Jürgen Bender und Marco Bayer waren happy
"...Bin fast zufrieden" grinste GT-Routinier Jürgen Bender als er sich am Mittwoch gegen 11.30 Uhr in der Box 22 des Grand Prix-Kurses von Hockenheim aus der C7 Corvette schälte". Warum "nur fast", so die Frage an den 'Herrscher über 650 PS' auf dem Hockenheimring?
"Ganz einfach. Sehr gerne hätte ich am Nachmittag hier und heute noch beide C7 Corvetten mit gleichen Reifen gegeneinander getestet", so der Meister verschiedener GT-Serien als Kenner dieses Corvette Modells-C7 von Callaway. Aber es sah nach Regen aus und dass sind nicht die geeigneten Wetterbedingungen für einen Vergleichstest. Jürgen Bender war am frühen Vormittag bereits eine von Callaway-Competition in Leingarten neu hergestellte C7-Corvette gefahren. Bei diesem Wagen galt es alle Funktionen zu testen bevor der von einem US-Racer bestellte brandneue GT-Bolide für den Weg zum Kunden am Samstag verladen würde. "Ein klasse Exemplar. Der GT ist den Männern um Ernst Wöhr wirklich perfekt gelungen ist", so Bender. Anschließend zwängte sich 'Ben', wie ihn die Freunde vom MCH nennen, in die von der Sportwagenschmiede für ihn vorbereiteten C7-Corvette. Renningenieur Marco Bayer prüfte noch einmal gewissenhaft alle Luftdrücke. Danach ging es raus auf das 4,574 Km lange Asphaltband im Wald von Hockenheim. "Jetzt am Saisonbeginn ist das doppelt wichtig für den Fahrer alle empfundenen Reaktionen für die bevorstehende Saison abzugleichen", so Bayer mit ernster Miene. Zeiten wurden keine gemessen. Die Fahreindrücke und die Beherrschbarkeit standen ganz oben auf dem Programm. "Die Feinabstimmung werden zu einem späteren Zeitpunkt erledigt. Dann auch mit neuen Reifen", fügt Bender hinzu. Tja, und erst dann schlägt auch die Stunde oder besser gesagt "die Rundenzeit der Wahrheit". Erster geplanter Rennstart ist der 17. April in der italienischen Toskana auf dem herrlich gelegenen Circuit von Mugello. Dort findet der P9-Challenge-Auftakt 2026 statt. Eine Strecke die unsere Fahrer seit Jahren immer wieder begeistert hat", so Veranstalter Bernhard Fischer. Und diese europaweit ausgetragene Serie hat Jürgen Bender bekanntlich 2020 gewonnen. Nicht nur gewonnen. Bender gewann vor 5 Jahren auf internationalem Parkett alle Meisterschaftsläufe überlegen. "Für uns damals ein sensationelles Jahr. Modelle von Audi, Porsche, AMG, Aston Martin, Lamborghini, BMW und Ferrari waren genannt", so der sichtlich stolze Neckarsulmer. 2026 lässt ganz sicher eine sehr spannende GT-Rennsportsaison erwarten. Das große Felder der GT-Fabrikate verspricht einmal mehr packende Kämpfe und Siege auf den Strecken in Europa. HTS

Foto: Team Sportwagenschmiede

