktober wird das Team in der IMSA VP Racing SportsCar Challenge in Georgia auf der Michelin Raceway Road Atlanta in Braselton antreten.
Die IMSA VP Racing SportsCar Challenge, die erst seit 2023 besteht, hat sich schnell als hochklassige Serie für LMP3- und GT4-Fahrzeuge in den USA etabliert. Diese Gelegenheit bietet Pommer und seinem Team die Chance, sich in einem internationalen Wettbewerb zu messen und ihre Fähigkeiten auf einer der renommiertesten Rennstrecken der USA zu zeigen.
Gebhardt Motorsport reist mit zwei Duqueine D-08 nach Georgia, wobei Pommer (33) und sein Teamkollege Valentino Catalano (18) die Fahrzeuge steuern werden. In der SportsCar Challenge gibt es weder Boxenstopps noch Fahrerwechsel. Daher werden Pommer und Catalano in getrennten Rennen antreten, was zusätzliche Herausforderungen und strategische Überlegungen für das Team mit sich bringt.
Der Besuch in den USA verspricht nicht nur spannende Rennen, sondern auch wertvolle Erfahrungen auf internationalem Terrain. Pommer und sein Team sind bereit, ihr Können unter Beweis zu stellen und die Gelegenheit zu nutzen, um sich in der nordamerikanischen Motorsportlandschaft zu etablieren.
https://www.facebook.com/gebhardt.motorsport/
Zuschauerkalender 2024 (roadatlanta.com)
VP Racing SportsCar Challenge: Startseite | IMSA
Podium für Ben Blon beim ADAC Kart Bundesendlauf
Podium für Ben Blon beim ADAC Kart Bundesendlauf in Liedolsheim
Der 9-jährige Kartfahrer Ben Blon aus Abstatt hat beim ADAC Kart Bundesendlauf den 3. Platz im ADAC Kart Rookies Cup erreicht. Der 43. ADAC Kart Bundesendlauf fand am 05. und 06. Oktober 2024 auf der Kartbahn in Liedolsheim statt und versammelte die besten Fahrerinnen und Fahrer der ADAC Regionalserien aus ganz Deutschland. Sie kämpften in sieben verschiedenen Klassen um die begehrten Titel.
Eine Besonderheit des ADAC Rookies Cup ist, dass die Altersklassen 1 (8-10 Jahre) und 2 (10-13 Jahre) gemeinsam in einem Rennen starten, wobei die Wertung separat erfolgt. Mit insgesamt 21 Startern bot das Rennen spannenden Motorsport mit zahlreichen Überholmanövern.
Am Samstag sicherte sich Ben Blon im Zeittraining den 2. Platz in der Klasse 1 und beendete die Vorläufe auf den Plätzen 3 und 5. In den beiden Finalläufen am Sonntag erkämpfte er sich schließlich den 3. Platz in der Gesamtwertung der Klasse 1.
Ausführliche Rennberichte vom ADAC Kart Bundesendlauf:
ortsclub-suedbaden.de oder adac-motorsport.de

Sulmtal- Slalom des MSC Weinsberg
65. Sulmtal- Slalom des MSC Weinsberg
Am 29. September fand in Neckarsulm der 65. Sulmtal- Slalom statt.
Zu Beginn der Veranstaltung hielt sich das schöne Wetter sehr zurück. Im Laufe der Veranstaltung wurde es aber zusehends besser. Das kam den Fahrern sehr zugute. Die Strecke im Neckarsulmer Industriegebiet war anspruchsvoll geplant.
Vom MSC Heilbronn waren insgesamt 14 Teilnehmer mit dabei.
An den Start gingen in der Klasse G1 Jasmin Kumor machte Platz 8, Michael Kumor belegte Platz 7 und Dr. Jürgen Eymann landete auf dem 6.Platz.
In der Klasse G3 und G4 starteten Norbert Deme und Christian Hofmann. Christian beendete die Wertungsläufe auf dem 5 und Norbert auf dem18 Platz.
Auch in der Klasse F10 gingen 4 Fahrer an den Start. Auf Platz 12 landete Maximilian Deis, den 9. Platz konnte Daniel Gläser für sich behaupten. Nico Chelminiacki schnappte sich Platz 6. Auf einem knappen Platz 2 landete Nico Gutzeit.
In der Klasse SE 16 hatten wir gleich 2 Platzierungen auf dem Treppchen mit Marie Exner auf Platz 2 und Rick Kübler auf Platz 1. Eine starke Jugend auf ihren Fahrzeugen. Herzlichen Glückwunsch zu euren Platzierungen.
Selbst in der Klasse SE 17 waren 3 Platzierungen machbar. Auf Platz 6 mit Steffen Exner, Angelika Zartmann konnte den 4. Platz für sich sichern. Max Galan Moreno landete auf dem Treppchen mit dem 3. Platz.
Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu ihren Platzierungen.
Max Galan Moreno
Ein Dreher bremst Pablo Schumm am Red-Bull-Ring ein
ADAC GT Masters
Ein Dreher bremst Pablo Schumm am Red-Bull-Ring ein
Nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch die jeweiligen Einsatzteams sowie deren Leistungsstarke GT-Modelle entschieden letztes Wochenende am Red-Bull-Ring über den Erfolg. In der Steiermark mischt bekanntermaßen grundsätzlich auch immer noch Wettergott Petrus ganz kräftig mit. Diesmal überlisteten die Deutsche Engstler-Motorsport-Piloten Pablo Schumm und Jonas Karklys (LTU/Vilnius) im Training den Petrus aber mit ihrer Reifenwahl zum 9. und 10. „ADAC-Masters-Rennen“ sehr clever. Quali-Position fünf, zurück Versetzung nach „full corse yellow-penalety“ sowie am Ende als 12. im Ziel, - „Das war aber am Ende nur so la la“, meinte der Heilbronner MCH-Pilot Pablo Schumm nach dem Auftaktrennen. „OK, es war unter den gegebenen Umständen schlussendlich schon noch zufriedenstellend für Jonas und für mich“. Im zweiten Quali zwar zunächst länger auf Rang 3 unterwegs, drängte die Konkurrenz mit neuesten Modellen von Ferrari, AMG, BMW, Aston Martin, Porsche und Lamborghini den Audi des Heilbronner MCH-Fahrers kurz vor Trainingsende noch in Reihe neun zurück. „Oft geht es dann wie in der Formel 1 auch mit „last minute“- Aktionen kurz vor Trainingsende ebnen doch noch mal Schlag auf Schlag“, so Pablo nachdenklich.
Eine bemerkenswerte Tatsache stach am Red Bull Ring am Wochenende besonders ins Auge. Im Starterfeld trafen 4 Fahrer aufeinander, die sich schon aus der der P9-Challenge gut kannten. Darunter Dennis Fetzer. Der junge Gießener debütierte als 17jähriger und absolut jüngster P9-Starter vor 5 Jahren in der P9-Serie. Und dass damals genau hier auf Österreichischen F1-Rennstrecke in einem Porsche GT3 des Grazer Teameigners, dem Ex-Champion Denis G. Watt. Davon war P9-Manager Fischer natürlich sichtlich begeistert. „Meine P9-Serien scheinen wohl die richtige Schule für junge GT-Einsteiger zu sein“, so Manager Fischer. Er scheint Recht zu behalten. Am Ende landete das AMG Duo Haupt/Fetzer nach Unfall von Teameigner Hubert Haupt auf Rang 5. Auch der erfolgreichste P9-Endurance-Champion, Hermann Speck und der momentan erfolgreichste P9-Fahrer aus Österreich, Gerhard Tweraser (P9-Challenge-Champion 2024) zählen zu den ADAC-GT-Masters Debütanten 2024. Als 17. kreuzte der Litauer Jonas Karklys, der Partner von Team-Startfahrer Pablo Schumm aus Heilbronn auf Audi R8 GT3 EVO den Zielstrich. Ein 270°-Dreher kostete Pablo zu Rennbeginn leider sehr wertvolle Zeit. „So was holst Du im Rennen leider nie wieder auf“. Dahinter das Porsche-Duo Speck/Tweraser (A).
Gesamtsieger am Ende einmal mehr der junge Finne Elias Seppänen mit Partner Tom Kalender auf AMG. Seppänen sieht in Hockenheim dem 2. ADAC-GT-Masters-Titelgewinn entgegen. Das wird dem Finnen schon jetzt einen Platz in der DTM-25 bescheren können. Pablo Schumm sieht nun dem ADAC-GT-Masters-Finale in Hockenheim gespannt entgegen. Daumen drücken der MCH-Freunde ist angesagt. Vor dem Rennen und natürlich danach am 20.10.24 beim Zuschauen auf den Tribünen im nahen Motodrom der Formel 1 Strecke von Hockenheim. HTS
Foto: Schumm im Audi R8 GT3 EVO von Team Engstler Motorsport
STT-Doppelsieg für Jürgen Bender in Assen
STT-Doppelsieg für Jürgen Bender in Holland
MCH-Ass Jürgen Bender gelang der Auftakt für das ADAC-Assen-Wochenende in Assen (NL) gelang perfekt. „Wie erwartet fuhr der Holländische Favorit Henk Thuis im Training der int. STT-Trophy auf Pole. „Aber ich konnte mich trotz einiger ungewohnt neuer technischer Details an der eingesetzten Callaway-Corvette neben Henk in die erste Reihe katapultieren“, so Bender zufrieden. Herausgefunden hatte man im ersten Training auch die Gründe für Zündaussetzer zuvor in Hockenheim. Dazu gab es wichtige Erkenntnisse bezüglich der optimal zu verwendenden Reifen. „Man lernt eben doch nie aus!“, sinnierte Bender am Abend in Holland schmunzelnd.
Der Start gelang Bender und Thuis recht gut. Der Holländer konnte sich optimal für die erste Kurve positionieren. „Gut für Henk, aber ich konnte in der Situation nur reagieren“, so Bender nach dem Rennen. „Jürgen musste kein Risiko eingehen. Zu sehen war, dass er vom Start weg recht souverän ‚klarkam‘. Und unser gewählter Reifendruck war perfekt“, so Teamchef Bayer. Bis zur 4. Runde blieb Thuis in Führung. Dann zeigte der Druck von Bender Wirkung. Dazu stellte sich ein Reifenschaden beim schnellen Holländer ein. Das warf Thuis fast ans Ende des Feldes zurück. Aber der Junge gab nach dem Wechsel sofort wieder mächtig Gas. Er holte Position um Position zurück. In der 10. Runde katapultierte Jürgen Bender die von Team Sportwagenschmiede eingesetzte GT3-Corvette vor Michael Golz (Lamborghini Huracán GT3) auf dem den anspruchsvollen Moto-GP-Kurs in Führung. Im Zuge der Pflichtstopps fiel „Ben“ wie ihn die alten Freunde nennen, kurz auf Rang 4 zurück. Begründet wird das durch die unterschiedlichen Runden, in denen ein Team den Boxenhalt jeweils für den eigenen Fahrer plant. Die schnellste Runde von Bender betrug 1.37,476 sec. Die radierte er in der 19. von 23 Umläufen in den Niederländer Asphalt. Golz war bei der Jagd um die Bestzeit knappe 2 sec langsamer als Bender unterwegs. Gesamtsieg und natürlich der für die Meisterschaft wichtige Klassensieg stellten die heimische Crew nach dem Rennen in Holland sehr zufrieden. HTS
Foto Team Sportwagenschmiede (frei) – Bender vor Golz und Thuis (NL)
Das Training zum 2. STT-Trophy-Lauf entschied Michael Golz hauchdünn für sich. „2/10 zurück lag Jürgen Bender. Wieder die erste Startreihe für Bender. „Diesmal lag der Polemann von Rennen 1, unser schneller Niederländer Henk Thuis hinter Jürgen“, so STT-Manager Rolf Krepschik. Wieder lag also vor dem Rennen sehr viel Spannung in der „holländischen“ Luft. Vom Start weg gelang Michael Golz seinen Lamborghini vor Benders Corvette in Führung zu halten. Bender schoss als 3. im Ziel vorbei. In Runde 11 ging der Unterländer in Führung. Die gab er bis ins Ziel auch nicht mehr ab. Allerdings über die Distanz hart bedrängt von Lamborghini-Pilot Golz. Den hängte Bender über die Distanz am Ende 2,8 sec ab. „Michaels Lambo ging hier wie die Feuerwehr“, so Jürgen Bender nach dem Rennen. „Wirklich erstaunlich“, so der Neckarsulmer kopfschüttelnd. Die schnellste Rennrunde radierte aber Bender mit 1.37,941 in Runde 5 in den Asphalt. In Rennen 1 war Bender noch einen Hauch schneller unterwegs. Die schnellste Runde von Golz war ca. 5/10 langsamer als die Zeit von Bender. Und er fuhr die erst in Runde 12. Bender erklärte das so. „Zum Zeitpunkt, als ich die schnellste Runde in Rennen zwei fuhr hatte ich deutlich mehr Kraftstoff im Tank“.
Am Ende aber eine gute Bilanz für unser Team. Zweimal erste Startreihe, zweimal Sieg und zweimal schnellste Rennrunde. „Ich bin auf die Veröffentlichung des neuen Tabellenstandes der STT-Trophy gespannt“, so Renningenieur Bayer am Abend in Holland. HTS
Foto Team Sportwagenschmiede - frei - Bender mit den beiden Gesamtsiegerpokalen
Assen (NL) wird für Jürgen Bender entscheidend
Assen (NL) wird für Jürgen Bender entscheidend
Am Samstag und am Sonntag finden auf der niederländischen Rennstrecke von Assen (NL) die beiden vorletzten Rennen der international offenen STT-Trophy für GT-Rennwagen statt. Jürgen Bender (NSU) liegt auf der amerikanischen Chevrolet GT3 Corvette von Team Sportwagenschmiede nur knappe 3 Punkte hinter dem jungen Rumänen Tudor Tudurachi (BMW) auf Platz 2. In der für Jürgen Bender wichtige Klassenwertung geht Henk Thuis (NL) auf Pumaxs-Chevi an den Start. Beide verfügen über einen V8-Chevi-Motot mit reichlich 600 PS. Der Niederländer ist auf seinem Lieblings-Kurs laut Meinung der Experten Favorit in der großen Hubraumklasse. Beide kämpfen mit gleicher Leistung in ihren GT-Rennwagen. Henk Thuis soll allerdings über deutlich mehr Drehmoment verfügen. Dazu sein geringeres Fahrzeuggewicht. Es wird also spannend am Wochenende in Holland. Sehr spannend!
"Ich brauche zum Titelgewinn unbedingt in Holland den Punktsieg in meiner Klasse", so das Unterländer MCH-Ass Jürgen Bender vor der Abreise nach Holland nachdrücklich. HTS
Jürgen Bender Foto: HTS
Ben Blon erneut erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Ben Blon erneut erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Am vergangenen Samstag, den 14. September 2024, gastierte der ADAC Kart Rookies Cup Süd in Gerolzhofen. Im Zeittraining sicherte sich Ben Blon in einem spannenden Duell die Pole Position. Obwohl er am Start auf Platz 2 zurückfiel, eroberte er die Führung in der zweiten Runde mit einem Überholmanöver am Ende der Start- und Zielgeraden zurück und verteidigte diese bis zum Ende. Mit einem Start-Ziel-Sieg im zweiten Rennen holte er sich die volle Punktzahl in der Tageswertung.
Bereits bei der Veranstaltung in Bopfingen am 13. Juli 2024 sicherte sich Blon den Tagessieg vor starker Konkurrenz mit Siegen in beiden Rennen.
Nach einem Ausfall im Regenrennen von Walldorf am 6. Juli 2024 konnte er in den letzten beiden Rennen wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln.
Das Saisonfinale des ADAC Kart Rookies Cup Süd findet am 19. Oktober 2024 in Nußloch statt. Bereits zwei Wochen zuvor treffen sich die ADAC Kart Rookies Teilnehmer aus ganz Deutschland zum Bundesendlauf in Liedolsheim.

Termine
Halle aufräumen
Neckargartach
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MCH Automobilslalom - Test- und Einstellfahrten
Verkehrsübungsgelände Heilbronn
Der 1. MCH/ADAC Test- und Einstelltag wird euch die Möglichkeit geben euer Fahrzeug zu testen.
Auf unserem Slalomparcours könnt ihr ohne Risiko probieren, ob alles für die neue Saison passt.
126. MCH/ADAC Clubsport-Automobilslalom
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Wir werden versuchen Anfang Januar 2026 die genaueren Details, Ausschreibung und Nennungstools auf unserer Homepage einzustellen-
Den jeweiligen Zeitplan können Sie dann zeitnah auf unserer Homepage einsehen.
MCH Young- und Oldtimertreffen
Genossenschaftskellerei Heilbronn, Binswanger Straße 150
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