Berichte über unsere Motorsportler und unseren Verein
Mit neuem Getriebe zum Klassen-, Gruppen-, und Gesamtsieg
Nico Gutzeit setzt seine Solitude-Winnenden-Erfolgsstory fort – Michael und Jasmin Kumor freuen sich über fehlerfreien Rennläufe
Bei seinem 3.DMSB-Slalom setzte der ADAC OC Winnenden auf Bewährtes. Der schnelle und selektive Rundkurs auf der Stuttgarter Verkehrsübungsanlage Solitude führte wie immer nur über die komplette Aussenbahn, 2,5 Runden ergaben pro Lauf 2400 Meter Streckenlänge, nach vielen Fahreraussagen „genial - mit hohem Spaß-, und Suchtpotential“.
MCH-Racer Nico Gutzeit setzte dabei seine Erfolgsstory bei den Winnender DMSB-Slaloms auf der Stuttgarter Solitude fort. 2024 Gesamtsieger, 2025 Gesamtzweiter, heuer erneut Gesamtsieger. Das Grinsen im Gesicht des 22jährigen war schon im Training enorm. Das neue Getriebe, auf das die Schozacher monatelang gewartet hatten, war endlich da und wurde direkt nach dem DM-Lauf in Osthessen am See in der Schozacher Sportsgarage eingebaut. Nico lobt die Abstufung aber vor allem die bessere und schnellere Schaltbarkeit. Ein absoluter Hammer dann die erste Rennlaufzeit: 1.42.01 Minuten über 2400 Meter, da hatte alles rundum perfekt gepasst. Klassendauerkonkurrent Timo Maier vom ACV Göge im BMW 318 is der E30 Baureihe deutlich zurück. Nico dann im zweiten Stint sicherheitsorientiert etwas verhaltener, seine Endzeit von 3.24.54 Minuten der Garant für den ungefährdeten Klassen-, und Gruppensieg, denn die BMW M3 Piloten der F-Überliter pro Lauf über zwei Sekunden langsamer als der MCH‘ler. Wie schon beim Auftakt 2024 patzten dann auch die Akteure der Gruppe H-Boliden oder waren schlicht zu langsam. Prominentes Beispiel Jürgen Glass mit seiner wunderschönen Opel Kadett C Limousine. Der Wolfszipfelkönig und Winnender Lokalmatador zwar in beiden Rennläufen mit den schnellsten Zeiten, aber auch mit drei Pylonenfehler im Gepäck. Nico mit dem neuen Getriebe im 230 PS starken BMW 318ti compact somit sensationell Gesamtsieger.
Bereits am Vormittag startete das Lehrensteinsfelder Vater-Tochter-Duo Michael und Jasmin Kumor vom MC Heilbronn/MSC Weinsberg in der Klasse G1 der seriennahen Gruppe G. Mit ihrem allradgetriebenen BMW M140i erzielte Jasmin Platz fünf, Michael gelang Rang drei. „Heute endlich mal in allen Läufen strafpunktfrei, dazu von Stint zu Stint deutlich schneller, wir sind zufrieden“, erklärt Jasmin die Solitude-Ergebnisse mit dem 340 PS starken Sechszylinder-BMW, über die sich auch Papa Michael freut. Die Klasse und Gruppe gewann der Reutlinger Udo Roller, der ebenfalls einen BMW M140i pilotierte.
Wilfried Ruoff
Ben Blon: Erfolgreicher Saisonauftakt im ADAC Kart Rookies Cup Süd 2026
Ben Blon: Erfolgreicher Saisonauftakt im ADAC Kart Rookies Cup Süd 2026
Mit dem ersten Rennen in Teningen ist Ben Blon erfolgreich in die Kartsaison 2026 gestartet. In diesem Jahr tritt er erstmals in der leistungsstärkeren K3‑Klasse mit Briggs & Stratton‑Motoren an.
Teningen (Saisonauftakt, 2. Mai 2026) – Poleposition und starker Rennspeed
Bei sommerlichem Wetter gelang Ben ein Auftakt nach Maß. In einem stark besetzten Starterfeld sicherte er sich im Qualifying die Poleposition. Im ersten Rennen setzte er diese Ausgangslage perfekt um: Mit einem konzentrierten Start und konstant schnellen Rundenzeiten fuhr er einen Start‑Ziel‑Sieg ein. Die Verfolger blieben über die gesamte Distanz in Schlagdistanz, doch Ben verteidigte seine Führung souverän.
Im zweiten Rennen erwischte er erneut einen guten Start, fiel jedoch kurz darauf auf Platz 2 zurück. Nach einer starken Aufholphase suchte er kurz vor Rennende die entscheidende Lücke – ein Angriff, der jedoch nicht belohnt wurde. Ben fiel auf Platz 6 zurück und konnte sich trotz der schnellsten Rennrunde nicht weiter nach vorne arbeiten. In der Tageswertung bedeutete dies dennoch einen verdienten 3. Platz.
Blick nach vorn – Vorbereitung auf Oppenrod
Nach dem gelungenen Saisonstart richtet sich der Fokus nun auf das nächste Rennen: die Tillotson T4 Germany Series in Oppenrod. Dort möchte Ben weitere wichtige Rennkilometer sammeln.
Bild: @maximilian_de_la_vourdelle (Instagram)
Ben Blon startet 2026 in zwei Rennserien
Ben Blon startet 2026 in zwei Rennserien
und sammelt wichtige Erfahrungen in der Tillotson T4 Germany Junior Series
Die Saison 2026 bringt für Ben Blon eine neue Herausforderung. Neben dem ADAC Kart Rookies Cup Süd startet er erstmals auch in der Tillotson T4 Germany Junior Series, einem Teil der German Karting Series. Die weltweit ausgetragene Tillotson‑Serie setzt auf Einheitsmaterial und sorgt damit für faire Bedingungen. Ben gehört zu den jüngsten Fahrern im Feld und nutzt die Saison, um wertvolle Erfahrung zu sammeln.
Auftakt in Wittgenborn (08.03.2026)
Beim ersten Rennen der Saison stand das Kennenlernen des neuen Karts im Vordergrund. Ben zeigte eine gute Leistung und erreichte im ersten Lauf Platz 3. Im zweiten Rennen belegte er Platz 7. Ein guter Einstieg in die neue Serie.
Zweite Veranstaltung in Bopfingen (19.04.2026)
In den freien Trainings zeigte Ben sehr gute Zeiten. Das Wochenende brachte jedoch wenig Rennglück. Im Qualifying rollte er bereits in der ersten Runde mit einem technischen Defekt aus und musste vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Im ersten Lauf kämpfte er sich von Platz 15 auf Platz 8 nach vorn. Eine starke Leistung in einem Feld mit hoher Leistungsdichte. Im zweiten Rennen wurde er unglücklich in eine Massenkollision verwickelt. Nach dem Neustart erreichte er Platz 9 mit angeschlagenem Material.
Saison zum Lernen
Die ersten beiden Veranstaltungen haben gezeigt, wie anspruchsvoll die Tillotson‑Serie ist. Ben sammelt wichtige Rennkilometer und entwickelt sich im neuen Umfeld weiter. Die Saison steht klar im Zeichen des Lernens und der Vorbereitung auf kommende Herausforderungen.

Leistung, Schicksal - die Mischung macht‘s
Leistung, Schicksal - die Mischung macht‘s
Leistung war in Hockenheim absolut da - aber das Schicksal wollte es diesmal dort leider ganz anders.
"Nach dem sehr aufschlussreichen Saisonauftakt beim P9-Challenge-Auftakt-26 im Italienischen Mugello haben wir die dort gewonnenen Erkenntnisse in Hockenheim bei Tests vor dem STT-Auftakt-26 dort perfekt nutzen können“, so GT-Routinier Jürgen Bender aus Neckarsulm. "Man sah der Callaway-Crew unseres Champions von 2020 die Begeisterung hier in der Toskana wirklich an", so P9-Manager Fischer.
Doch zurück nach Hockenheim. Funkkontakt sowie permanente Datenauswertung im Team von unserer Sandra in Verbindung mit Hinweisen aus der Box von Renningenieur Bayer schraubten die Rundenzeiten dann im Quali permanent runter. Alles passte perfekt. Zweite Startreihe im Feld der fünf GT-Topfabrikate von Porsche, Audi, Lamborghini, Chevrolet und BMW zum Auftakt-Rennen. Eine ganz seltene, aber hochkarätige Mischung von GT3-Fahrzeugen. Echte Heckmotormodelle wie hier von Porsche am Start, Mittelmotor-konstruktionen wie sie Audi und Lamborghini und Fabrikate mit dem vorne montierten Aggregat wie BMW und der von uns eingesetzten Callaway-Corvette stellen eine optimale technische Mischung dazu für alle Racefans da", fügte MCH-Mann Bayer hinzu.
Jürgen Bender ging bereits in der ersten Runde nach dem Start am Lamborghini von Leipziger Michael Golz vorbei. Der konterte aus dem Windschatten heraus aber sofort. Doch Bender schob sich vor dem Motodrom erneut 'powervoll' nach vorne. Und er setzte sich gleich einige Wagenlängen von Golz ab. Die Rundenzeiten bewegten sich auf dem Niveau des zu dem Zeitpunkt führenden Porsche und des Audi. In Runde zwei dann plötzlich und unerwartet ein abruptes Wegrutschen der Corvette. „Ich konnte den Boliden gerade noch abfangen. Im Cockpit roch es dazu nach Öl. Also Gas weg und langsam an die Box rollen. Das ging, denn der Öldruck war stabil", so der Neckarsulmer Diplomingenieur nach dem Rennen. Und das sagte er natürlich nicht gerade happy. Aber das bedeutete an diesem Wochenende bei herrlichem Wetter, wie sich danach denn herausstellen sollte, dann bereits das Ende des ADAC-Racing-Weekends für die Crew Sportwagenschmiede/Bender. Nicht so eine es die heimischen Boys im Visier hatte. Am Ende nicht der verdiente Platz auf dem Podium, sondern eine vorzeitige Heimreise für Jürgen Bender.
Dort wurde die ölverschmierte Corvette am Montag gründlich gesäubert. Danach begann die Schadensanalyse. Die Crew der Sportwagenschmiede ermittelte schnell, dass sich Kühlwasser im Öl befand. Also 'Motor ausbauen' und zerlegen des 600 PS-starken Aggregates beim Tuner. Dort gilt es nun herauszufinden, wie es zu der Vermischung von Öl und Wasser kommen konnte und wie das Motoröl ab Rennrunde zwei abrupt austreten konnte. "Eine Analyse die sicher einige Tage in Anspruch nehmen dürfte", so Jürgen Bender. "Sehr schade für unseren STT-Champion von 2016", so Veranstalter Krepschick am Abend nach Rennen 1.
Zurück zum Rennen nach Hockenheim. Roland Hertner rollte als Gesamt-Achter klar zu Klassensieg der kleinen Division 3. Probleme schien der Heilbronner, zumindest von außen betrachtet, nicht zu haben. Am Ende holte Thomas Westarp (Audi R8 GT3) vor Michael Golz (Lamborghini Huracán) Stefan Wieninger (Porsche 992 GT3) und dem "Fliegenden Holländer" Wessel Sandkuijl (BMW) sich den Gesamtsieg.
Am Sonntag beim 2. STT-Meisterschaftslauf in Hockenheim waren weder Jürgen Bender noch Roland Hertner am Start.
Nächster Start für Bender "Am letzten Mai-Wochenende auf der Formel 1 Rennstrecke Spa Francorchamps in Belgien, so zumindest unser Plan" meint Jürgen Bender. HTS
HTS-Foto: Renntechniker Marco (l) und Gerwin (r) unter der Öl-triefenden Corvette in Box 23 des Motodrom-Hockenheim noch während das Rennen 1 lief.
Brillantes Duo - Nico Gutzeit und sein BMW 318ti
3. Lauf zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft in der Region Süd
Brillantes Duo - Nico Gutzeit und sein BMW 318ti
Klassensieg, Gruppensieg und Gesamtrang zwei – für unseren jungen MCH-Slalomcrack Nico Gutzeit war die Reise zum 3. Süd-Vorlauf der Slalom-DM, Osthessen am See, der Veranstaltergemeinschaft MSC Fulda/AC Schlitz ein brillantes Erfolgserlebnis. Schneller als Nico war nur der amtierende Deutsche Rennslalommeister Florian Bodin (AC Gießen) in einem Hubraum- und PS-gewaltigen Porsche 911 GT2 der 996er-Baureihe, der in der Gruppe H eingesetzt wird. Der 2000-Meter-Straßenkurs mit Rückführung zwischen Schlitz und Pfordt für die DM-Piloten Neuland. Der Parcours auf einer Landstraße mit Kurven und Brücke fahrerisch herausfordernd, flüssig und schnell gesteckt, aber mit welligem Asphaltbelag und mit diversen Schlaglöchern versehen – viele Fahrer dadurch mit Pylonenfehlern, von den 70 Startern hatten 51 (!!!) Strafsekunden auf der Ergebnisliste. Bestens damit zurecht kam Nico Gutzeit. Der lotete auf seinem 230 PS starken BMW 318ti im Trainingslauf aus was geht, schoss dabei drei Pins ab, um dann zwei fehlerfreie Läufe mit 1.03.11 und 1.02.45 Minuten in den Asphalt zu brennen. Klassenkonkurrent und Lokalmatador Marcel Schuhej, der ebenfalls einen 318ti lenkte, als zweiter bereits 10.59 Sekunden zurück – inclusive sechs Strafsekunden, die weiteren acht Konkurrenten noch deutlicher abgehängt. Auch die „F-Überliter“ konnte da nicht mithalten, somit durfte Nico den Klassen- und Gruppensieg feiern, letztendlich sogar den sensationellen zweiten Gesamtrang, da auch viele der Gruppe H-Piloten „pollerten“ oder schlicht und einfach zu langsam waren.

„Die Qualität unseres KW-Fahrwerks war heute maßgeblich der Schlüssel zum Erfolg, mein BMW federte optimal und lag phantastisch“, erklärt Nico. Papa Harald hatte zudem nach dem Eggenfelder Rennslalomwochenende noch einmal das Setup nachjustiert und in neue Domlager investiert. „Hier hat alles rundum bestens gepasst, ich war bei meiner schnellsten Zeit im zweiten Stint noch nicht am Limit“, so das Resümee von Nico.
Wilfried Ruoff
Saisonauftakt der Drift Series – Dynamics Drift Team
Eventrückblick – Dynamics Drift Team
Man sagt, Motorsport schreibt die besten Geschichten. Dieses Wochenende hat bewiesen, dass das keine Floskel ist.
Was als ganz normaler Saisonauftakt der Drift Series in Hockenheim begann, wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Krimi, wie ihn selbst Drehbuchautoren kaum besser hätten schreiben können.
Donnerstag – Alles ruhig, alles nach Plan
Die Vorbereitung lief sauber. Nico und Steven brachten seine Fahrzeuge an die Strecke, dann wurde Pascals Drifter an der Halle verladen. Routine. Struktur. Kontrolle. Niemand ahnte, was uns später erwarten würde.
Freitag – Die Ruhe vor dem Sturm
Nico und Steven drehten ihre Taxirunden, sorgten für Begeisterung bei den Gästen – ein Tag wie viele andere. Pascal war nicht vor Ort. Er war mit einem Freund in Frankreich unterwegs, um dort einen weiteren Motorsportfreund auf der Rennstrecke zu besuchen. Alles lief. Noch.
Samstag – Ein Anruf verändert alles
Der Tag begann wie immer: Motoren starten, warm laufen lassen, Fahrerbesprechung. Robert war gerade unterwegs, Getränke einkaufen – es sollte ein heißer Tag werden. Dann klingelt das Telefon. Pascal. „Papa, mein Auto kocht.“ Ein Satz. Und plötzlich steht alles still.
Keine Panik. Erstmal schauen. Thermostat? Vielleicht. Testfahrt. Hoffnung. Dritte Runde. Temperatur explodiert. Schläuche aufgebläht. Druck im System. Jetzt war klar: Das ist kein kleines Problem. Das ist ein Motorschaden. Und mit ihm drohte das komplette Wochenende für Pascal zu kippen.
Samstagmittag – Keine Teile, keine Zeit, kein Plan B. Zylinderkopfdichtung – höchstwahrscheinlich. Aber: Samstag. Keine Teile. Kein Ersatzmotor. Die einfachste Lösung wäre gewesen: Aufgeben. Aber das ist keine Option für dieses Team. Improvisation auf höchstem Niveau. Handys glühen. Gespräche laufen. Kleinanzeigen werden durchforstet. Absage. Nächster Versuch. Absage. Dann die Entscheidung:
„Wir kaufen ein komplettes Auto.“
Ohne Garantie. Ohne Sicherheit. Nur mit dem Ziel: Weiterfahren.
Währenddessen: Nico und Steven reißen den defekten Motor raus. Pascal und Robert fahren los, um das Ersatzfahrzeug zu holen. Die Nacht – Grenze erreicht, und darüber hinaus. Zurück in der Halle beginnt das, was dieses Wochenende ausmacht. Motor raus. Ersatzfahrzeug rein. Alles auseinander. Kabelbaum anpassen. Ansaugbrücke umbauen. Teil für Teil. Handgriff für Handgriff.
Keine Pause. Keine Diskussion. Nur Fokus. Und mittendrin: Luca. 7 Jahre alt. Der kleine Bruder von Pascal und Nico. Im Fahrerlager längst bekannt. Immer dabei. Immer mittendrin. Manchmal anstrengend. Manchmal laut. Aber genau deshalb unverzichtbar.

Die Stunden vergehen. Konzentration am Limit. Körper am Limit. Und dann dieser Moment: Luca sitzt auf einem Bürostuhl. Mitten in der Halle. Und schläft ein. Einfach so. Während um ihn herum Motoren gewechselt werden, Entscheidungen fallen und ein ganzes Rennwochenende auf Messers Schneide steht.
Ein Bild, das mehr sagt als tausend Worte.
Das ist kein Team. Das ist Familie.
Sonntag – Der nächste Kampf beginnt
9:00 Uhr. Der Moment der Wahrheit. Schlüssel drehen. Motor läuft. Erleichterung. Aber keine Zeit zum Feiern. Probefahrt: Kupplung am Ende, 1. Gang kaum nutzbar Noch ein Problem. Kurz vor dem Rennen.
Und dann fällt dieser Satz: „Pascal, wenn das einer hinbekommt, dann DU.“
Keine Diskussion mehr. 9:18 Uhr – Entscheidung Aufladen. Abfahrt. 10:07 Uhr – Hockenheim, Das Fahrerlager schaut uns an. Alle wissen, was passiert ist. „Ihr seid der Hammer.“ Respekt. Anerkennung. Aber jetzt zählt nur noch eins: Leistung.
Pascal testet das Auto. Kleinere Räder drauf. Es funktioniert. Nicht perfekt. Aber genug. Und während wir kämpfen, läuft im Hintergrund das, was oft vergessen wird: Helen und Michael versorgen das Team. Essen. Organisation. Unterstützung. Ohne sie? Hätte dieses Wochenende nicht funktioniert.
Wertungsläufe – Jetzt gibt es kein Zurück mehr
Lauf 1: Steven – 78 Punkte, Pascal – 71 Punkte, Nico – 75 Punkte
Lauf 2: Steven legt vor – 82 Punkte, Pascal – 80 Punkte, Nico – 79 Punkte
Das Team ist im Spiel.
Lauf 3 – Alles oder nichts: Steven geht raus. Am Limit. Mehr geht nicht. Dann passiert es. Pylon. 0 Punkte. Stille. Dann Pascal, . Konzentriert. Sauber. 82 Punkte. Nico folgt. Linie gehalten. Fehler korrigiert. 82 Punkte.
Und plötzlich steht es da: Alle drei Fahrer mit 82 Punkten. Unfassbar. Regelwerk entscheidet:
Pascal – Platz 2
Nico – Platz 3
Steven – Platz 4
Fazit: Ein Anruf. Ein Motorschaden. Eine Nacht ohne Schlaf. Ein spontaner Autokauf. Und ein Team, das nicht aufgibt. Am Ende stehen wir da mit
Platz 2.
Platz 3.
Platz 4.

Aber das Ergebnis ist nur die halbe Geschichte.
Die andere Hälfte ist das, was dieses Wochenende wirklich ausgemacht hat:
Zusammenhalt. Vertrauen. Familie.
Und genau das ist es, was uns ausmacht.
Dynamics Drift Team – wo Leidenschaft, Motorsport und Familie eins werden.
(R.C.)
Nico Gutzeit mit zwei Podestplätzen in Eggenfelden beim Rennslalomauftakt
Nico Gutzeit mit zwei Podestplätzen beim Rennslalomauftakt
Flugplatzrennslalom Eggenfelden – ein Kultklassiker hoch drei – Auftaktwochenende zur Deutschen Rennslalommeisterschaft, 4400 Meter pro Lauf, horrend schnell und fahrerisch höchst anspruchsvoll, qualitativ und quantitativ starkes Starterfeld mit 137 (Samstag) und 135 (Sonntag) Akteuren von Hamburg bis zum Bodensee, große Abendveranstaltung mit gemeinsamer Siegerehrung am Samstag, genaue und intensive technische Abnahme sowie diverse Nachkontrollen nach Klassenende mit einigen geahndeten Verstößen, heftige Klassenkämpfe teils im Hundertstelsekundenbereich.
„Die knapp 400 Kilometer Anreise sind dadurch zu verschmerzen, die Veranstaltung ist ein absolutes Highlight“, erklären unisono Papa Harald und MCH-Racer Nico Gutzeit. Nico war wie schon 2025 und 2024 der einzige MCH-Akteur in Eggenfelden - aus regionaler Sicht waren noch Patrick Spahr aus Neckarwestheim im BMW compact in der G5 (Platz 7 und Platz 5 bei 12 Startern) aktiv, sowie Hans Köhnle aus Neudenau im Fiat 124 Spider in der Klasse G3 (Platz4 und Platz 2 bei 18 Startern).
Foto: KL Rallyefotos
Samstags bereits nach dem ersten Stint ein enttäuschter Nico – Michael Thurner vom ADAC Südbayern mit seinem Mazda MX5 deutlich schneller, dahinter der Nordracer Marco Hackenberg von der RG Oberberg im BMW 320. Thurner auch in Stint zwei mit Laufbestzeit, schlussendlich Platz drei für Nico mit satten 6,67 Sekunden Rückstand auf den Mazda. Nach dem Parc ferme änderten die Gutzeits das Setup indem die Spur-, und Sturzwerte verändert wurden. Auch sonntags die drei Podestplatzinhaber erneut in einer eigenen Liga in der Zweiliterklasse der Gruppe F. Deutlich schnellere Zeiten von Nico mit seinem BMW 318ti, doch Thurner und Hackenberg konterten. Letzterer allerdings mit je einem Pin pro Lauf, somit Rang drei. Da er die erneuten Rennlaufbestzeiten von Thurner nicht erreichen konnte, fuhr Nico in Stint zwei taktisch und nicht mehr „letzte Rille“, das Resultat war der sichere zweite Klassenplatz und eine Endzeit, die 3,8 Sekunden schneller war als die vom Samstag. Die 4.33.00 Minuten über die 8800 Meter Rennslalomparcours waren dann auch Garant für den dritten Gruppenrang F, sowie den sensationellen achten Gesamtrang. In Nico‘s Klasse F10 waren elf Starter, hinter den drei auf dem „Stockerl“ ein deutliches Loch von 5,5 Sekunden zu Platz vier. „Wir hoffen auf die neue Getriebeeinheit in Kombination mit der Schaltbox, die Konkurrenz hat allen Anschein nach über den Winter aufgerüstet“, so Papa Harald Gutzeits Resümee.
Wilfried Ruoff
Gelungener Saisonauftakt für Jürgen Bender in Mugello
Saisonauftakt 2026 Internationale P9-Callenge
Gelungener Saisonauftakt für Jürgen Bender in Mugello
Die anspruchsvolle Rennstrecke von Mugello liegt in der Toskana nördlich von Florenz. Im Rahmen der Italienischen GT-Challenge gingen dort zum Saisonauftakt auch die P9-Endurance und P9-Challenge an den Start. "Im Feld der Italienischen GT-Meisterschaft mit den entsprechend dem Reglement stärkeren Modelle von Ferrari und Lamborghini schlugen sich die Starter der P9-Challenge auf GT-Modellen von BMW, Callaway-Corvette und Porsche in der Toskana einmal mehr sehr gut" so Veranstalter Fischer. Das Endurance-Rennen holte sich das BMW-Duo Alzen/Scheibner vor Bender/Lienau (Callaway-Corvette) und der Porsche Crew von Manuel Süssenguth. Bei den Sprintrennen der großen Klasse LG 6 gelang es Jürgen Bender hinter Jürgen Alzen und im 2. Sprint hinter Timo Scheibner (BMW M4 GT3 Turbo) auf dem Podium der P9-Siegerehrung Platz 2 zu erkämpfen. Das war in Mugello 2026 nicht leicht. Die jungen Heißsporne der Italienischen GT-Challenge gingen in Mugello hart zur Sache. Keiner überließ seinem Gegner auch nur einen Zoll breit des frischen Asphalts auf der Strecke kampflos. Das führte denn auch prompt zu mehreren Kollisionen zwischen den Italienischen Ferrari-Heros. Einen technischen Defekt musste leider auch Jürgen Bender im Verlauf des ersten Sprintrennens beklagen. Beim ersten Sprintrennen am Samstag kam es an der von ihm pilotierten Corvette zu einem Bruch der Halterung der Bodenplatte. "Eine Halterung war gebrochen. Dadurch kam ich mit der Geschwindigkeit auf der Zielgeraden nur noch leicht über 200 Km/h. Bei perfektem Luftfluss unter der Corvette wären durchaus bis zu 280 Km/h stabil möglich gewesen", so der routinierte Unterländer Ingenieur nach dem Rennen leicht genervt. "Aber das können wir vor Rennen 2 am Sonntag aber wohl beheben", beruhigte Renningenieur Bayer nach Kontrolle des Schadens. Die ausgelesenen Daten der Corvette ließen auch keine Probleme erkennen", so Sandra Bayer. Beide aus der Region sind MCH-Mitglieder. Rennen 2 wurde durch Crash dreier Ferraris und Lamborghinis gleich mehrfach unterbrochen. "Am Ende auf dem Siegerpodium jeweils rechts vom Sieger zustehen fühlte sich zum Saisonauftakt in Italien schon mal recht gut an", so Jürgen entspannt vor der Heimfahrt am Sonntag aus der Toskana Richtung Deutschland. Rein ins Auto und ab ging es. Denn am Montag rief der Arbeitsalltag ja wieder.
Spannend dürfte für die Crew die Terminsuche für den nächsten Start werden. Wir bleiben am Ball - versprochen. HTS

Foto: Team Sportwagenschmiede
BMW-Piloten Nico Gutzeit und Michael Kumor mit Podestplätzen
Auftakt zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft in der Region Süd
auf dem Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld
BMW-Piloten Nico Gutzeit und Michael Kumor mit Podestplätzen
Samstags-, und Sonntagsveranstaltung erneut überbucht, von den zugelassenen 115 Teilnehmer standen dann bei der Kultveranstaltung mit der selektiven und schnellen Berg-, und Talstreckenführung mit drei Rennläufen über je 1600 Meter schlussendlich 102 Akteure an der Startlinie, davon zwei MCH-Slalomcracks.
Samstags optimales Slalomwetter, trocken, morgens kühl, mittags sonnig. Drei BMW M140i auf dem Podest der Klasse G1. Vorne Frank Most aus Riedstadt, nur 0,55 Sekunden dahinter Helmut Pflieger (Obersulm/MSC Weinsberg), der den BMW von Michael Kumor lenkte, und weitere drei Sekunden zurück MCH-Racer und BMW-Eigner Michael Kumor. Der fuhr ähnliche Zeiten wie seine Konkurrenten Most und Pflieger, leistete sich aber in Stint zwei einen Rutscher der satte zwei Sekunden kostete. Nico Gutzeit mit seinem BMW 318 ti wie immer in der moderat verbesserten Gruppe F, Klasse 10 (bis 2000ccm) Über den Winter wurde etwas getüftelt, eine größere Modifikation bezüglich Schaltbox steht aufgrund von Lieferproblemen noch aus. 12 Starter, gewonnen hat Benedikt Siegel auf einem Honda S2000 mit 56 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Michael Thurner im Mazda MX5. 15 Strafsekunden verhinderten den Sprung auf das Podest für Nico Gutzeit. Der wollte gleich im ersten Stint ein Zeichen setzten, „überfuhr“ seine Slicks und musste in der zweiten Runde am Ende der schnellen Bergaufpassage die Lenkung aufmachen um nicht in der Leitplanke zu landen – Zielgasse abgeräumt. Schnelle Zeiten in Lauf zwei und drei ergaben dann Klassenplatz fünf.

Sonntags dann ganztägig eine nasse Piste, die Zeiten pro Lauf um die zehn Sekunden langsamer wie samstags. In der F10 tobte ein Zweikampf zwischen Nico Gutzeit und Michael Thurner im Hundertstelsekundenbereich. Schlussendlich gewann der Mazdapilot mit gerade mal drei Zehntelsekunden vor unserem MCH-Racer. Samstagssieger Benedikt Siegel als dritter bereits 6,08 Sekunden zurück. Nicos Gesamtzeit von 4.12.95 Minuten war neben Klassenplatz zwei auch gut für den dritten Gruppenrang sowie dem sensationellen fünften Gesamtrang.
Den Gesamtsieg sicherte sich an beiden Tagen überlegen mit insgesamt sechs (!!) Laufbestzeiten Rudolf Brandl vom MSC Walldürn in einem Porsche Cayman GT4.
In zwei Wochen, am 25. und 26. April geht es für Nico Gutzeit zum Auftaktwochenende der Deutschen Rennslalommeisterschaft auf den bayerischen Flugplatz Eggenfelden wo insgesamt vier Rennläufe auf einem horrend schnellen 4400 Meter Kurs zu absolvieren sind - 140 Teilnehmer sind zugelassen, der aktuelle Nennungsstand liegt bei 149.
Wilfried Ruoff
Testtag in Hockenheim: Jürgen Bender und Marco Bayer waren happy
Jürgen Bender und Marco Bayer waren happy
"...Bin fast zufrieden" grinste GT-Routinier Jürgen Bender als er sich am Mittwoch gegen 11.30 Uhr in der Box 22 des Grand Prix-Kurses von Hockenheim aus der C7 Corvette schälte". Warum "nur fast", so die Frage an den 'Herrscher über 650 PS' auf dem Hockenheimring?
"Ganz einfach. Sehr gerne hätte ich am Nachmittag hier und heute noch beide C7 Corvetten mit gleichen Reifen gegeneinander getestet", so der Meister verschiedener GT-Serien als Kenner dieses Corvette Modells-C7 von Callaway. Aber es sah nach Regen aus und dass sind nicht die geeigneten Wetterbedingungen für einen Vergleichstest. Jürgen Bender war am frühen Vormittag bereits eine von Callaway-Competition in Leingarten neu hergestellte C7-Corvette gefahren. Bei diesem Wagen galt es alle Funktionen zu testen bevor der von einem US-Racer bestellte brandneue GT-Bolide für den Weg zum Kunden am Samstag verladen würde. "Ein klasse Exemplar. Der GT ist den Männern um Ernst Wöhr wirklich perfekt gelungen ist", so Bender. Anschließend zwängte sich 'Ben', wie ihn die Freunde vom MCH nennen, in die von der Sportwagenschmiede für ihn vorbereiteten C7-Corvette. Renningenieur Marco Bayer prüfte noch einmal gewissenhaft alle Luftdrücke. Danach ging es raus auf das 4,574 Km lange Asphaltband im Wald von Hockenheim. "Jetzt am Saisonbeginn ist das doppelt wichtig für den Fahrer alle empfundenen Reaktionen für die bevorstehende Saison abzugleichen", so Bayer mit ernster Miene. Zeiten wurden keine gemessen. Die Fahreindrücke und die Beherrschbarkeit standen ganz oben auf dem Programm. "Die Feinabstimmung werden zu einem späteren Zeitpunkt erledigt. Dann auch mit neuen Reifen", fügt Bender hinzu. Tja, und erst dann schlägt auch die Stunde oder besser gesagt "die Rundenzeit der Wahrheit". Erster geplanter Rennstart ist der 17. April in der italienischen Toskana auf dem herrlich gelegenen Circuit von Mugello. Dort findet der P9-Challenge-Auftakt 2026 statt. Eine Strecke die unsere Fahrer seit Jahren immer wieder begeistert hat", so Veranstalter Bernhard Fischer. Und diese europaweit ausgetragene Serie hat Jürgen Bender bekanntlich 2020 gewonnen. Nicht nur gewonnen. Bender gewann vor 5 Jahren auf internationalem Parkett alle Meisterschaftsläufe überlegen. "Für uns damals ein sensationelles Jahr. Modelle von Audi, Porsche, AMG, Aston Martin, Lamborghini, BMW und Ferrari waren genannt", so der sichtlich stolze Neckarsulmer. 2026 lässt ganz sicher eine sehr spannende GT-Rennsportsaison erwarten. Das große Felder der GT-Fabrikate verspricht einmal mehr packende Kämpfe und Siege auf den Strecken in Europa. HTS

Foto: Team Sportwagenschmiede
ADAC Meisterehrung Region Württemberg 2025
ADAC Meisterehrung Region Württemberg 2025
– Ein Tag im Zeichen von Leistung, Leidenschaft und Nachwuchsarbeit
Am Samstag, den 07.02.2026, fand die ADAC Meisterehrung Region Württemberg als Tagesveranstaltung im Motorworld Village Metzingen statt. In passendem motorsportlichem Ambiente wurden die Meisterinnen und Meister der Saison 2025 geehrt – eine Saison, die in vielerlei Hinsicht als außergewöhnlich bezeichnet werden darf.
Die Ehrung machte eindrucksvoll sichtbar, wie breit, leistungsstark und vielseitig der Motorsport in Württemberg aufgestellt ist. Motorsportlerinnen und Motorsportler aus den unterschiedlichsten Disziplinen wurden ausgezeichnet: vom Motorbootslalom über sämtliche Automobilsportarten bis hin zu Motocross und BMX. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der ADAC Württemberg nicht nur regional, sondern auch deutschlandweit und international hervorragend vertreten ist.
Mit Namen wie Jochen Hahn, Maro Engel oder Pascal Wehrlein wurde deutlich, dass Motorsport aus Württemberg zur absoluten Spitze gehört. Gleichzeitig war die Veranstaltung ein starkes Zeichen dafür, dass auch der Nachwuchs in der Region auf hohem Niveau arbeitet und kontinuierlich nachrückt.
Ein besonderer sportlicher Höhepunkt aus Sicht des Motorsportclub Heilbronn war der ADAC Bundesendlauf Slalom Youngster Cup in Bopfingen. Dort sicherte sich das Team des ADAC Württemberg den Sieg in der Mannschaftswertung – ein Erfolg, der nur durch konstante Leistungen und funktionierende Teamarbeit möglich ist.
Individuell herausragend präsentierte sich Nico Chelminiacki (MCH). Mit einer konzentrierten und nervenstarken Leistung gewann er den Gesamtsieg in der Rookies-Klasse und damit den Meistertitel im ADAC Slalom Youngster Cup. Dieser Erfolg ist das Resultat jahrelanger konsequenter Arbeit, sportlicher Entwicklung sowie eines stabilen Umfelds aus Familie, Verein und Betreuern.

Auch auf Landesebene konnte der Motorsportclub Heilbronn überzeugen.
Im Württembergischen ADAC Slalom Youngster Cup wurden gleich zwei Fahrer des MCH geehrt:
In der Klasse Einsteiger erreichte Maximilian Rung einen starken 2. Platz, ebenso Nico Chelminiacki in der Klasse Rookies.
Darüber hinaus erzielte Christian Hofmann im Württembergischen ADAC Slalom Pokal einen hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung, was das erfolgreiche Abschneiden des Vereins zusätzlich unterstreicht.
Nico Chelminiacki - Christian Hofmann (vlnr)
Die ADAC-Meisterehrung 2025 im Motorworld Village Metzingen zeigte eindrucksvoll, dass sportlicher Erfolg kein Zufall ist, sondern das Ergebnis aus Engagement, Training, familiärer Unterstützung und einer funktionierenden Vereins- und Nachwuchsarbeit. Mit den gezeigten Leistungen unserer Fahrerinnen und Fahrer sind wir sehr zufrieden und blicken mit Zuversicht auf die kommende Saison.
Allen Motorsportlerinnen und Motorsportlern des Motorsportclub Heilbronn wünschen wir für die Saison 2026 viel Erfolg, Gesundheit und weiterhin sportliche Erfolge.
R.C.
René Noller greift auch 2026 International an
René Noller greift auch 2026 International an
2025 wagte der Abstatter René Noller den Sprung in die F.I.A European Rallye Trophy.
Die internationale FIA Serie beinhaltet 14 Läufe in 10 Ländern europaweit, wovon die 6 besten Ergebnisse in die Entwertung eingehen. Nachdem der 23-jährige sogar kurz- zeitig die Europameisterschaft angeführt hatte, jedoch krankheitsbedingt pausieren musste, holte er dennoch Gesamtrang 3 in 2025. Ziel für 2026 ist daher ganz klar, erneut um den FIA ERT Europameister Titel zu kämpfen!
Bevor es in Tschechien zum ersten Lauf im Mai los geht, steht als Test die Rallye Unterland Hohenlohe am 07. März und weitere Rallyes in Deutschland auf dem Programm. Einsatzfahrzeug wird weiterhin der Elysator Peugeot 208 Rally4 sein.
Dazu kommt für René ein Neues Noller Senior Junior Projekt auf Porsche 991 GT3 Cup. Geplant sind Trackdays mit Renntaxievents sowie einige Bergrennen und Rennslaloms. Beim Porsche Projekt geht es allerdings in erster Linie um maximalen Spaß und nicht um große Erfolge zu erzielen, und der ist im 470 PS starken Renn Porsche garantiert.
Erste Einsätze 2026 werden zwei Trackdays im März auf dem Hockenheim und Nürburgring sein, bevor erste Bergrennen ab April folgen sollen. RN

Bild privat
WASP-Siegerehrung 2025 – Erfolgreiche Saison für den Motorsportclub Heilbronn e.V.
WASP-Siegerehrung 2025 – Erfolgreiche Saison für den Motorsportclub Heilbronn e.V.
Am 24.01.2026 fand die Siegerehrung des Württembergischen ADAC Slalom Pokals (WASP) statt. Der Motorsportclub Heilbronn e.V. war dabei mit zahlreichen Fahrerinnen und Fahrern vertreten und konnte in mehreren Wertungsgruppen sowie im Slalom Youngster Cup starke Ergebnisse vorweisen.
Gesamtwertung
In der Gesamtwertung erreichte Christian Hofmann den 2. Platz. Zusätzlich belegte er Platz 1 in der Wertungsgruppe G sowie Platz 1 in der Gruppe G3.
Wertungsgruppe F
In der Wertungsgruppe F, Klasse 10, erzielte Daniel Gläser einen 2. Platz.
Jugend – eigene Fahrzeuge (außerhalb des Slalom Youngster Cups)
Auch die Jugend des MCH, die mit eigenen Fahrzeugen außerhalb des SYC antritt, konnte beachtliche Erfolge feiern:
In der Wertungsgruppe SE, Klasse 16 erreichte Marie Exner den 1. Platz,
Matti Kühner belegte Platz 2.
Matti Kühner sicherte sich zusätzlich den 1. Platz bei den Nachwuchsfahrern unter 18 Jahren.
Marie Exner wurde Zweite in der Damenwertung und erreichte außerdem Platz 1 bei den Junioren (Jahrgänge 2002–2007).
Slalom Youngster Cup (SYC)
Im Rahmen der WASP-Siegerehrung wurden auch die Fahrerinnen und Fahrer des Slalom Youngster Cups geehrt. In den Klassen K21 und K22 war der MCH stark vertreten.
Klasse K21 (Jahrgänge 2007–2010):
Saskia Bullinger – Platz 22
Nick Galan Moreno – Platz 16
Lena Zartmann – Platz 12
Janine Eymann – Platz 10
Matti Kühner – Platz 9
Nele Seiser – Platz 6
Maximilian Rung – Platz 2
Klasse K22:
Jasmin Kumor – Platz 18
Sanny Hirschmugl – Platz 15
Franziska Zier – Platz 12
Maximilian Deis – Platz 11
Marie Exner – Platz 8
Pascal Nikodem – Platz 5
Nico Chelminiacki – Platz 2
Damit stellte der MCH in der Saison 2025 sowohl in der Klasse K21 als auch in der Klasse K22 den Württembergischen Vizemeister.
Besonderer sportlicher Abschluss von Nico Chelminiacki
Nico Chelminiacki erreichte in seiner bisherigen SYC-Karriere durchgehend den Württembergischen Meistertitel in seiner jeweiligen Klasse. In der Saison 2025 gab er diesen Titel erstmals ab – an seinen langjährigen Rivalen Marco Ziegler vom ADAC OC Winnenden.
Auf Bundesebene setzte Nico jedoch den sportlichen Schlusspunkt:
Beim Bundesendlauf sicherte er sich die Meisterschaft in der Klasse K22 und beendete die Saison 2025 als Deutscher Meister.
Mit diesem Erfolg schließt Nico Chelminiacki seine Karriere im Slalom ab. Ab der Saison 2026 konzentriert er sich vollständig auf das Driften.
Daniel Gläser - Christian Hofmann - Marie Exner - Matti Kühner - Nico Chelminiacki (v.l.)
(R.C.)
Jürgen Bender nach wie vor bester Unterländer
Jürgen Bender nach wie vor bester Unterländer
Am Wochenende geht es wieder los! Doch blenden zurück. Anno 2006 - Dubai - die legendären 24h von Dubai starten als erster Lauf einer DT-Serie die bis heute Bestand hat. Auf dem reichlich 5 Km langen Kurs im Wüstenstaat und der Hitze ist Fitness gefragt. MCH-Ass Bender hat sie. Dubai läutet mit seinem Langstreckenrennen für GT- und -Tourenwagen auch heute noch die Rundstreckenrennsaison ein. Mit am Start 2006 eine Deutsch-Dänische Crew in einem Porsche 996-Cup-Modell. Unter den Cup-Klassenkollegen erwiesen sich Jürgen Bender, Martin Dechent und Larc Erik Nielsen (DK) als stärkste Kraft. Am Ende - nach rund 500 Runden - kreuzte das Österreichisch-Deutsche Quartett Quester, Stuck, Peter und Wolff (heutiger Mercedes Formel 1 Chef) auf BMW M2 als Sieger den Zielstrich. 19 Runden zurück als beste Cup-Piloten das Trio Bender, Dechent und Nielsen auf Porsche. Klassensieg und Gesamtrang 4 waren eine kleine Sensation. Im Interview schaute MCH-Ass Jürgen Bender manchmal etwas wehmütig drein. Aber er darf mehr als zufrieden sein. Blieb er doch 2 Jahrzehnte lang erfolgreichster Unterländer in Dubai. "Das war schon eine tolle Erfahrung die wir da machten durften", so Benders Betreuer von einst, Sandra und Marco Bayer noch heute. HTS

Sportfahrer-Vorstellung bei der Winterfeier 2025
Sportfahrer-Vorstellung bei der Winterfeier 2025
Die von Andreas Baier moderierte Sportfahrer-Vorstellung bei der MCH-Winterfeier 2025 ist auf der Mitgliederseite der MCH-Homepage zu finden.
(Wer seine Zugangsdaten nicht mehr zur Verfügung hat, kann jederzeit auf Nachfrage einen neuen Zugang erhalten)
Ben Blon verteidigt Meistertitel im ADAC Kart Rookies Cup Süd 2025
🏁 Ben Blon verteidigt Meistertitel im ADAC Kart Rookies Cup Süd 2025
Mit starken Leistungen bei den letzten beiden Rennen krönt Ben Blon aus Abstatt seine Saison mit der erfolgreichen Titelverteidigung im ADAC Kart Rookies Cup Süd – und knüpft damit nahtlos an seine beeindruckende Debütsaison 2024 an.

🔧 Rottalmünster (18.10.2025) – Aufholjagd und Rennsieg Auf der Strecke in Rottalmünster bei Passau zeigte Ben bereits in den Trainingssessions schnelle Zeiten und sicherte sich die Pole Position. Das Qualifying verdeutlichte, wie eng es im Feld zuging – zeitweise lagen fünf Fahrer innerhalb einer Zehntelsekunde. Im ersten Rennen warf ihn ein technisches Problem in den ersten Runden auf Platz 8 zurück. Mit viel Einsatz und cleveren Überholmanövern kämpfte sich Ben zurück und erreichte noch Rang 4. Im zweiten Lauf gelang ihm eine sehenswerte Aufholjagd, die er mit einem hauchdünnen Sieg krönte – ein wichtiger Schritt Richtung Titelverteidigung.

🌧️ Walldorf (25.10.2025) – Entscheidung im Regen Beim Saisonfinale in Walldorf war die Ausgangslage klar: Ein Sieg musste her, um den Titel zu sichern. Regen bestimmte die Trainingssessions, das Qualifying und das erste Rennen. Ben startete von Platz 2 und lieferte sich ein packendes Duell um die Spitze – am Ende Platz 2. Im zweiten Rennen, bei abtrocknender Strecke, entschied Ben das Startduell für sich und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen – damit war die Titelverteidigung perfekt.
Die letzten beiden Veranstaltungen zeigten erneut den spannenden Rennsport im ADAC Kart Rookies Cup und welch wertvolle Rennerfahrung alle Teilnehmer sammeln konnten.
Nach einer kurzen Pause beginnt nun die Vorbereitung für die kommende Saison.
Fotos: ADAC, Timo Blon
Bender konnte das Pech am Ring nicht abschütteln
Bender konnte das Pech am Ring nicht abschütteln
Zurück vom Nürburgring meinte Jürgen Bender: "Bezüglich verschiedener Probleme der Motortechnik war für uns 2025 leider erneut der Wurm drin", so unser MCH-Mitglied aus Neckarsulm im Gespräch. Team Sportwagenschmiede und Bender waren mit berechtigten Hoffnungen zum Finale der STT-(Spezial Tourenwagen Trophy) in die Eifel gereist. Auf dem Programm standen die beiden letzten Meisterschaftsläufe der STT. Aber der Nürburgring gelang der Unterländer Crew der erwünsche Kampf um einen Platz auf dem Podium in der int. offenen GT-Rennserie leider nicht. Bender hatte 2016 erstmals den begehrten STT-Titel gewinnen können. Danach stieg "Ben" in die int. P9-Challenge um und gewann auch dort 2020 den Titel. Zwei weitere STT-Vizemeistertitel, zuletzt 2024, stachelten den Neckarsulmer Crew in dieser Saison an, in der STT erneut zum Titelkampf anzutreten. Mit der Start-Nr.2 auf der dunkelgrünen C7-Corvette ging der amtierende Vizemeister aus der heimischen Region an den Start. Jedoch brachten verschiedene Motorprobleme in der zurückliegenden Saison schnell alle Titelhoffnungen für die Erfolgsverwöhnte Crew ins Wanken. Wenn der Titel in weite Ferne rückt, dann bleiben der Kampf um Siege das Ziel. Leider aber kehrte das Glück zu Jürgen Bender und Team Sportwagenschmiede jetzt am Ring nicht zurück. Starke Motor-Vibrationen stellten sich bei der ersten freien Runde am Ring ein. Und die ließen sich vor der „Quali“ am Ring nicht genau ergründen. "In aller Regel kann man Probleme die den Antrieb, also Motor und Getriebe betreffen, auf der Rennstrecke auch kaum beheben. Vor Ort fehlen wichtige Werkzeuge und Ersatzteile dazu", so Team-Technikchef Bayer. Es blieb dem Team aus der Region also nur, bereits am Freitag wieder aufzuladen und die Eifel Richtung Neckarsulm wieder zu verlassen.
Foto -- Team Sportwagenschmiede
Während Jürgen Bender und Marco Bayer am Samstag bereits im Unterland im Geschäft wieder aktiv waren, wurden die beiden STT-Rennen in der Eifel vom Duo Michael Sander/Jay-Mo Härtling (AMG) und dem schnellsten Brauereibetreiber der Nation, Stefan Wieninger (Audi) gewonnen. Den STT-Meistertitel-2025 gewann erstmals der Westfale Kenneth Heyer, Sohn der Legende der frühen Jahre, Hans Heyer. Die komplette Tabelle der STT-Serie 2025 wurde bis zum Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht.
Hoffnung auf die Verbesserung in der Meisterschaftstabelle macht sich der Heilbronner Roland Hertner sein KL-Rang 3 und der Klassensieg in der Klasse bis 2 Liter. Im Hyundai setzte sich der Team Engstler-Fahrer gegen das Rudel der Opel-Astra-Gegner in Szene. Damit hofft der Meisterschafts-6. am Ende noch vor den Klassenbesten der Tabelle, Roger Vögeli (CH) gelangen zu können. HTS
F.I.A. European Rallye Trophy 2025 mit René Noller
F.I.A. European Rallye Trophy 2025 mit René Noller
Mit der Rallye Nova Gorica fand in Slowenien der nächste ERT Lauf statt.
Für René Noller/ Stefan Schneeweiß begann die Rallye zunächst gut. Nach 2 WPs lag das deutsche Team knapp vor ihren ERT Erzrivalen Sipos (Slowakei), der ebenfalls in einem Peugeot 208 R4 fährt. In WP3 kam René aber von der Strecke ab – Zuschauer brachten den Peugeot zwar zurück auf die Strecke, jedoch mit einem Zeitverlust von über 6 Minuten. Nach Notreparatur im Service ging es problemlos weiter bis ins Ziel nach Nova Gorica, wo sich Noller/Schneeweiß vom letzten Klassen-Platz (19.) wieder bis auf Rang 11 nach vorne kämpfen konnten.
Da Hauptgegner Sipos aber auf Rang 5 ins Ziel kam ist dieser nun uneinholbar vorne in der Meisterschaft. Daher hat sich das Abstatter RenDen ERT Team entschieden nicht mehr bei den Finalläufen zu starten. „Dann versuchen wir es eben 2026 noch einmal die ERT zu gewinnen, Schade, wir waren nah dran“ so René Noller beim Zielinterview.

Exchampion Jürgen Bender will am Wochenende vorne mitmischen
Exchampion Jürgen Bender will am Wochenende vorne mitmischen
2020 gelang es dem Neckarsulmer Diplomingenieur in der P9-Challenge den Meistertitel zu gewinnen. Und er holte den Titel dort auf sensationelle Weise. Bender gewann alle Meisterschaftsläufe in Deutschland und in Europa. Nahe am Titelgewinn dran war er danach auch in den vergangenen drei Jahren mehrfach.
Am 18. und 19.10. stehen am Nürburgring nun die beiden letzten Läufe zur STT-Serie (Spezial Tourenwagen Trophy) 2025 auf dem Programm. Hochspannung vor dem Finale für alle Teams und viele Fahrer. Alle wollen zum Saisonende ihre über 600 PS starken GT-Boliden natürlich noch einmal aufs Podium katapultieren. Man will gerne mit einem großen Pokal in die Winterpause wieder heimreisen. Auch Bender und das Team Sportwagenschmiede streben das an.
Technische Probleme an der für die am Nürburgring zur Verfügung stehenden C7-Corvette von Hersteller Callaway-Competition aus Leingarten haben die Anzahl der Einsätze für Bender, dem GT-Topfahrer des MCH-Heilbronn 2025 bei Sprintrennen leider erheblich reduziert. Nach genauen Untersuchungen wegen zuletzt unerwartet geringer Motorleistung befindet sich die Crew um Jürgen Bender und Sportwagenschmiede Chef Bayer vor dem Start am Nürburgring nun in sehr guter Hoffnung auf Erfolg. “Wenn die GT3-Corvette ohne Probleme rollt, dann sollte “ Bender hebt den Daumen. Am „Ring“ will er das Podium erkämpfen. Im Feld der über 30 Produktionsrennwagen (GT-Modelle und Renntourenwagen) geht der Neckarsulmer Routinier in der Callaway-C7-Corvette in der Klasse der stärksten GT3-Modelle an den Start. Der Unterländer kämpft dabei in der Callaway-C7-Corvette gegen Fahrer und Teams in Topmodelle von Audi. AMG, Aston Martin, BMW, Ferrari, Lamborghini und Porsche um den Klassen- und den Gesamtsieg. Dazu es geht erneut um wichtige Punkte für den Titel in der STT. "Den können wir nach Problemen in den vergangene Monaten leider nicht erneut mit nach Neckarsulm nehmen", so Teamchef Bayer. Bender und sein Renningenieur Bayer wünschen sich für das Finale am Ring nur trockenes Wetter. „Aber in der Eifel muss man ja bekanntlich immer mit allem rechnen“, so Bayer, der ansonsten stehts optimistische Chef der Sportwagenschmiede aus Erlenbach. HTS
Foto: Team Sportwagenschmiede - gemeinsames Checken der Technik hat steht's Prio 1
Top Saisonabschluss für Patrick Assenheimer
Top Saisonabschluss für Patrick Assenheimer
Beim 10 NLS-Lauf beeindruckt der Ford Mustang GT3 #9 mit einem Klassensieg, dem vierten Gesamtrang und einem neuen Qualifyingrundenrekord
Perfekte Wetter-, und Pistenbedingungen beim Zeittraining, kühl und trocken. Das nutze der Schweizer DTM-Pilot Fabio Scherer, um mit dem HRT Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 9 einen neuen Qualifyingrundenrekord mit 7.48.717 Minuten auf die 24,358 Kilometer lange Strecke aus GP-Kurs und Nordschleife zu brennen. Begeisterung bei seinen Mitstreitern Dennis Fetzer und Patrick Assenheimer. „Die intensive Arbeit des gesamten Haupt-Racing-Teams und der amerikanischen Fordtruppe in den vielen unterschiedlichen GT3-Rennserien zahlt sich mehr und mehr aus“, so der MCH-Langstreckenracer.
Foto: Gruppe C Photography
Zum Rennstart dann typische Eifelbedingungen, Nieselregen und in mehreren Streckenabschnitten auch Nebel. Regen und Nebel wurden über die gesamte vierstündige Renndistanz mal mehr und mal weniger und bestimmte den Rennverlauf, die Stopps und die Reifenwahl maßgeblich. Unschlagbar dabei die beiden Falken-Porsche GT3R, die dadurch auch einen erneuten Doppelsieg feiern konnten. Der HRT-Mustang mit der Startnummer 6 überquerte die Ziellinie als Gesamtdritter, lediglich 57 Hundertstelsekunden zurück Patrick Assenheimer als Gesamtvierter. Der konnte in seinem Schlussstint das Delta von 45 Sekunden Rückstand auf das Schwesterfahrzeug zufahren. „Ein Überholmanöver wäre allerdings bei diesen Bedingungen zu gefährlich gewesen, mit dem vierten Gesamtrang sowie dem Klassensieg in der SP9 PROAM bin ich hochzufrieden“ so das Resümee von Patrick Assenheimer.
Foto: Gruppe C Photography
(Wilfried Ruoff)
Dennis Fetzer – Langstreckenhero im Team mit Patrick Assenheimer
Dennis Fetzer – Langstreckenhero im Team mit Patrick Assenheimer
Im Team Haupt-Motorsport mit dem Unterländer Langstrecken-Königs Patrick Assenheimer hat sich der Gießener Dennis Fetzer zum neuen Langstrecken-Hero entwickelt. Der neuerliche Siege am Nürburgring sprechen Bände.

Experten sahen das schon länger voraus. „Am Red Bull Ring (A) debütierte Dennis 2019 als 17jähriger im Porsche 991 GT3 Cup auf Anhieb bei seinem Debüt vor den routinierten P9-Meistern der internationalen P9-Challenge siegreich. Dennis G. Watt und Franz Irxenmeier (beide A) staunten nicht schlecht. Unglaublich als sie der junge Deutsche bei seinem allerersten Automobilrennen sofort hinter sich ließ.
Zuvor hatte Fetzer nur Kartrennen bestritten. Kopfschüttelnd meinte P9-Champion Jürgen Bender später, „Und das am Red Bull Ring und beim Debüt von Dennis mit kritischen, gemischten Wetterbedingungen“. Auch der P9-Serienveranstalter Fischer aus Deutschland konnte es damals kaum fassen. „Der Junge stieg in der kritischen Zeit seiner Abiturvorbereitungen aus dem Kart in den Porsche und siegte. Gegen Jungs wie Speck (Porsche), McKansy (Lamborghini) und Herbeck (Pagani)“. Fetzer gewann seine Klasse am Red Bull Ring auch den zweiten P9-Einsatz einen Tag später in Österreich erneut souverän.
Wie man nun bei der Langstrecke am „Ring“ erlebt, beherrscht der junge Fahrer, auf den vor Jahren bereits Georg Bellof (Bruder von F1 Fahrer Stefan Bellof) erstmals aufmerksam machte, jeden GT-Rennwagenkonstruktion auf Anhieb perfekt. Egal ob Porsche, AMG oder jetzt den Ford-Mustang-GT3 im Haupt-Team mit Assenheimer. HTS
Ben Blon gewinnt den ADAC Kart Bundesendlauf 2025
Ben Blon gewinnt den ADAC Kart Bundesendlauf 2025
Am 4. und 5. Oktober 2025 fand in der Arena E in Mülsen (Sachsen) das große Finale des ADAC Kart Clubsports statt. Über 80 Fahrerinnen und Fahrer aus den Regionalserien OAKC, SAKC und WAKC kämpften bei wechselhaftem Wetter um die Titel – mittendrin: Ben Blon aus Abstatt, der sich in der Klasse K1 des ADAC Kart Rookies Cups den Sieg sicherte.
Samstag – Stürmischer Auftakt mit Rückschlägen - Im Zeittraining bei trockenen Bedingungen sicherte sich Ben souverän die Pole Position. Kurz vor den beiden Heats setzte jedoch heftiger Regen ein. Im ersten Rennen sorgte Aquaplaning in Runde 2 für einen Dreher, doch Ben kämpfte sich stark zurück und erreichte Platz 3. Im zweiten Lauf musste er nach einem weiteren Dreher das Kart eigenständig zurück auf die Strecke schieben – am Ende Platz 7 und wichtige Punkte für die Finalwertung.

Sonntag – Zwei Finals, zwei starke Rennen - Bei trockener Strecke knüpfte Ben im Warmup an seine Leistungen aus dem Qualifying an. Im ersten Finalrennen startete er von Platz 4 und lieferte sich über die gesamte Distanz einen engen Vierkampf um die Spitze. Mit einer Spoilerlänge Vorsprung sicherte er sich den Klassensieg und Platz 2 in der Gesamtwertung. Das zweite Finalrennen war nicht weniger spannend: Drei Runden vor Schluss lag Ben noch auf Rang 3, doch mit zwei starken Überholmanövern holte er sich den Sieg – und damit den Gesamterfolg beim ADAC Kart Bundesendlauf 2025.

Große Freude nach einem intensiven Wochenende - Mit viel Einsatz, Kampfgeist und Geduld krönt Ben eine erfolgreiche Saison mit dem Sieg beim Bundesendlauf – ein starkes Zeichen für seine Entwicklung im Kartsport.
-Timo Blon-
MCH-F10-BMW-Trio beim Freiamter Nordschleifenslalom
MCH-F10-BMW-Trio beim Freiamter Nordschleifenslalom
Zum 43. ADAC-MSRT-DMSB-Slalom Freiamt auf der sogenannten Freiamter Nordschleife starteten in diesem Jahr 73 Akteure, um Punkte für drei Meisterschaften zu sammeln. Wie immer drei Rennläufe – da es in Freiamt keine Rückführung über die Strecke gibt, lassen sich da auch locker die doppelte Anzahl Starter durchschleusen. Für unsere drei BMW 318 ti Piloten Nico Gutzeit, Marcel Pimpl und Maximilian Deis war testen beim schnellen Bergslalom angesagt. Nico für den letzten DM-Süd-Vorlauf in Walldürn und die DM-Endläufe in Waldkraiburg – jeweils auf einem Flugplatz, für die Hornet Jungs Marcel und Maximilian einen neuen (gebrauchten) Slick mit einer anderen Mischung/Hersteller.
Nico lieferte sowohl im Training wie auch in den drei Rennläufen jeweils die Klassenbestzeit ab, kam allerdings aus Stint eins mit einem Hütchen im Gepäck zurück, so dass schlussendlich der zweite Klassenplatz, der dritte Gruppenplatz und der vierte (!) Gesamtrang (- ein Regenschauer bei der Gruppe H lies deren Gesamtzeiten teils deutlich nach oben gehen) auf seiner Ergebnisliste stand. Gewonnen hat die Klasse und Gruppe Nicos Erzrivale Timo Meier vom ACV Göge mit einem BMW 318 is der E 30 Baureihe mit 1,84 Sekunden Vorsprung. Marcel Pimpl blieb in allen drei Läufen fehlerfrei und konnte Platz fünf herausfahren. Maximilian wurde von Lauf zu Lauf schneller, die Zeiten ähnlich denen Marcels, allerdings auch bei Maxi in Stint zwei und drei je drei Strafsekunden durch Pylonenfehler, somit Rang sieben. Mit dem Grip der Slicks waren die beiden zufrieden, was am Berg allerdings eklatant immer wieder auffällt, ist die fehlende Leistung des Hornet-Motors auf die Klassenspitze in der F10.
(Wilfried Ruoff)
Ben Blon wird Vizemeister im ADAC Kart Rookies Cup Südwest 2025
Ben Blon wird Vizemeister im ADAC Kart Rookies Cup Südwest 2025
Mit starken Leistungen bei den letzten beiden Veranstaltungen des ADAC Kart Rookies Cup Südwest sicherte sich Ben Blon aus Abstatt den zweiten Platz in der Gesamtwertung – ein verdienter Vizemeistertitel nach einer spannenden Saison.
🚦 Schaafheim (23.08.2025) – Starke Leistung trotz Rückschlag Auf dem Odenwaldring startete Ben mit einer Pole Position ins Rennwochenende. Im ersten Lauf zeigte er ein fehlerfreies Rennen und sicherte sich Platz 1 in der Klasse K1 sowie Rang 2 in der Gesamtwertung. Das zweite Rennen begann turbulent: Regen in der Einführungsrunde führte zum Startabbruch. Nach dem Restart entschieden sich alle Fahrer für Slicks – eine mutige, aber richtige Wahl. In der ersten Kurve kam es zur Kollision, bei der Ben’s Kart umgedreht wurde. Von hinten kämpfte er sich zurück und erreichte noch Platz 4 in der Klasse – wichtige Punkte im Titelrennen.
☀️ Uchtelfangen (20.09.2025) – Souveränes Saisonfinale Bei sonnigem Wetter auf dem Saarlandring zeigte Ben erneut seine Klasse. Nach der Pole Position in der Klasse K1 fuhr er zwei fehlerfreie Rennen und holte jeweils den Sieg. Ohne unnötige Risiken sicherte er sich die volle Punktzahl beim Finale.
📌 Saisonbilanz Das ursprünglich geplante Rennen in Wittgenborn wurde kurzfristig abgesagt. Trotz des verpassten Saisonauftakts in Uchtelfangen konnte Ben mit drei Siegen in den letzten vier Rennen den Vizemeistertitel im ADAC Kart Rookies Cup Südwest 2025 erringen – ein starkes Ergebnis und ein weiterer Schritt in seiner motorsportlichen Entwicklung.

(Timo Blon)
Yannick Fübrich trifft Max Verstappen in der Porsche Cayman GT4 Cup-Klasse
Yannick Fübrich trifft Max Verstappen in der Porsche Cayman GT4 Cup-Klasse
Doubelheader - 7. und 8. NLS-Lauf mit typischem Eifelwetter und besonderen Ereignissen
Prominentester Starter bei den 114 Teams beim 7.Lauf zur Nürburgring Langstrecken Serie 2025 war der vierfache Formel 1 Weltmeister Max Verstappen, der in einem Porsche Cayman GT4 CS in der Cup3-Klasse seinen Nordschleifen Permit absolvierte und diesen bei unterschiedlichsten Nordschleifenbedingungen auch bestand. Die Cup3-Klasse mit 17 Fahrzeugen war am stärksten besetzt. Mit der Startnummer 940 der Mittelmotor-bolide von Adrenalin Motorsport, auf dem kurzfristig Yannick Fübrich zu einem Einsatz kam. Der schnelle MCH-Langstreckenracer kreuzte die Ziellinie als Klassenvierter mit gerade mal 16 hundertstel Sekunden Rückstand auf Podestplatz drei, auf den Sieger fehlten nach vier Rennstunden gerade mal 2.46 Minuten. Yannicks Mitstreiter waren Nico Silva aus Amerika und Oskar Sandberg aus Hüttenberg. Dem schnelle Porsche-Trio gelang auch der sensationelle 17. Gesamtrang. Zum siebten Lauf waren 114 Fahrzeuge gestartet, die Zielflagge sahen nach einem ereignisreichen Vier-Stunden Rennen mit typischen Eifelwetter-kapriolen dann noch 94 Autos – die beiden Falken-Porsche 911 GT3 R dabei mit einem erneuten Doppelsieg.
Max Verstappen hinter seinem Porsche Cayman GT4 CS - Foto: Gruppe C Photography
Sonntags, beim 8. NLS-Lauf dann keine Zielflagge für die 940 mit Yannick Fübrich. Dafür ein anderes, besonderes Ausrufezeichen. Ein Ford Mustang GT3 siegte erstmals auf der Nürburgring-Nordschleife. Pilotiert wurde der V8-US-Bolide vom schnellen und erfahrenen Nordschleifenduo Frank Stippler und Vincent Kolb, eingesetzt wurde das Auto vom Haupt Racing Team, das zeitgleich auch bei der DTM und dem ADAC GT Masters mit drei weiteren Mustangs auf dem Red Bull Ring in Österreich im Einsatz war.
Yannick Fübrich im Porsche Cayman GT4 CS - Foto: Gruppe C Photography
Wilfried Ruoff
Klassen-, und Gruppensieger sowie Gesamtzweiter
Klassen-, und Gruppensieger sowie Gesamtzweiter
Nico Gutzeit brilliert auf der Stuttgarter Solitude beim Winnender DMSB-Slalom – Marcel Pimpl testet erfolgreich
Die Rahmenbedingungen eigentlich optimal – 2400 Meter Streckenlänge pro Lauf, wie im Vorjahr flott gesteckt mit allen erdenklichen Features aus Schweizern, Toren, Gassen und Bögen, nur 70 Euro Startgeld bei zeitiger Vornennung, vier interessante Prädikate aber dann ein unverständliches Drama – beim DMSB-Slalom des ADAC OC Winnenden auf der Stuttgarter Solitude traten gerade mal 36 (!) Starter an. Mit Nico Gutzeit und Marcel Pimpl standen zwei MCH‘ler in der F10 mit ihren BMW 318 ti Modellen an der Startlinie.
Brilliant der Auftritt von Nico, zwei Rennläufe am absoluten Limit. Klassensieg mit 8,81 Sekunden Vorsprung auf Perry Ihl aus Mengen im Mazda RX8 sowie der souveräne Gruppensieg in der moderat verbesserten Gruppe F vor DM-, und Rennslalomroutinier Routinier Rainer Krug mit seinem BMW M3 der E36-Generation. Als auch die Gruppe H-Boliden im Ziel waren, stand Nico auch als Gesamtzweiter auf der Ergebnisliste, lediglich Lokalmatador Sven Glass im Acht-Ventiler C Kadett Coupe war schneller als unser 21jähriger Youngster.
Nico Gutzeit
Der zweite MCH-Slalomracer, Marcel Pimpl nutze das Solitudegeläuf für einen Funktionstest mit dem Hornet BMW 318 ti nach dem Zotzenbachausrutscher. Zudem wurden Slicks einer anderen Marke ausprobiert. Technisch war wieder alles ok, leider leistete sich Marcel in beiden Rennläufen je einen Pin und wurde dadurch Klassenvierter.
Marcel Pimpl
Bereits am nächsten Sonntag geht es in den Schwarzwald, wo auf der legendären „Freiamter Nordschleife“ ein DMSB-Slalom mit drei Rennläufen ausgefahren wird.
Wilfried Ruoff
BMW-Pilot Nico Gutzeit mit DM-Slalom-Klassensieg
BMW-Pilot Nico Gutzeit mit DM-Slalom-Klassensieg
Top-Konkurrenz für fünf MCH-Hütchenracer beim Zotzenbacher Bergslalomwochenende
Die DM-Vorläufe vier und fünf der Region Süd fanden auf der ehemaligen Bergrennstrecke zwischen Rimbach und Wald-Michelbach im Odenwald statt. Samstags nahmen 140 und sonntags 137 Akteure den schnellen und fahrerisch anspruchsvollen 2000-Meter-Parcours der Veranstaltergemeinschaft MSF Zotzenbach unter die Räder. Darunter auch fünf MCH-Slalomcracks mit einem frontgetriebenen VW Polo sowie verschiedenen BMW-Modellen.
Am Auftaktsamstag nutzte Nico Gutzeit die Schwächen der Favoriten durch fehlerfreie und schnelle Rennläufe zu seinem zweiten DM-Klassensieg in dieser Saison. Mit seinem BMW 318 ti in der Zwei-Liter Klasse der moderat verbesserten Gruppe F wurde Dauersieger Michael Thurner (Team ADAC Südbayern) im Mazda MX 5 lediglich dritter, nachdem der Routinier im ersten Stint über mangelnden Grip klagte. Thurners Markenkollege Axel Moser kreuzte als vierter die Ziellinie. Nico dagegen schon im Training hellwach. Zur Bestzeit im ersten Rennlauf gesellte sich der fünfte Gruppenrang – Gutzeit mit sich und seinem ca. 235 PS starken Hecktriebler mehr als zufrieden, auch wenn Routinier Thurner im zweiten Stint die schnellste Zeit fuhr.

Sonntags dann erneut ein Duell auf Augenhöhe im Zehntelsekundenbereich Schlussendlich gewann Thurner nach 4000 Metern DM-Slalomparcours mit lediglich 1.01 Sekunden vor dem jungen Schozacher Nico Gutzeit, der wiederum den enorm stark auftrumpfenden Timo Maier (ASV Göge/BMW 318is) um lediglich 29 Hundertstel distanzieren konnte. In derselben Klasse musste sich das Team Hornet Duo vom MCH, Marcel Pimpl und Maximilian Deis, mit den Plätzen neun und elf am Samstag sowie 13 und 14 am Sonntag zufriedengeben. Schrecksekunde für Marcel im Samstagstrainingslauf, als ihm in der Zielkurve „die Straße ausging“ und er deshalb mit dem BMW in Leitplanken rutschte. Die gesamte MCH-Truppe konnte das Auto in einer tollen Gemeinschaftsaktion aber wieder für die Rennläufe reparieren – provisorisch am Samstag zwischen den Läufen, am Samstagnachmittag dann die Restarbeiten inclusive einer Achsvermessung aufgrund einer krummen Spurstange. „Leistungsmäßig und reifentechnisch ist uns die DM-Elite hier weit voraus, Spaß hatten wir trotzdem mit unserem BMW 318ti“, so die beiden MCH‘ler.
Der neue MCH-Jugendleiter Max Galan Moreno aus Lauffen wagte sich in der 1600ter Klasse der Gruppe F erstmals mit seinem VW Polo 6N zu einem DM-Lauf. Auch er wie das Hornet-Duo Leistungs-, und Reifentechnisch nicht auf DM-Stand. Als vierter und sechster bei sechs Startern war das Ergebnis zweitrangig – „Strafpunktfrei, von Lauf zu Lauf besser geworden und das Auto ist heil geblieben“, so Galan Moreno freudig im Ziel.
In der Klasse G1 war an beiden Tagen Lars Bröker aus Großalmerode mit einem Toyota Supra GR das Maß der Dinge. Hinter dem Doppelsieger mussten sich Michael Kumor (Lehrensteinsfeld/MC Heilbronn) und Helmut Pflieger (Obersulm/MSC Weinsberg) anstellen. Beide waren mit Kumor‘s 340 PS starkem BMW M140 in Zotzenbach am Start. Für den MCH‘ler wurden die Ränge vier und fünf notiert – keine optimale Linie, kein optimaler Grip, erklärt Michael. Nach Platz fünf am Samstag drehte dagegen Helmut Pflieger am Sonntag auf. Bis auf 1,67 Sekunden kam der Obersulmer mit dem allradgetriebenen BMW an Klassensieger Bröker heran. „Heute hat alles gepasst, mit etwas mehr Routine ist auch der Toyota zu bezwingen“ erklärt der für die Fahrwerkstechnik an Kumor‘s BMW zuständige Helmut Pflieger.
Wilfried Ruoff
Zündschaden in Belgien - Bender startet nicht
Zündschaden in Belgien - Bender startet nicht
Deutschlands belgische Nachbarn verfügen über 2 internationale renommierte Rennstrecken. Spa-Francorchamps und Zolder. Beide liegen nur knappe 150 Km auseinander. Kenneth Heyer, Sohn des legendären Ex-DTM-Fahrers Hans Heyer nahm am Wochenende zwei Herausforderungen an. Nachdem er in Zolder im Porsche 992 GT3 Cup des Teams Redant Racing auf Pole gefahren war, schwang er sich ins Auto und fuhr auf die F1-Rennstrecke ins nahe Spa. Dort stellte er den AMG GT3 der Equipe Vitesse für den 9. Lauf der STT-Meisterschaftslauf ganz knapp (-0,5sec) vor den P9-Challenge-Frontrunner Thomas Westarp (Audi R8 GT3) auf Pole. Den anschließenden Meisterschaftslauf konnte Heyer, hart bedrängt von Wieninger und Westarp (beide Audi GT3) gewinnen. Heyer reiste nach der Siegerehrung in Spa sofort Richtung Zolder ab. Der Wegberger nahm am Wochenende in Zolder (B) zusätzlich noch erfolgreich am 24h Rennen, der Belcar Endurance teil.
Derweil hatte die Crew der Sportwagenschmiede die C7 Callaway-GT3-Corvette bereits wieder verladen. Ein Schaden im Antrieb stellte sich nach kurzem, freiem Training als ein Problem in der Zündung heraus. „Vor Ort konnten wir leider nicht wirklich etwas beheben“, so ein sichtlich enttäuschter Jürgen Bender. Der in solchen Fällen übliche Teiletausch aller Komponenten brachte keine Besserung. „Ein Fall der also nur auf einem Prüfstand zu lösen sein wird“, fügte Sportwagenschmiedechef Bayer geknickt hinzu. Also blieb den Unterländern nach dem Aufladen leider nur die Abfahrt Richtung Neckarsulm. HTS

Jürgen Benders Ziel - in Spa (B) vorne mitmischen
Jürgen Benders Ziel - in Spa (B) vorne mitmischen
Am Samstag (30.) und am Sonntag sind beim 09. und beim 10. Lauf im Rahmen der ADAC-Raceweekends der STT (Spezial Touringcar Trophy) auf der Formel 1-Rennstrecke im belgischen Spa zwei Unterländer am Start. Der Ex-STT-Champion der STT, Jürgen Bender, will auf einer von Team Sportwagenschmiede eingesetzten GT3-Callaway-Corvette (KL1) aufs Gesamtsiegerpodium fahren. Am Start sind die Spitzenmodelle der internationalen GT3-Klasse von Audi, AMG, Chevrolet, Ferrari, Lamborghini, Porsche und Pumaxs. Starke Konkurrenz bei denen der geringste Ausrutscher im Rennen bereits alle Chancen aufs Treppchen zunichtemachen kann.
Im ersten freien Training am Donnerstag lief für den heimischen MCH-Piloten und sein Team Sportwagenschmiede alles recht gut. Jürgen Bender (NSU) stand vorne. "Nun hoffen wir natürlich auch, dass wir für das jeweils herrschende Wetter im Zeittraining und bei den Rennläufen perfekt ausgerüstet am Start stehen werden", so MCH-Mitglied Renningenieur Bayer.
Bei dem in Belgien vorhergesagten gemischten (trocken/nass) Wetterbedingungen hofft auch der Heilbronner Roland Hertner auf seinem seit Oschersleben eingesetzten KL3 Hyundai i30 TCR Tourenwagen erneut in der Division 3 vorne mit mischen zu können. Hertner sieht dafür gute Chancen, seit er aus dem vorher pilotierten Lamborghini Huracán Evo2 auf einen Hyundai der Division 3 umgestiegen ist. hts
Foto hts: Benders 600 PS starke Callaway-GT3 Corvette
MCH-Jugendgruppe dominiert beim Slalom Youngster Cup in Schwäbisch Gmünd
MCH-Jugendgruppe dominiert beim Slalom Youngster Cup in Schwäbisch Gmünd
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: In Schwäbisch Gmünd fand ein weiterer Lauf des Slalom Youngster Cup des ADAC Württemberg statt – und die Jugendgruppe des Motorsportclub Heilbronn e.V. hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck. Mit viel Ehrgeiz, Präzision und Teamgeist konnten unsere Nachwuchstalente zahlreiche Podestplätze und Top-Platzierungen sichern.
Klasse K21 – ein Podium ganz in MCH-Hand
Was für ein Bild: Das komplette Podium der Klasse K21 wurde von unseren Fahrerinnen und Fahrern belegt!
· Platz 1: Max Rung – mit einer souveränen Leistung ließ Max die gesamte Konkurrenz hinter sich.
· Platz 2: Lena Zartmann – zeigte starke Nerven und bewies, dass sie konstant vorne mitfahren kann.
· Platz 3: Neele Seiser – komplettierte das sensationelle MCH-Trio auf dem Treppchen.

Doch nicht nur auf dem Podium waren unsere Jugendlichen vertreten:
· Platz 6: Janine Eymann – ein sauberer und kontrollierter Lauf brachte ihr eine starke Platzierung im vorderen Feld.
· Platz 11: Matti Kühner – fuhr mit viel Speed, verschenkte aber durch einen unglücklichen Pylonenfehler einen möglichen 4. Platz. Trotzdem eine beeindruckende Leistung!
· Platz 13: Nick Galan Moreno – sammelte wertvolle Erfahrung und hielt sich wacker im Mittelfeld.
· Platz 14: Saskia Bullinger – bewies Kampfgeist und brachte den Lauf solide ins Ziel.
Damit zeigte die Jugendgruppe des MCH in K21 einmal mehr ihre Stärke und Breite im Fahrerfeld.
Klasse K22 – Podest und starke Teamleistung
Auch in der nächsthöheren Klasse K22 mischte der MCH vorne mit:
· Platz 3: Pascal Nikodem – fuhr konzentriert und sicherte sich verdient einen Platz auf dem Podest.
· Platz 4: Nico Chelminiacki – ein echtes Highlight: Nico kam erst in der Nacht zuvor von einem Drift-Event in der Schweiz zurück. Trotz kurzer Nacht, Müdigkeit und leicht angeschlagener Gesundheit fuhr er ein starkes Rennen und verpasste das Podium nur ganz knapp. Ein großes Kämpferherz!
· Platz 10: Marie Exner – zeigte eine saubere Leistung und platzierte sich im soliden Mittelfeld.
· Platz 13: Franziska Zier – kämpfte sich durch den anspruchsvollen Parcours und sammelte wichtige Punkte für die Saisonwertung.

Ein gelungenes Wochenende für den MCH
Die Bilanz des Wochenendes kann sich sehen lassen: Doppelte Podiumsplätze in beiden Klassen, ein komplettes Treppchen in K21 und zahlreiche weitere Top-Ten-Ergebnisse.
Neben den Einzelleistungen ist aber auch der Teamgeist unserer Jugendgruppe hervorzuheben: Ob gegenseitiges Anfeuern am Streckenrand, gemeinsames Analysieren der Fahrten oder das Trösten nach kleinen Fehlern – der Zusammenhalt innerhalb der MCH-Jugend ist beeindruckend und trägt maßgeblich zu den Erfolgen bei.
Der Motorsportclub Heilbronn e.V. ist stolz auf seine jungen Fahrerinnen und Fahrer, die in Schwäbisch Gmünd einmal mehr gezeigt haben, dass mit ihnen in der Saison 2025 jederzeit zu rechnen ist.
R.C.
Saisonrückblick 2025 – Dynamics Drift Team
Saisonrückblick 2025 – Dynamics Drift Team
Die Saison 2025 begann für das Dynamics Drift Team schon lange vor dem ersten Wertungslauf – mit einem intensiven freien Drifttraining auf der Dynamikfläche des Hockenheimrings. Pascal, Nico und Steven – alle drei Mitglieder im Motorsportclub Heilbronn e.V. (MCH) – nutzten die Gelegenheit, ihre BMW E36 Coupés bis ans Limit zu testen und neue Setups auszuprobieren.
Besonders spannend war der Schritt von Nico: Durch den Erwerb eines BMW E36 Coupés wechselte er von seinem bisherigen E46 auf das gleiche Fahrzeugkonzept wie Pascal und Steven. Damit fahren nun alle drei Piloten auf derselben technischen Basis – ein großer Vorteil im Driftsport. Ersatzteile können untereinander genutzt werden, Setups lassen sich leichter vergleichen, und das Team profitiert enorm von den gemeinsamen Erfahrungen. Gleichzeitig wurde Nicos E36 natürlich speziell fürs Driften modifiziert und auf seinen Fahrstil angepasst.
Das Training war nicht nur technisch wichtig, sondern auch ein echter Motivationsschub. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Volker Strycek, der zunächst als Beifahrer mitfuhr und sich dann sogar selbst hinter das Steuer setzte. Für unser Team war es ein unvergesslicher Moment, einen so erfahrenen Rennfahrer für den Driftsport begeistern zu können.
Die drei Fahrer waren nicht nur die ersten Mitglieder im MCH, die den Driftsport in den Verein brachten, sondern auch Wegbereiter für diese Motorsportdisziplin. Unterstützt wurden sie die ganze Saison über von ihren Familien:
· Robert, Andrea, Mia, Luca und Lucky, die Pascal und Nico unermüdlich begleiten,
· sowie Stevens Eltern und Geschwister, die ebenso fest zum Team gehören und immer mit Herzblut dabei sind.
Ob Organisation, Schrauben, Motivation, Spotten oder einfach Zusammenhalt – ohne die Familien im Hintergrund wäre das Team nicht das, was es ist.
Mit dieser Erfahrung im Rücken war die Vorfreude auf den Saisonauftakt der Drift Series riesig. Am Hockenheimring zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, die Stimmung war perfekt, und unsere drei Fahrer gingen voller Energie an den Start. Doch schon im Training erlebte Nico den ersten Rückschlag: Ein neu verbauter Lüfter zerlegte sich und beschädigte Kühler und Wasserschläuche. Was nach einem frühen Aus aussah, wurde dank schneller Hilfe aus dem Team und Ersatzteilen doch noch gerettet. Am Sonntag waren schließlich alle drei Fahrer einsatzbereit. In den Wertungsläufen lieferte das Dynamics Drift Team dann eine starke Show: Nico stürmte mit einem sauberen Lauf direkt aufs Podium und belegte Platz 3, Steven überzeugte mit Konstanz und kam auf Platz 5, während Pascal trotz Traktionsproblemen den 10. Platz erkämpfte. Der Jubel nach Nicos Podestplatz war groß – ein perfekter Start in die Saison.
Beim zweiten Lauf, erneut in Hockenheim, änderten sich die Bedingungen komplett. Regen machte die Strecke rutschig und forderte höchste Präzision. Pascal fand sich auf dem nassen Asphalt gut zurecht und zeigte seine bisher stärkste Leistung, die ihm am Ende den 4. Platz einbrachte – nur knapp am Podium vorbei. Für Nico lief es dagegen bitter: Eine gebrochene Antriebswelle beendete seinen Tag schon im ersten Wertungslauf. Steven musste diesen Lauf auslassen, doch die Stimmung im Team blieb positiv. Pascal hatte ein Ausrufezeichen gesetzt, Nico schwor sich für die kommenden Rennen Revanche, und Steven wollte beim nächsten Mal wieder voll angreifen.
Der Höhepunkt der Saison folgte dann beim Finale in Seelisberg in der Schweiz. Schon die Anreise mit Bomber, Anhänger, Familie und viel Gepäck war ein Abenteuer für sich. Vor Ort herrschte Festivalstimmung: Fahrerlager aufbauen, technische Abnahme bestehen – bei der unser jüngstes Teammitglied Luca mit strahlenden Augen die TK-Aufkleber anbringen durfte – und dann ging es endlich auf die Strecke. Die Trainingsläufe zeigten schnell: Pascal und Nico waren gut dabei, Steven kämpfte noch mit Technik, doch das Team bekam alles in den Griff. Besonders schön war die Nähe zu den Fans: Bei der Autogrammstunde standen unsere Fahrer im Mittelpunkt, nahmen sich Zeit für Gespräche und Fotos, und bekamen unglaublich viel positives Feedback.
In den Wertungsläufen zeigte Steven sein Können und erkämpfte sich den 2. Platz in seiner Klasse – ein Riesenerfolg, der mit viel Applaus gefeiert wurde. Pascal und Nico landeten im soliden Mittelfeld und hielten sich gegen die extrem starke Konkurrenz mehr als ordentlich. Der Samstagabend brachte dann einen Moment, der das Team besonders berührte: Nach der Siegerehrung nutzten wir die offene Strecke, um Bilder zu machen. Dabei kamen Zuschauer zu uns, bedankten sich für die Show und die Leidenschaft, die unsere Jungs auf die Strecke gebracht hatten. Vor allem Steven war von den Worten der Fans sichtlich bewegt – es war einer dieser Momente, die zeigen, warum man all die Mühen, Schraubernächte und Reisen auf sich nimmt.
Am Ende der Saison stand die Abrechnung: Steven belegte den 3. Platz in der Gesamtwertung – ein Podiumsplatz in der Meisterschaft! Pascal landete punktgleich mit drei weiteren Fahrern auf den Plätzen 4–6 und zeigte damit, dass er konstant zur Spitze gehört. Nico erreichte am Ende den 11. Platz von 27 eingeschriebenen Fahrern – ein starkes Ergebnis, das sein Potenzial für die Zukunft unterstreicht.

2025 war für das Dynamics Drift Team ein Jahr voller Emotionen, harter Arbeit und großem Zusammenhalt. Wir haben Podien gefeiert, Rückschläge gemeistert und gezeigt, dass Motorsport mit Herz funktioniert. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Familien, Fans, Unterstützer und Sponsoren, die uns auf dieser Reise begleitet haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.
Mit einem Podiumsplatz in der Meisterschaft, einem Fahrer direkt hinter der Spitze und einem weiteren in den Top 15 gehen wir voller Motivation in die Saison 2026. Wir sind bereit, genau dort weiterzumachen, wo wir jetzt aufgehört haben – mit Leidenschaft, Motorsport und Familie.
Nico Chelminiacki - Steven Dumbeck - Pascal Dawitschek (v.l.)
#DynamicsDriftTeam #Saison2025 #DriftLife #Familienpower #TeamSpirit #Motorsportliebe #MCH
Dynamics Drift Team – wo Leidenschaft, Motorsport und Familie eins werden.
R.C.
Dynamics Drift Team beim Saisonfinale in Seelisberg
Dynamics Drift Team beim Saisonfinale in Seelisberg
Mit dem letzten Lauf der drift.de-Serie stand in Seelisberg (CH) das große Saisonfinale 2025 an – und das Dynamics Drift Team war mit voller Besetzung dabei.
Anreise & Fahrerlager
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag startete die Crew ihre Reise in die Schweiz. Mit dem Bomber, beladenem Anhänger und jeder Menge Vorfreude machten sich Robert, Andrea, Mia, Luca und Lucky auf den Weg. Pascal reiste mit seiner Frau Jessi nach, während Nico schon vorab in Seelisberg war, um gemeinsam mit Steven und seiner Schwester das Fahrerlager vorzubereiten.
So stand pünktlich zum Start ein bestens organisiertes Basislager – typisch Dynamics Drift Team: Alle packen an, keiner bleibt außen vor.
Technische Abnahme (TK)
Alle Fahrzeuge bestanden die Kontrolle ohne Probleme. Unser jüngstes Teammitglied Luca durfte mithelfen und die TK-Aufkleber anbringen. Für ihn ein Highlight – und für uns der Beweis, dass bei uns selbst die Kleinsten schon voll dazugehören.
Freitag – Trainingsläufe
Der Freitag stand im Zeichen der Vorbereitung. Pascal und Nico sammelten wertvolle Runden und arbeiteten konzentriert an den Setups. Bei Steven verzögerte ein Defekt die Teilnahme, doch das Team reparierte über Nacht, damit er am Samstag wieder am Start stehen konnte.
Samstag – Action pur
Der Tag begann mit einer Autogrammstunde, bei der die Fans die Autos aus nächster Nähe bestaunen und mit den Fahrern sprechen konnten. Für uns immer ein Highlight: das direkte Feedback und die Begeisterung der Zuschauer.
Danach ging es in die Wertungsläufe. Die Konkurrenz war extrem stark, aber unsere Jungs hielten dagegen:
· Steven zeigte Nervenstärke und erkämpfte sich den 2. Platz in seiner Klasse – ein großartiger Erfolg! ?
· Pascal und Nico landeten im soliden Mittelfeld – bei diesem Starterfeld absolut respektabel.
Emotionale Momente nach der Siegerehrung

Am Samstagabend, direkt nach der Siegerehrung, nutzte das Team die Gelegenheit, noch ein paar Bilder auf der Strecke zu machen – die inzwischen für alle geöffnet war. Dabei kamen einige Zuschauer vorbei, die sich persönlich bei unseren Fahrern für die tolle Show nach den Wertungsläufen bedankten.
Vor allem Steven war sichtlich berührt von dem vielen positiven Feedback und zeigte sich, wie auch Pascal und Nico, tief beeindruckt von der Begeisterung der Fans. Solche Momente sind es, die uns antreiben und zeigen, dass Motorsport verbindet. ❤️
Fazit Seelisberg
Ein Wochenende voller Einsatz, Leidenschaft und unvergesslicher Momente. Silber für Steven, starke Leistungen von Pascal und Nico, ein perfekt funktionierendes Team im Hintergrund und Fans, die mit ihrem Feedback die Arbeit krönen. So geht Motorsport mit Herz.
Dynamics Drift Team – wo Leidenschaft, Motorsport und Familie eins werden.
R.C.
Erstes Podium für Patrick Assenheimer im Ford Mustang GT3
Sechster Lauf zur Nürburgring Langstrecken Serie mit vielen Schlagzeilen
Nebel in der Grünen Hölle verkürzt das Sechs-Stunden-Rennen auf 4,5 Stunden – Falken Porsche erneut mit Doppelsieg – Premiere-Podium als Gesamtdritte für den Ford Mustang GT3 – Patrick Assenheimer knackt die magische Acht-Minuten-Schallgrenze.
Foto: Gruppe C Photography
Zum 6-Stunden-Ruhrpokalrennen, dem sechsten Lauf zur NLS, waren 111 Nennungen eingegangen, 108 Fahrzeuge traten zum Training an, 107 standen an der Startlinie und 94 sahen schlussendlich die Zielflagge. Das Haupt Racing Team hatte in den letzten Wochen neben den Aktivitäten am Nürburgring immens viel Einsätze bei der GT World Challenge, der DTM und dem ADAC GT Masters. Das sollte sich jetzt auszahlen, das Fahrertrio beim Ruhrpokalrennen mit Vincent Kolb, Frank Stippler und Patrick Assenheimer sehr erfahren und schnell. Im Zeittraining lief es noch nicht rund, die Truppe musste vom 15ten Startplatz losfahren. Doch schon nach wenigen Runden lag der ca. 550 PS starke Ford mit seinem 5,7 Liter V8 Motor auf Rang drei. An der Spitze die beiden Falken Porsche 911 GT3 R, das Team Bachler/Müller gewann mit 5,127 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterfahrzeug mit der Besatzung Marschall/Menzel. Der HRT-Ford Mustang mit 4,34,755 Minuten Rückstand auf Gesamtrang drei. Die schnellste Rennrunde des Fordteams erzielte dabei MCH-Racer Patrick Assenheimer in Runde 21, als er in 7.59.944 Minuten die magische Acht-Minuten-Schallgrenze knacken konnte. „Die vielen Einsätze zahlen sich mittlerweile aus, die Hilfe aus Amerika ist gut, und das HRT-Team macht einen supertollen Job. Nach einem Morgen mit Drama um Nebel und endlosem Warten ist der dritte Gesamtrang eine echte Belohnung. Wir freuen uns, dass wir den Mustang jedes Mal, wenn wir an der Nordschleife sind, weiter verbessern“. so Patrick. Routinier Stippler ergänzt: „Das Auto ist auf eine Runde schnell, auf die Distanz liegt noch Arbeit vor uns“. (Wilfried Ruoff)
Foto: Gruppe C Photography
Höhen und Tiefen bei BMW-Pilot Nico Gutzeit in der DRSM
Höhen und Tiefen bei BMW-Pilot Nico Gutzeit in der DRSM
Vier Läufe zur Deutschen Rennslalommeisterschaft - DRSM - innerhalb von neun Tagen mit immensen Anreisewegen waren für das Schozacher Sportsgaragenteam Nico und Harald Gutzeit angesagt. Dabei erlebte der MCH-Youngster ein Wechselbad der Gefühle mit Höhen und Tiefen durch technische Probleme, kleine fahrerische Fehler mit heftiger Konsequenz und bravourösen Fahrleistungen mit seinem BMW 318ti.
Die Läufe drei und vier fanden auf dem Nürburgring im Streckenabschnitt Müllenbachschleife statt. Neuland für die Gutzeits, starke Starterfelder, insgesamt knapp über 100 Starter. Der Kurs extrem schnell, wenig Slalomcharakter, so Nico Gutzeit und am Sonntagabend das Fazit: Ein Wochenende zum vergessen. Samstags extreme technische Probleme durch Motorenaussetzer durch den Lipo-Akku, dazu gesellte sich ein Pylonenfehler somit Rang fünf. Sonntags wurde auf eine klassische Starterbatterie umgestellt, Training und erster Stint waren gut, Nico auf Podiumskurs. Im zweiten Stint wollte Nico mehr, ein Verschalter im Dunlopbogen brachte durch die blockierende Hinterachse den BMW in einen Dreher und ins Kiesbett, das Ergebnis war Platz neun.
Das Wochenende darauf ging es nach Südwestthüringen in den durch das Glasbachbergrennen bekannten Ort Bad Liebenau. Auf der auf 2730 Meter verkürzten Bergrennstrecke wurden die Rennslalomläufe fünf und sechs ausgefahren, auch hier Neuland für Nico Gutzeit. Erneut knapp über 100 Starter, in Nicos F10 standen 12 Akteure an der Startlinie. Nach dem ersten Stint hatte der Schozacher die Nase seines 235 PS starken BMWs noch vorn, im zweiten Heat konterte Erzrivale und DM-Routinier Michael Thurner und hatte im Ziel mit seinem Mazda MX5 den Wimpernschlag von einer einzigen Hundertstelsekunde Vorsprung zum Klassensieg herausgefahren. Hinter den beiden schnellen Akteuren ein fast vier Sekunden großes Loch zum dritten. Sonntags konnte Nico dann auf derselben Strecke die Trainingsbestzeit erzielen, in den beiden Rennläufen war der Mazdapilot aber nicht zu bezwingen. Mit 97 Hundertstel Rückstand wurde Nico erneut zweiter, zum dritten hatte der MCH-Racer dann schon wieder 4,63 Sekunden Vorsprung. „Der verpasste Sieg am Samstag wurmt gewaltig, aber zwei zweite Plätze bei dem extrem starken Klassenfeld sind dann doch zufriedenstellend. Angreifen hab ich mir hier verkniffen, ein Ausrutscher am Berg hätte fatale Folgen. Strecke, Flair, Umfeld und Organisation beim Glasbachslalomwochenende waren genial“, so das Fazit von Nico Gutzeit.
Foto: Harald Gutzeit
Am 6. und 7. September ist erneut ein Bergslalom angesagt, auf der ehemaligen Bergrennstrecke Zotzenbach im Odenwald werden die Süd-Vorläufe vier und fünf zur Deutschen Slalommeisterschaft ausgefahren, die auf 140 Starter begrenzte Teilnehmerzahl ist Stand heute schon deutlich überschritten.
Wilfried Ruoff
Unterländer Fahrer wurden Opfer vom Wetterchaos
Unterländer Fahrer wurden Opfer vom Wetterchaos
Das 4. Spezial Tourenwagen Trophy Wochenende 2025 in Oschersleben wurde vom Wetter bestimmt.
Jürgen Bender musste auch dort erneut auf die für ihn vorgesehene GT3-Callaway-Corvette verzichten.
Die über 600 PS starke GT3-Corvette war für Oschersleben noch immer nicht einsatzfähig. So plante die Teams der Sportwagenschmiede und Equipe Vitesse gekonnt um. In der Klasse nicht mehr mit am Start - Roland Hertner (HN). Er stieg vom gewohnten Lamborghini Huracán in einen kleineren Hyundai um. Nach einem Ausrutscher im Audi R8 Konnte STT-Ex-Champion Jürgen Bender vor Ort noch als zweiter Fahrer neben Jo Klüber in einem AMG-Mercedes GT3 an den Start gehen. Als Gesamt-6. und Klassen-5. des 7. Meisterschaftslaufes vom Samstag führte jedoch beim 8. Lauf am Sonntag das Wetter plötzlich Regie. Regenschauer sorgte für Chaos. Keine guten Voraussetzungen für 'Ben' um ganz vorne mit eingreifen zu können. "Man kann sich auf solche plötzlichen Wetteränderungen nicht mit wenigen Hangriffen am Vorstart einstellen", so Renningenieur Marco Bayer (MCH) achselzuckend.
Auf nasser Bahn kam Bender nach wenigen Runden zum Reifenwechsel in die Box. Der Pflicht-Fahrerwechsel von Bender auf Klüber wurde danach leider nicht zum Erfolg. Auf schneller abtrocknendem Asphalt entschied sich Klüber nicht von Regenreifen auf Slicks zu wechseln. Zwei Runden später dann doch noch ein unumgänglicher zusätzliche Boxenstopp von Klüber. Slicks drauf und mit reichlich zusätzlichem Zeitverlust ging es weiter. Am Ende ein wenig erfolgreiches Resultat für das Team. Denn Position 14. spiegelte die Möglichkeiten des Duos Bender/Klüber nicht.
Glück dagegen hatte Roland Hertner. Der war in Oschersleben von dem bärenstarken Lamborghini Huracán in den kleinen 2 Liter Hyundai i30 TCR umgestiegen. Der 'Lambo' schien auf dem engen "Zickzack-Kurs" von Oschersleben nicht ideal. Der Gesamt-12. und 3. in seiner Klasse des ersten Laufes bog Roland Hertner in der letzten Sekunde der Einführungsrunde noch zu Box ab. Er wechselte von Regenreifen auf Slicks. Glück für ihn. Mit dem für die herrschen den Wetterverhältnisse vorteilhaften Frontantrieb des Hyundai auf weiter abtrocknender Strecke konnte er den Meisterschaftslauf als 5. beenden.
In Summe endete das STT-Wochenende in Oschersleben mit unbefriedigenden Abläufen auf dem engen Bördekurs vor den Toren von Magdeburg.
Man darf auf die von Manager Krepschik noch nicht veröffentlichte Meisterschaftstabelle gespannt sein. HTS

Foto - Bender und Bayer am vorderen rechten Dämpfer
STT-Trophy und Porsche Sports Cup kämpfen um Meisterschaftspunkte
STT-Trophy und Porsche Sports Cup kämpfen in ihren Serien um Meisterschaftspunkte
Jürgen Bender und Roland Hertner am Start.
Jürgen Bender (NSU) wird am kommenden Wochenende zum 2. Mal in der Saison 2025 einen Audi Mittelmotor-GT3 an den Start bringen. Roland Hertner (HN) ist in Oschersleben nicht in dem gewohnten Lamborghini Huracán genannt. Der Heilbronner startet in der kleiner Hubraumklasse auf eine TCR. "Wir haben den Audi der Binger Equipe-Vitesse völlig neu auf die in der Serie vorgeschriebenen Michelin Rennreifen abgestimmt", so MCH-Mitglied Marco Bayer aus Erlenbach (Sportwagenschmiede). Roland Hertner punktete in der Saison bisher bei allen 6 Wertungsläufen. Bender sah das Ziel nur bei 4 Läufen in Hockenheim und auf dem Red Bull Ring (A). Beides anspruchsvolle Grand Prix-Strecken.
Favorit in Oschersleben ist der Sohn von DTM-Legende Hans Heyer, Kenneth Heyer, auf AMG GT3. 9 Punkte zurück derzeit das Audi-Ass Stefan Wieninger. Benders Ziel ist es am Samstag und am Sonntag bei den Läufen 7 und 8 der STT Touring Car Trophy um den Sieg mitzukämpfen. Über 30 Fahrer schafften bisher den Sprung in die Meisterschaftstabelle. Fahrer aus 5 Nationen sind am Start. Für Hochspannung ist also mehr gesorgt. Jürgen Bender will am Freitag versuchen am Nachmittag im zweiten freien Training von Oschersleben noch einmal die gewählte Fahrwerkeinstellung zu überprüfen. HTS

Foto - Feineinstellung an der Vorderachse - hts
Volle Punktzahl für Ben Blon beim ADAC Kart Rookies Cup Süd
Volle Punktzahl für Ben Blon auf dem Steigerwald-Motodrom beim ADAC Kart Rookies Cup Süd
Am 26. Juli 2025 fand auf dem Steigerwald-Motodrom in Gerolzhofen die vierte Veranstaltung des ADAC Kart Rookies Cup Süd statt. Die Rennen 7 und 8 standen unter denkbar schwierigen Bedingungen: Regen, rutschige Strecken und höchste Konzentration waren gefragt.
Rennen 7 – Mit starkem Start zur Spitze
Ben ging von Startplatz 2 ins erste Rennen – und legte bei nasser Strecke einen starken Start hin und übernahm in der ersten Kurve die Führung. In einem spannenden Dreikampf um Platz 1 bis 3 behielt Ben die Nerven und verteidigte seine Position bis zur Ziellinie.
Rennen 8 – Start-Ziel-Sieg im Regen
Bei anhaltender Regennässe kontrollierte Ben das Feld und fuhr im zweiten Rennen einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg ein. Das Rennen war erneut gute Werbung für den ADAC Kart Rookies Cup - mit vielen packenden Zweikämpfen auf der Strecke und guter Stimmung im Fahrerlager.

Timo Blon
René Noller führt nach 5 Läufen die FIA European Rallye Trophy an
René Noller führt nach 5 Läufen die FIA European Rallye Trophy an
Nach dem 1. ERT Lauf in Portugal ging es mit der Rallye Chesky Krumlov in die zweite Runde der F.I.A European Rallye Trophy. Die Asphalt Rallye startete in der berühmten Bierstadt Budweis(er), wo es zum Auftakt auch eine Zuschauerprüfung für die begeisterten tschechischen Fans gab. Nach 150 schnellen und anspruchsvollen WP Kilometer holten sich René Noller/ Stephan Schneeweiß im Peugeot 208 R4 den starken 4. Platz und erste wichtige ERT Punkte.

Zum 3. ERT Lauf ging es nach Aigle in der französischen Schweiz, Nähe des Genfer See. René Noller ging hier mit der jungen Copilotin Anna Maria Seidl im 3 Zylinder Peugeot an den Start. Nach ganz starker Fahrt durch die Schweizer Berglandschaft bei trockenen und am 2. Tag nassen Bedingungen und erneut fehlerfreien 170 WP Kilometer feierte das Juniorteam im Ziel am Ende den 2. Platz in der RC4. Damit übernahm der 22-jährige direkt die Gesamtführung in der ERT !
Der 5. Lauf zur FIA European Rallye Trophy 2025 fand mit der Acrotec Petronas Rallye Hustopece in Tschechien statt. 14 Wertungsprüfungen auf Asphalt und Schotter über 200 Km bei hochsommerlichen Temperaturen, forderten Mensch und Maschine. Das Abstatter RenDen ERT Team aber meisterte auch diese schwierige Rallye. René Noller und Beifahrer Tim Rauber brachten den 212 PS starken Peugeot 208 R4 ohne Kratzer ins Ziel. Mit Zwei Bestzeiten holte sich das Team am Ende den starken 3.Platz In der ERT4. Damit konnte René Noller seine Gesamtführung und auch in der ERT Juniorwertung verteidigen.

Fotos privat
Jürgen Bender probierte den Audi R8 GT3 am Red Bull Ring
Jürgen Bender probierte den Audi R8 GT3 am Red Bull Ring
Die Sportjacken des Teams trugen noch die Aufschrift der Sportwagenschmiede Bayer und jene des eingesetzten GT-Rennwagens, einer Corvette. Am Freitag, den 11. Juli ließ sich Jürgen Bender aber erstmals in den Schalensitz eines Audi GT-Rennwagen gleiten. Und zwar am Red Bull Ring in einen Audi R8 GT3 EVO2. Das Fahrzeug gehörte der Bingener Equipe-Vitesse. Für den mehrfachen Unterländer GT-Champion (TCC, STT, P9-Challenge) Jürgen Bender galt es, sich in Österreich zunächst bestmöglich auf der herrlich gelegenen Formel 1 Rennstrecke an die für ihn ungewohnte Mittelmotorbauweise zu gewöhnen. Bei Testfahrten am Freitag bestand für Techniker Bayer dazu die Möglichkeit, Einstellungen am R8 vorzunehmen. Lange Zeit war Jürgen Bender ja bisher in einer Frontmoto-Corvette am Start. In wenigen Runden war es für den erfolgreichen MCH-Piloten Jürgen Bender nicht möglich den Audi-Mittelmotorboliden perfekt in den Griff zu bekommen. "Man braucht dazu einige Zeit um möglichst alle Fahrwerkanpassungen für sich passend zu gestalten", fügte der Unterländer Ex-Champion hinzu. Aber Jürgen wurde Runde für Runde schneller.
Bei trockenem Wetter dann am Samstag die Qualifikation. Mit im Feld am Start der Heilbronner Roland Hertner. Dieser kannte seinen Lamborghini Huracán GT3 bereits seit Saisonbeginn recht gut. Natürlich ein echter Vorteil für den Routinier aus der Region. Beim ersten Rennlauf starteten Hertner und Bender aus den Reihen 3 und 5. STT-Tabellenführer Heyer kam beim Start nicht gut weg. Bender musste Heyer abrupt nach links ausweichen. Dadurch verlor Jürgen fast ein Dutzend Positionen. Trotz dem Bemühen danach Plätze gut zu machen, war für ihn Vorsicht geboten. Ansonsten würde es auf dem schnellen Red Bull Ring in den Alpen leicht krachen und ggf. sehr teuer werden können. Die Boxentafel von Sandra Bayer zeigte Jürgen, dass er anfangs noch ca. 1 sec/Runde unter seinen Möglichkeiten blieb. Position 6 und 9 stellten den Heilbronner und den Neckarsulmer am Ende wohl noch nicht vollends zufrieden. Gesamtsieger am Ende Stefan Wieninger (Audi) vor Kenneth Heyer (AMG). Kenneth Heyer hatte durch seinen Patzer am Start den mögliche Gesamtsieg verspielt.
Auch im zweiten Training nahmen sich beide Unterländer einiges vor. Hertner und Bender katapultierten ihre GT-Modelle für den Start auf Rang 8 und 9. Es wurde im zweiten Rennen am Ende ebenfalls zunehmend hart gefightet. Bender musste diesmal durch die Manöver der vor ihm fahrenden Piloten beim Start wieder stark bremsen und nach rechts ausweichen. Erneut gingen so mehrere Plätze verloren. Hertner und Bender hatten danach den verwegenen Holländer Henk Thuis (Pumaxs RT-Chevi) in der Zange. Für beide keine leichte Aufgabe. Einer musste darauf achten nicht überholt zu werden und der andere versuchte den Holländer anzugreifen. Beide Unterländer Fahrer waren nahezu gleich schnell unterwegs. Im Durchschnitt fuhren sie einen Schnitt von ca. 170 Km/h. Am Ende kamen Hertner und Bender als 8. bzw. 9. in der Klasse 1 ins Ziel. Man darf auf die Meisterschaftstabelle der STT gespannt sein. "Die geben wir in Kürze heraus", so STT-Manager Krepschik.
Für Jürgen Bender bietet sich die Möglichkeit in 14 Tagen "vor seiner Haustür" auf dem nahen Hockenheimer Grand Prix-Kurs an einem Lauf der P9-Challenge an den Start zu gehen. "Würde mich freuen, wenn Jürgen als unser Champion von 2020 antreten würde", so Veranstalter Bernhard Fischer. "Aber ich muss prüfen, ob das terminlich für mich überhaupt möglich wäre", so der Neckarsulmer. Der schnelle Diplomingenieur ist im Reifenhandel und der Recyclingtechnik tätig. "Eine Arbeit, die sich nicht von selber erledigt", so der Neckarsulmer mit Nachdruck am Red Bull Ring. HTS

Foto HTS: Jürgen Bender (NSU)
Automobilslalom in Kirchheim unter Teck
Automobilslalom am 06.07.2025 in Kirchheim unter Teck
Ein spannender Motorsporttag liegt hinter uns: Am 6. Juli 2025 fand in Kirchheim unter Teck der Automobilslalom auf einer besonders zuschauerfreundlichen und gut einsehbaren Strecke statt.

Bereits am Vormittag starteten unsere Fahrerinnen und Fahrer im Clubsportslalom für den Motorsportclub Heilbronn. In der Klasse F9 ging Max Galan Moreno an den Start und sicherte sich nach zwei soliden Wertungsläufen den vierten Platz.
In der Klasse SE16 sorgten Matti Kühner und Marie Exner für Top-Ergebnisse: Matti fuhr auf den zweiten Platz, während Marie den Sieg in ihrer Klasse einfuhr. Ein gelungener Auftakt für den Club!
Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit dem ADAC Slalom Youngster-Cup weiter. Für den MC Heilbronn traten insgesamt 13 Fahrerinnen und Fahrer an – 6 in der Klasse K22, 7 in der Klasse K21.
Doch der Nachmittag stellte sie vor besondere Herausforderungen: Die Poller waren an diesem Tag unsere größten Gegner. In der K22 erwischte es Sanny Hirschmuggel und Marie Exner, die aufgrund unglücklicher Pollerfehler auf den Plätzen 13 und 12 landeten. Franziska Zier erfuhr sich Platz 11. Nico Chelminiacki rutschte ebenfalls wegen eines Pollertreffers auf Platz 7, obwohl für ihn der erste Platz drin gewesen wäre.
Für einen Lichtblick sorgte Pascal Nikodem, der sich mit viel Präzision und Nervenstärke einen starken dritten Platz sicherte.
In der Klasse K21 ging es ähnlich turbulent zu. Saskia Bullinger fuhr sich in ihrem zweiten Rennen auf Platz 16. Lena Zartmann und Janine Eymann rutschten durch jeweils zwei unglücklich platzierte Poller auf Platz 15 und Platz 11 ab.
Nick Galan Moreno kam auf einen soliden zehnten Platz, während Matti Kühner nach einem Pollerfehler auf Platz 9 landete – eine ärgerliche Platzierung, denn zeitlich hätte er durchaus auf den vierten Platz gereicht. Auch Nele Seiser, sonst gewohnt auf dem Podium unterwegs, musste sich nach einem Poller mit Platz 7 begnügen.
Erfreuliche Nachrichten gab es jedoch von Maximilian Rung, der sich mit einem starken Auftritt den dritten Platz in der K21 sicherte.
Ein besonderes Highlight des Tages lieferte jedoch Maximilian Deis, der vormittags noch in Bonndorf beim Slalom mit Marcel Pimpl für das Hornet-Team aktiv war. Nach einer logistischen Meisterleistung und perfekter Vorbereitung – wie auch auf dem Bild eindrucksvoll zu sehen – schaffte er es rechtzeitig zu seinem zweiten Einsatz des Tages in Kirchheim unter Teck. In der K22 fuhr er trotz langer Anreise und knappem Zeitfenster noch auf den neunten Platz.

Trotz der Poller-Probleme war es ein insgesamt erfolgreicher und ereignisreicher Tag für den MC Heilbronn auf einer sehr schönen Strecke mit viel Zuschauerinteresse.
Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Slalom am 02.08.2025 auf der Kartbahn in Bopfingen!
Jürgen Bender am Red Bull Ring im Audi R8 GT3 Evo2 am Start
Audi R8 GT3 Evo2 - Jürgen Bender steigt um
Wenn am kommenden Wochenende auf dem Red Bull Ring, Österreichs renommierter Formel-1 Rennstrecke die Startflagge zum ersten Sprintrennen der Spezial Tourenwagen Trophy fällt, dann ist Jürgen Bender erstmals in seiner langen Karriere auf einem Mittelmotor GT-Rennwagen am Start.
Seit seinem 18. Lebensjahr ist ‚Ben‘, wie ihn alte Freunde nennen, Mitglied im Motorsport-Club Heilbronn (MCH). Damals begann für ihn auf einem gebraucht erworbenen und von Grund auf neu aufgebauten NSU TTS bei Slalomrennen zu bestreiten. Der TTS war in jenen Jahren hierzulande Kult. Ein Tourenwagen mit kleinem Hubraum. „Kurze Anreise schonten den Geldbeutel“, erinnert sich der Neckarsulmer Diplomingenieur noch heute sehr gut. Alles begann für den Neckarsulmer 1980 mit einem Rennslalom in Heilbronn. Bender fuhr mit seinem NSU TTS regelmäßig aufs Treppchen. Das motivierte und trieb ihn zu immer neuen Verbesserungen seines NSU an. Nach dem Abitur ging Bender zum Studium an die Uni nach Darmstadt. „Schon damals war mir klar, dass ich den beruflichen Weg durchs Leben besser nicht ganz zur Seite schieben solle“, so Bender. Abhängigkeit vom Rennsport zu werden schien alleine nicht ratsam.
Als frisch gebackener Diplomingenieur des Maschinenbaus bereitete er sich danach auf die Gründung eines Recyclingunternehmens vor. Das bedeutete für ihn nochmal einige Jahre ‚Rennsportpause‘. Danach ging es dann im Rennsport auf verschieden 911er von Porsche weiter. Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben, Lausitzring, Spa und Zolder (B), Salzburgring Red Bull Ring (A) oder Dijon (F) waren angesagt. „Oh, und ehe ich es vergesse, Monza und der Cirquit Francia Corta in Italien fuhr ich im Zuge verschiedener Meisterschaften ebenfalls“. Die meiste Zeit baute Bender auf den Technik-Service des Erlenbachers Marco Bayer. Er und sein später gegründeter Betrieb ‚Sportwagenschmiede’ kümmerten sich überwiegend um die eingesetzten Porsche GT-Modelle. Bender trieb sie GT-Heckmotorboliden aus Zuffenhausen zu einem Dutzend Cup- und Meistertitelerfolgen. Ein besonderes Ergebnis erreichte er im Namen des weit über die Grenzen hinaus bekannten DIVINOL-Cups. Auf einem Porsche GT2 gelang es Bender gleich beim ersten Einsatz auf dem Nürburgring wenige Meter hinter dem Rennwageneigner Teamchef Thomas Probst auf einem identischen Modell durchs Ziel zu schießen. „Wenn die Sache nicht zu teuer für mich zu erwarten gewesen wäre hätte ich die ‚Karte im GT2‘ gerne weitergespielt“ so Bender zurückblickend.
2012 stieg Bender vom Heckmotor-GT-Rennwagen auf einer von Callaway in Leingarten aufgebaute Corvette um. Der GT-Rennwagen verfügte über eine V8-Frontmotor und reichlich 600 PS unter der langen Motorhaube. Auf Anhieb ein voller Erfolg. Seinen ersten Einsatz in der P9-Challenge auf dem Lausitzring gewann er ebenfalls auf Anhieb. 2016 holte Bender den STT-Titel und 2020 als Sieger aller Meisterschaftsläufe (ein Rekord) den P9-Challenge-Titel dazu. Mehrfach war er als Gesamtzweiter an weiteren Titeln ganz nahe dran. "In allen Serien wurde eben schon immer sehr hart gekämpft", weis Bender zu berichten.
Am kommenden Wochenende tritt Jürgen Bender erstmals auf einem GT-Mittelmotor-Rennwagen an. Der Kreis schließt sich für den Neckarsulmer. Was in den frühen 80er mit einem NSU aus heimischer Produktion begann, wird jetzt auf einem ebenfalls in der Region gebauten Audi R8 GT3 EVO2 fortgeführt. „Der 1. Start ist am Red Bull Ring geplant“, so Bender, „dann sehen wir weiter“. Was auf NSU, damals schon unter der Audi-Flagge begann, das geht nun im Zeichen der 4 Ringe im GT-Sport weiter. Vom 4-Zylinder mit 1,3L Hubraum und 140 PS jetzt im V10-Zylinder mit 5,2L Hubraum und knapp 600 PS – ein gewaltiger Sprung den es für den heimischen MCH-Piloten Bender in Österreich zu bewältigen gilt. HTS
Als Sieger im Ziel
MCH-BMW-Trio beim DM-Bergslalom des AMC Bonndorf
Klassensieg für Nico Gutzeit – Spaß und Erfahrungswerte für Maximilian Deis und Marcel Pimpl
Auf der Landstrasse 170 im Schwarzwald fand der dritte Vorlauf der Region Süd zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft beim AMC Bonndorf statt. 1700 Meter Streckenlänge, drei Wertungsläufe, fahrerisch anspruchsvoll, schnell mit Bergrenncharakter. 94 Slalomcracks an der Startlinie, darunter drei MCH-Piloten, die allesamt auf das Compactmodell BMW 318ti vertrauen. In deren Klasse F10 neun Akteure. Schon im Training wurde klar, dass Nico Gutzeit ganz vorne dabei sein wollte, trotz diverser Trainingspylonenfehlern. Drei Rennläufe deutlich unter der Ein-Minuten-Schallmauer ergaben dann die fehlerfreie Zielzeit von 2.53.51 Minuten – Klassensieg mit satten 10,98 Sekunden Vorsprung auf Perry Ihl aus Mengen, der einen slalomseltenen Mazda RX8 mit Wankelmotor fährt. Zum Gruppensieg fehlten Nico 48 Hundertstelsekunden, die ließ der MCH-Youngster in Stint zwei bei einem Verschalter liegen. Die schnellste Gruppe F Einzelzeit von 0.57.56 Minuten holte sich Nico, genau wie den sensationellen 9. Gesamtrang. „Die neue Benzinpumpe sowie Feinjustierungen am neuen Renn-ABS sowie am KW-Fahrwerk haben die erhofften Ergebnisse gebracht“, erklärt Nicos Papa und Schrauber Harald Gutzeit.

Zum ersten Mal in Bonndorf waren der neue MCH-Slalomleiter Maximilian Deis sowie Hornet-Projektleiter Marcel Pimpl. Beide waren vom Umfeld und der Strecke angetan, merkten aber schnell, dass ihrem Hornet-318ti Hubraum, Leistung und neue Slicks fehlten. Maxi kam mit einem Pin zurück, wurde als sechster der Klasse geführt. Marcel brachte aus jedem Stint einen Pylonenfehler mit ins Ziel, die er sich aber nicht erklären konnte und mit den Offiziellen haderte, Platz sieben wurde dadurch notiert. Marcels reine Fahrzeit wäre für Platz vier gut gewesen, mit einer einzigen Hundertstelsekunde Rückstand zu Podestplatz drei.
Wilfried Ruoff
Ben Blon erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup bei 3 Rennveranstaltungen in 3 Regionen
Ben Blon erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup bei 3 Rennveranstaltungen in 3 Regionen am Start
Im Juni konnte Ben in gleich drei Rennen in drei unterschiedlichen Regionen des ADAC Kart Rookies Cups wertvolle Rennerfahrungen sammeln.
ADAC Kart Rookies Cup Südwest in Walldorf (31.05.2025) Im ADAC Kart Rookies Cup Südwest überzeugte Ben bereits im Qualifying mit dem 2. Platz. In den anschließenden Rennen behauptete er sich souverän gegen starke Konkurrenz und sicherte sich jeweils den dritten Platz. Das solide Ergebnis zeigt: Ben weiß, wie man Punkte sammelt.
Gaststart im ADAC Kart Rookies Cup West in Walldorf (14.06.2025) Nur zwei Wochen später ging Ben beim ADAC Kart Rookies Cup West erneut in Walldorf als Gaststarter an den Start. Nach einem starken dritten Platz im ersten Lauf musste er im zweiten Rennen einen Ausfall hinnehmen.
Spannung pur in Bopfingen (28.06.2025) Beim ADAC Kart Rookies Cup Süd in Bopfingen sicherte sich Ben im Qualifying die Pole Position. In beiden Rennen lieferte er sich packende Duelle um die Spitze. Das zweite Rennen, geprägt von einem Rennabbruch und packendem Restart, endete mit einem nervenaufreibenden Foto-Finish – Ben überquerte die Ziellinie Stoßstange an Stoßstange mit dem Führenden und holte zweimal den zweiten Platz.

ADAC Slalom Youngster Cup am 29.06.2025 – Heilbronner Jugend holt Doppelsieg in Schwäbisch Hall
ADAC Slalom Youngster Cup am 29.06.2025 – Heilbronner Jugend holt Doppelsieg in Schwäbisch Hall
Am Sonntag, den 29. Juni 2025, fand an der Arena Ilshofen der nächste Lauf des ADAC Slalom Youngster Cups statt. Bei herrlichem Wetter zeigten junge Motorsporttalente aus der Region ihr Können im anspruchsvollen Slalom-Parcours.
Klasse K21: Heilbronner Teamleistung überzeugt
In der Klasse K21 traten 18 Fahrerinnen und Fahrer an. Besonders hervorzuheben ist das Heilbronner Team, das mit 11 Teilnehmenden eines der größten Teams stellte. Die Heilbronner überzeugten durch eine geschlossene und starke Leistung.
Platz 1: Maximilian Rung – fehlerfreier Lauf mit 1,5 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 01:27,03 Minuten
Platz 2: Neele Seiser – 01:28,94 Minuten
Platz 5: Matti Kühner – 01:31,11 Minuten
Weitere Platzierungen: Lena Zartmann (Platz 9), Janine Eymann (Platz 11), Nick Galan Moreno (Platz 12), Saskia Bullinger (Platz 13).
Die Fahrerinnen und Fahrer des MC Heilbronn zeigten damit eine beeindruckende Teamleistung in einem stark besetzten Starterfeld.
Klasse K22: Sekundenentscheidungen bei 12 Startern
Auch in der Klasse K22 wurde Motorsport auf hohem Niveau geboten. Unter den 12 Startern setzte sich Nico Chelminiacki mit einem hauchdünnen Vorsprung von exakt 0,5 Sekunden an die Spitze des Klassements.
Platz 1: Nico Chelminiacki – 01:25,48 Minuten
Platz 8: Franziska Zier – 01:29,83 Minuten
Platz 9: Marie Exner – 01:29,85 Minuten
Platz 11: Maximilian Deis – 01:27,30 Minuten (+ 1 Pylone)
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg – sowohl organisatorisch als auch sportlich. Der OC Schwäbisch Hall sorgte für einen reibungslosen Ablauf und faire Bedingungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Der nächste Lauf zum Slalom Youngster Cup findet am 06.07.2025 in Kirchheim/Teck statt.
MR & NC
Achterbahn der Gefühle bei Patrick Assenheimer
Doppeleinsatz beim legendären 24-Stunden-Eifelklassiker sorgt für Glücksgefühle im Youngtimer-Mercedes und nächtlichen Frust im Ford Mustang GT3
Foto: elfimages
Geniales Rennwetter und 210 Starter beim morgendlichen zweieinhalbstündigen Renneinsatz des AutoArenA-Motorsport-Mercedes 190 E 2.5 16V bei der ADAC 24h Classic. Zusammen mit DTM-Legende Bernd Schneider lenkte Patrick den seriennahen, vor vielen Jahren als Mitarbeiterprojekt aufgebauten Mercedes auf den 33. Gesamtrang. Dabei ließ das Duo viele leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich. Der Fahrspaß und die Freude waren riesig. „Eine perfekte Premiere und hoffentlich ein gutes Omen für das 53. ADAC RAVENOL 24h-Nürburgringrennen“, so MCH-Racer Patrick Assenheimer.
Um 16.00 Uhr dann der Start für 136 Fahrzeuge zur 24-Stunden-Hatz, die mittlerweile Sprintrennencharakter hat. Drei US-Boliden hatte das Haupt-Racing-Team in der Startaufstellung, jedes der neuen Ford Mustang GT3-Modelle in einer anderen Lackierung. Zusammen mit Hubert Haupt, Vincent Kolb und Dirk Müller teilte sich Patrick das Cockpit mit der Startnummer 63. Nach dem aufwändigen Qualifyingprozedere - Qualifying1,2,3 und Top-Qualifying – stand Patricks 63 auf Position 20.
Foto: elfimages
Nach eineinhalb Stunden Renndistanz die Rote Flagge, Rennabbruch. Kein Unfall, keine Wetterkapriolen, ein neues Novum am Ring, Stromausfall in der Boxengasse, somit keine Tankanlagen in Betrieb und auch keine Zeitnahme. Um 19.45 Uhr der Restart, Dirk Müller, Hubert Haupt und Patrick konnten sich Runde um Runde bis zu Gesamtplatz 12 und Position drei in der SP9 Pro Am-Klasse vorarbeiten. Vincent Kolb hatte danach in seinem Stint gegen 02.00 Uhr in der Nacht technische Probleme, deren Reparatur 1,5 Stunden kostete. Patrick stieg danach zur Prüfung in den 550 PS-Boliden, musste aber leider durch weitere technische Probleme gehandicapt, nach einer Stunde durch die „grüne Hölle“ den Mustang abstellen. „Wirklich schade. Wir hatten das gesamte Wochenende immer wieder technische Probleme beim Ford GT3. Die ersten Stunden lief es dann ganz gut, unsere Chance in der ProAm-SP9 war da, aber das ist halt Racing“, resümiert Patrick Assenheimer.
Den Gesamtsieg sicherte sich der einzige BMW M4 GT3 EVO im Feld, von ROWE-Racing eingesetzt, der vom 19. Startplatz kam. Zwar hatte der Polesetter, der „Grello“ Manthey EMA Porsche 911 GT3R als erster die Zielflagge gesehen, wurde aber mit einer Zeitstrafe von 1.40 Minuten belegt und war somit Gesamtzweiter.
Wilfried Ruoff
Motorschaden - GT-Ass Bender gerät unter Zeitdruck
Motorschaden - GT-Ass Bender gerät unter Zeitdruck
Vor dem nächsten Meisterschaftslauf der STT wurde die von Callaway Competition für Jürgen Bender aufgebaute C7-GT3-Corvette umfassend gecheckt. Dabei fiel auf, dass die Motorölwanne des 650 PS-starken Aggregates leicht ‚nässte‘. Öl trat aus. „So was belassen wir ja nicht, sondern es wird in einem solchen Fall eine neue Dichtung verbaut“, so Renntechniker Marco Bayer. Nach der Demontage der Ölwanne aber kam ein weiterer Schaden zum Vorschein.
Am 2. Lagerbock von der Kupplung gesehen war eine Montageschraube gebrochen. Das ließ Bender und Bayer natürlich in der Werkstatt sofort erschrecken. Denn bereits Ende Juni steht am Nürburgring der 3. Und 4. Lauf der Meisterschaft der STT auf dem Programm. Mitte Juli folgen dann die Läufe 5 und 6 der stark besetzten Serie auf der nächsten Formel 1 Rennstrecke, dem Red Bull Ring in Österreich. Dort wird auch Jürgen Benders Unterländer Gegner Roland Hertner auf einem Mittelmotor Lamborghini Huracán am Start sein. Bender fügt hinzu „Für mich könnte das bedeuten, das je nach Lieferung entsprechenden Ersatzmaterials im Extremfall Renntermine in Gefahr geraten“. Und darüber war und ist der Neckarsulmer natürlich nicht begeistert.
Bei der anschließenden Kontrolle der Lagerstützen am Motorblock wurde klar, dass die Ursache für den Schaden ein Riss dieses Teiles im Material sein könnte. Das lässt sich mittels des Rissprüfverfahrens feststellen und bestätigen. Eine Arbeit die äußerste Akribie verlangt. Man bereitete das in der Sportwagenschmiede vor und ermittelte einen Riss (roten Kreis sichtbar). Der vorliegende Schaden lässt sich mit einem entsprechenden neuen Bau-Teilen oder einen geschweißten Teil instandsetzen.

Wie gesagt, die Zeit drängt für Callaway, die Sportwagenschmiede und Bender. Der Kampf des MCH-Top-GT-Piloten um Siege in der Super Tourenwagen Trophy sorgt für mächtigen Druck. Daumen drücken der Fans dürfte etwas helfen. Also bitte Jungs, kräftig drücken bitte …. HTS
Foto Sportwagenschmiede - frei
Benders Schaden an der GT3R - C7 Corvette
Doppeleinsatz für Nordschleifenroutinier Patrick Assenheimer
53. Auflage des 24h-Nürburgring-Klassikers am 21. und 22. Juni mit 141 Fahrzeugen
Doppeleinsatz für Nordschleifenroutinier Patrick Assenheimer – dieses Jahr nur ein einziger MCH-Racer in der Eifel am Start
Mit dem Meimsheimer Yannick Fübrich hofft ein weiterer MCH-Langstreckenracer noch auf ein Cockpit in „letzter Sekunde“, so wie es auch im letzten Jahr war, als Yannick aufgrund seiner Erfahrung und seinen bekannt schnellen Rundenzeiten noch zu einem „last Minute Einsatz“ im BMW M4 GT4 von FK Performance in der Klasse SP10 kam.
Auf der aktuellen 2025er Starterliste finden sich 141 Fahrzeuge, davon sage und schreibe 29 in der sogenannten GT3-Klasse SP9. Acht Hersteller – Porsche, Audi, Mercedes AMG, BMW, Ford, Lamborghini, Aston Martin und Ferrari – buhlen hier um den Gesamtsieg. Porsche hat sich nach Siegen in bisher allen fünf NLS-Rennen in die Favoritenrolle katapultiert.
Dieses Jahr neu in der Startaufstellung stehen drei Ford Mustang GT3-Boliden, die alle vom Haupt Racing Team HRT Ford Performance eingesetzt werden. V8 Saugmotor vorn mit 5400ccm Hubraum und ca. 550 PS, Heckantrieb, Transaxlegetriebe sind die Grunddaten. In einem davon – mit der Startnummer 63 – sitzt MCH-Racer Patrick Assenheimer zusammen mit Hubert Haupt, Vincent Kolb und Dirk Müller. Die beiden 4-Stunden Rennen NLS 2 und NLS 3 wurden von Patrick mit dem neuen US-Boliden bereits absolviert. Problemlose Einsätze, zeitenmässig allerdings mit Luft nach oben.

Die Vorfreude auf den 24h-Klassiker ist bei Patrick riesig. „Einzigartiges Flair, einzigartige Rennstrecke, Faszination pur und ein neues, wunderschönes Einsatzfahrzeug“, beschreibt der Weinsberger das Wochenende, bei dem Fahrer, Mechaniker und die Fahrzeuge bis zum Anschlag belastet werden. „Mein Hauptaugenmerk liegt natürlich beim 24-Stunden-Rennen. In der Klasse SP9 ProAm haben wir Chancen, vorne mitzufahren, in der Gesamtwertung kann ein Platz in den Top-20 gelingen, sofern wir fehlerfrei agieren und keine technischen Probleme bekommen, wettertechnisch ist das berühmt-berüchtigte Eifelwetter sowieso nie kalkulierbar“, erklärt Patrick. Seinen zweiten Einsatz bestreitet der Weinsberger zusammen mit DTM-Legende Bernd Schneider auf einem Mercedes 190 E 2,5 16 beim den ADAC 24h Classic, die im Rahmenprogramm der RAVENOL 24h-Nürgurgring ausgefahren werden. Die 2,5 Stunden Hatz wird von ca. 200 Classic-Rennfahrzeugen unter die Räder genommen. Der Mercedes von Patrick und Bernd wird dabei vom Team AutoArenA Motorsport betreut, das den 16-Ventiler als ehemaliges Mitarbeiterprojekt zum Einstieg in die Nürburg-Langstreckenmeisterschaft auch aufgebaut hat.

Das Classicrennen startet am Samstag, 21. Juni früh morgens um 9.00 Uhr, das legendäre 24-Stunden-Rennen an demselben Samstag, nachmittags um 16.00 Uhr.
Der Fernsehsender RTL-NITRO sendet über 26 Stunden live und auf
www.24h-rennen.de
gibt es das gesamte lange Feiertagswochenende vom 18. bis 22. Juni alle erdenklichen Informationen.
Wilfried Ruoff
Dynamics Drift Team: Starke Leistung von Pascal – Pech für Nico – Steven beim nächsten Lauf zurück
2. Lauf der Drift Series von Drift.de – 18. Mai 2025
Dynamics Drift Team: Starke Leistung von Pascal – Pech für Nico – Steven beim nächsten Lauf zurück
Der zweite Lauf der Drift Series von Drift.de fand auf der Aktionsfläche des Hockenheimrings statt. Bei bewässerter Strecke standen Präzision, Fahrzeugkontrolle und ein gutes Setup im Vordergrund – spektakulärer Reifensmoke blieb aufgrund der Streckenverhältnisse aus. Für das Dynamics Drift Team traten Nico Chelminiacki und Pascal Dawitschek in der Klasse Open an. Steven Dumbeck musste diesen Lauf aussetzen, wird jedoch beim nächsten Event wieder ins Lenkrad greifen.
Die Trainingssessions am Samstag und Sonntagvormittag verliefen für beide Piloten vielversprechend. Nico zeigte sich in Topform, arbeitete konzentriert an seinem Setup und überzeugte mit sauberer Linienführung und konstant guten Läufen. Die Erwartungen an den Wertungslauf waren entsprechend hoch. Doch im ersten gewerteten Durchgang dann das plötzliche Aus: Eine Antriebswelle riss, was das sofortige Ende des Wettbewerbs für ihn bedeutete. Trotz starker Vorbereitung bedeutete der Defekt eine Nullrunde für Nico – besonders bitter nach dem dritten Platz beim Saisonauftakt.
Pascal ließ sich davon nicht beirren. Mit einem fein abgestimmten Fahrzeug und einem sehr kontrollierten Fahrstil gelang es ihm, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen auf nasser Strecke blieb er fehlerfrei, setzte die Clippingpoints punktgenau und zeigte eine hervorragende Fahrzeugbeherrschung. Am Ende wurde sein Einsatz mit dem 4. Platz belohnt – nur knapp am Podium vorbei. Es war Pascals bislang stärkster Auftritt in der laufenden Saison und ein wichtiges Signal, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist.
„Für Nico war es extrem unglücklich. Aber genau solche Rückschläge gehören zum Motorsport dazu. Wichtig ist, wie man damit umgeht – und wir wissen, dass er beim nächsten Lauf wieder voll da sein wird“, so das Team. „Pascal hat eine klasse Leistung gezeigt. Der vierte Platz ist mehr als verdient.“
Schon in wenigen Wochen steht der 3. Lauf der Drift Series an – diesmal im schweizerischen Seelisberg. Dort wird das Dynamics Drift Team wieder vollständig antreten: Steven wird zurückkehren, und damit ist das Fahrertrio wieder komplett. Die Vorfreude auf die Herausforderung in den Alpen ist groß – neue Strecke, neue Bedingungen und die Chance, verlorene Punkte wieder gutzumachen.
Ben Blon: 2. Platz beim zweiten Rennen des ADAC Kart Rookies Cup Süd in Urloffen
Ben Blon: 2. Platz beim zweiten Rennen des ADAC Kart Rookies Cup Süd in Urloffen
Urloffen, 17.05.2025: In einem sehr engen Qualifying sicherte sich Ben den 3. Startplatz in der Gesamtwertung – ein vielversprechender Start in das packende Rennwochenende.
Im ersten Rennen in Urloffen sicherte er sich in einer intensiven Duellatmosphäre den 2. Platz, jeweils in der Klasse und in der Gesamtwertung.
Auch das zweite Rennen beendete er nach einem packenden Zweikampf auf dem 2. Platz. Die tollen Duelle um die Platzierungen waren erneut eine gute Bestätigung für das Konzept des ADAC Kart Rookies Cup.

P9-Auftakt am Red Bull in Österreich Ring ohne Bender
P9-Auftakt am Red Bull in Österreich Ring ohne Bender
Jürgen Bender hätte der C7-Callaway-GT3R Corvette beim Auftakt der P9-Challenge am Red Bull Ring oder in Spa gerne 'die Sporen' gegeben. "Zwei schnelle Strecken die für uns gepasst hätte" so der Ex-Champion der P9. Aber die durch fällige Justierungsarbeiten an der Corvette enge Terminlage ließen das nicht zu. "Mal sehen, ev. passt es in Hockenheim oder am Eurospeedway-Lausitzring noch mal" fügt er hinzu.
Die 4326 Meter Österreichischer Asphalt mit deutlichem Höhenunterschied zu meistern ist ein hartes Brot für die GT-Asse in den P9-Serien. Am Ende konnte der Münchener Veranstalter Bernhard Fischer den Hessischen BMW-M4-GT3-Piloten Jürgen Alzen und Timo Scheibner nach beiden Sprints den Sieger-Pokal überreichen. Das gleiche Spiel danach in der Endurance. Auch da war dem schnelle Duo Alzen/Scheibner der Sieg nicht zu nehmen. Dahinter das Deutsch/Österreichische Duo McKansy/Tweraser (Lamborghini Huracan GT3 EVO) vor Audi-Ass Thomas Westarp und Hermann Speck im bekannt gelbschwarzen Porsche 991 GT3 Gen 2.
Bereits die Schnellste Trainingszeit sowie später auch die schnellste Rennrunde kassierten die BMW-Jungs ebenfalls. Das Duo hat ihr Erfolgsfeld in der P9 gefunden. Und das neben der Endurance auch jene bei den Challenge-Sprints. Und das vor der herrlichen Kulisse der Österreichischen Alpen.
Alzen, Westarp, Speck bzw. Scheibner, Westarp, Speck auf dem Challenge-Podium. Am Morgen drückte das Wetter entsprechend Temperaturen und feuchten Ecken auf den Rundenschnitt. Von ca. 160 Km/h am Morgen ging es später rauf auf über 170 Km/h. Coach McKansy konnte sich bei kühlem Wetter zunächst noch vor Hermann Speck halten. Hermann war allerdings bereits vorbei als 'Coach' seine persönliche Bestzeit in den Asphalt radierte. Für einen „last minute-Angriff“, dem Angriff eines Platzes auf dem Treppchen war es zu jedoch spät. `Shit happens`. Aber beide gaben echt alles. Beide der Porsche-Hero und der Lambo-Pilot. Nicht nur die Fans waren begeistert.
In der kleineren Leistungsklasse, der KL4 ließ sich P9-Routinier Michael Oliver nicht nehmen, nach ganz oben aufs Podium zu steigen.
Man darf auf den Tabellenstand vor Rennwochenende zwei auf der legendären Belgischen Grand Prix-Rennstrecke von Spa gespannt sein.
Gespannt sein darf man auch, wann und wo die starken Duos Alzen/Scheibner, Tweraser/McKansy oder P9-Routinier Hermann Speck 2025 treffen wird. HTS
FOTO HTS: Bender bei Vortests in Hockenheim
Freude und Frust beim 3. NLS-Lauf in der Eifel
Freude und Frust beim 3. NLS-Lauf in der Eifel
Traumhaftes Rennwetter, 141 Nennungen, 136 zum Qualifying, 132 am Start - nach dem vierstündigen Rennen sahen noch 102 Fahrzeuge die Zielflagge. Auch beim dritten NLS-Lauf stand wieder ein Porsche 911 GT3 R ganz oben auf dem Siegerpodest, dieses Mal der „Grello“ von Manthey EMA mit dem Fahrerduo Ayhancan Güven und Thomas Preining.
Für die zwei MCH-Racer Patrick Assenheimer und Yannick Fübrich verlief die Vier-Stunden-Hatz unterschiedlich. Patrick war zusammen mit Dennis Fetzer, Vincent Kolb und Dirk Müller im HRT-Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 6 auf Zeitenjagd und erlebte dabei ein unspektakuläres Rennen ohne Probleme. Von Position 11 ging das Quartett an den Start, lag zeitweise in den Top-Ten und wurde als Gesamtelfte abgewunken. Auf den Siegerporsche fehlten schlussendlich 6.02.097 Minuten. „Für das 24-Stunden-Rennen haben wir erneut wichtige Rennkilometer und Erkenntnisse gesammelt. Wir sind überaus positiv, angesichts dessen, was wir schon mit dem neuen Auto geschafft haben. Aber klar ist auch, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein können“, erklärt Patrick Assenheimer, der sich nun auf den 24-Stunden-Klassiker am 21./22. Juni in der Eifel freut.
Patrick Assenheimer im HRT Ford Mustang GT3 im Porsche-Sandwich
Frust erlebte dagegen Yannick Fübrich, der kurzfristig bei seinem früheren Fahrerpartner Dr. Stein Tveten ins Lenkrad eines BMW 325i greifen konnte. Nachdem keine gezeitete Qualirunde gelang, startete das Duo vom Ende der Startgruppe und musste nach sechs Runden aufgeben – von den acht gestarteten 325er BMWs der Cup-Klasse sahen nur zwei die Zielflagge.
Wilfried Ruoff

