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Nico Gutzeit mit Galavorstellung beim Solitude-Slalom
Nico Gutzeit mit Galavorstellung beim Solitude-Slalom
Im BMW 318ti zum Klassen-, und Gruppensieg sowie Gesamtrang zwei gegen 66 Starter
Nur ein Slalomakteur vom MCH nahm am Sonntag den DMSB-Slalom auf der Stuttgarter Solitude unter die Räder Nach seinem ersten Klassenpodest (Rang drei) beim DM-Südvorlauf am vergangenen Wochenende beim Bergslalom des AMC Bonndorf im Schwarzwald durfte der Schozacher Nico Gutzeit vom MCH jetzt erneut jubeln. Nach einer fahrerischen Galavorstellung mussten sich viele Hubraum-, und PS-stärkere Konkurrenten dem 19jährigen Youngster mit seinem ca. 220 PS starken BMW 318 ti beugen.
Nico Gutzeit Foto: Harald Gutzeit
Die Veranstaltergemeinschaft SCC Stuttgart und der ADAC OC Winnenden hatten dieses Mal den Parcours auf der Stuttgarter Verkehrsübungsanlage Solitude durch den Kreisel im Infield geführt und das Powerstück mit Spitzkehre hinter Start und Ziel weggelassen. 2100 Meter Streckenlänge pro Lauf bedeuteten deshalb drei Runden bei denen die profillosen Slickreifen, Fahrwerke und Bremsen stark strapaziert wurden. „Die Solitude ist mit allen erdenklichen Streckenführungen meine Lieblingsstrecke geworden. Hier hatte ich schon vor vier Wochen mit dem Winnender Gesamtsieg ein Highlight. Erneut hat alles perfekt gepasst und anders als beim Bonndorfer Bergslalom war die Motorleistung nicht alles entscheidend“, erklärt unser MCH-Slalomcrack. Durch vier Prädikate standen 67 Fahrer am Start. Die Klasse 10 (bis 2000ccm) in der moderat verbesserten Gruppe F gewann Nico mit satten 4,6 Sekunden Vorsprung auf Perry Ihl (Mengen) im Mazda RX8 mit Rotationskolbenmotor. Weitere knapp fünf Sekunden zurück sein Dauerkonkurrent Timo Maier (Mengen) im BMW 318 is der E30-Baureihe, der sich drei Pylonenfehler bei der Jagd nach Nicos Topzeiten einfing. Gruppensiegerfavorit Rudolf Brandl (Walldürn) leistete sich mit seinem 385 PS starken Mittelmotor-Porsche Cayman GT4 (6-Zylinder Boxermotor mit 3800ccm aus der Klasse F11/über 2000ccm) einen Pylonenfehler im ersten Stint und musste sich dadurch trotz schnellerer Laufzeiten hinter Nico Gutzeit mit dem zweiten Gruppenrang begnügen. Nachdem die stark getunten Flitzer der Gruppe H auf dem selektiven Parcours Klasse für Klasse nicht an Gutzeits Zeiten herankamen, stieg die Spannung vor allem bei Papa Harald Gutzeit, der die Technik im BMW seines Sohnes in der eigenen Schozacher Sportsgarage austüftelt und betreut. Einzig Lokalmatador Jürgen Glass aus Backnang (ADAC OC Winnenden) mit seiner bildschönen Opel Kadett C Limousine – 2024 Doppelgesamtsieger beim Slalomwochenende des MC Heilbronn auf dem Wolfszipfel – knackte Gutzeits Endzeit von 3.32.92 Minuten. In superschnellen, fehlerfreien 3.31.08 Minuten gewann der Routinier die Gesamtwertung vor dem Überraschungszweiten Nico Gutzeit. „Das KW-Fahrwerk von den Fichtenberger Spezialisten Klaus und Jürgen Wohlfahrt funktioniert mittlerweile auf allen Pisten bestens. Ich freue mich schon auf den nächsten DM-Südvorlauf auf dem Flugplatz Mühldorf-Mößling beim MC Waldkraiburg gegen die etablierten DM-Slalom-Routiniers am letzten Juliwochenende“, so unser überglückliche MCH-Slalomyoungster Nico Gutzeit.
Wilfried Ruoff
Trotz „Abschuss“ Platz vier im Silvercup
Patrick Assenheimer fehlt das letzte Quäntchen Glück in Spa
Viele Unfälle und sintflutartiger Regen in der Nacht reduzieren das weltweit einzigartige GT3-Feld auf lediglich 45 Boliden mit Zielankunft
Patrick Assenheimer im Madpanda Mercedes AMG GT3“ (Fotos: Gruppe C Phothography)
Unberechenbare Wetterverhältnisse wie in der Vorschau angekündigt – heuer gab es sintflutartige Regenfälle in der Nacht bei den 24-Stunden von Spa. Das Resultat waren jede Menge Unfälle, Ausrutscher sowie viele Safetycar-, und Full-Corse-Yellow-Phasen. Von den 66 gestarteten GT3-Bolioden sahen nach 24 Stunden nur noch 45 die Zielflagge. Ganz vorne nach 474 Runden auf dem 7004 Meter langen belgischen Ardennenkurs der Aston Martin Vantage GT3 EVO von Comtoyou-Racing mit den Piloten Mattia Drudi, Nicki Thiim und Marco Sörensen.
Patrick Assenheimer im Madpanda Mercedes AMG GT3“ (Fotos: Gruppe C Phothography)
MCH-Langstreckenracer Patrick Assenheimer kreuzte im Mercedes AMG GT3 von Madpanda Motorsport mit der Startnummer 90 die Ziellinie als vierter im Silvercup sowie als Gesamt-31. Der Weinsberger mit mächtig Frust – während einer Safetycar-Phase in der Nacht wurde er von einem direkt hinter ihm fahrenden Konkurrenten abgeräumt. Der dadurch nötige Boxenstopp kostete die Madpanda-Truppe satte drei Runden. „Zum Zeitpunkt des Abschusses lagen wir auf Klassenplatz drei und dem tollen 16. Gesamtrang. Wir hatten eine super Performance und waren im Regen richtig stark. Wir hätten heuer um den Sieg im Silvercup und auch um ein starkes Gesamtergebnis mitfahren können“, erklärt Patrick Assenheimer. Schlussendlich fehlte dem Fahrerquartett Ezequiel Companc (Argentinien), Alain Valente (Schweiz), Karol Basz (Polen) und Patrick Assenheimer im Madpanda Mercedes das letzte Quäntchen Glück, um noch auf das Silvercup-Klassenpodest zu fahren – gewonnen hat den Silvercup der Gedspeed Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer 3, der genau die drei Runden mehr absolviert hat, die der Madpanda-Mercedes nach dem unerwarteten Abschuss in der Box verbringen musste.
Wilfried Ruoff
Nico Gutzeit erstmals auf dem DM-Klassenpodest
83 Starter beim dritten Vorlauf der Region Süd zur Automobilslalom DM in Bonndorf
Auf der Landstraße 170 zwischen Steinasäge und Bonndorf im Schwarzwald fand der dritte Vorlauf der Region Süd zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft statt. 1700 Meter Streckenlänge, drei Wertungsläufe, 90 Nennungen, schlussendlich 83 Starter, die den anspruchsvollen, schnellen Slalom mit Bergrenncharakter des AMC Bonndorf im ADAC unter die Räder nahmen. In der moderat verbesserten Gruppe F stand Nico Gutzeit mit seinem BMW 318 ti in der Klasse 10 - bis 2000 ccm - gegen weitere acht Konkurrenten am Start. Im Trainingslauf knackte Nico bereits die Ein-Minuten-Schallgrenze. Im ersten Stint touchierte er leider einen Pylonen, die drei Strafsekunden kosteten den MCH-Slalomfahrer dann den rechnerisch möglichen zweiten Klassenplatz, den der fehlerlos agierende Robert Firsching einfuhr. Ein etwas schnellerer zweiter Stint und dann im dritten Lauf persönlichen Bestzeit von 58,94 Sekunden ergaben Klassenrang drei in 3.00.48 Minuten. Nach den Plätzen fünf und vier zum Auftakt in Schlüsselfeld nun das erste DM-Klassenpodest für Nico Gutzeit. „Mit meiner Performance bin ich zufrieden, zumal ich das erste Mal in Bonndorf gestartet bin. Für die Bergaufstrecke fehlt es meinem BMW noch an Leistung gegenüber dem E30 Baureihen BMW 320 is von den Firschings“, resümiert Nico Gutzeit.
Der souveräne Klassensieg gelang dem amtierenden Deutschen Rennslalommeister Markus Firsching in einer Traumzeit von 2.52.24 Minuten, was auch den Gruppensieg sowie Gesamtrang vier (!!!) bedeutete. Auf den Vierten der Klasse F10, Perry Ihl im Mazda RX 8 hatte Nico schon 3,67 Sekunden Vorsprung. Seine Zielzeit von 3.00.48 Minuten bedeuteten dann auch Gruppenrang vier und Gesamtrang 16. MCH-Slalomcrack Nico Gutzeit liegt jetzt auf Rang 18 der Süd-DM-Slalomtabelle – der nächste Süd-Vorlauf findet am 27. Juli auf dem bayerischen Flugplatz Mühldorf-Mößling beim MC Waldkraiburg statt.
Wilfried Ruoff
Jürgen Bender am Nürburgring erneut aufs Podium
Jürgen Bender am Nürburgring erneut aufs Podium
Bereits im Training wurde deutlich, dass Jürgen Bender als Doppelsieger vom STT-Saisonauftakt in Oschersleben nun beim 3. und 4. Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring es nicht leicht haben würde aufs Podium zu fahren. Neben dem schnellsten Ausländer am Start, dem Niederländer Henk Thuis, schienen dort gleich 3 Audi R8-Piloten zur hohen Hürde für den Neckarsulmer GT3-Callaway-Corvette Piloten werden zu können. Henk Thuis (NL), ein erfahrener Frontkämpfer, landete auf seinem ultraflachen Pumaxs-Chevrolet GT-Prototyp hinter den Audis nur auf Platz 5. Aber er landete noch vor Ioannis Smyrlis im besten Porsche 992 GT3.
Beim Auftaktrennen am Nürburgring-Wochenende musste sich Bender voll auf den Kampf mit Team Land-Motorsportfahrer Stefan Wieninger konzentrieren. „Der Audi von Team Land ist mit den neuesten Details des Werkes ausgerüstet. Das betrifft die Aerodynamik und die Motor-Elektronik gleichermaßen. Es bestand keine echte Chance am Ende näher als bis auf 7 sec an den Audi R8 GT3 heranzufahren", so Bender. So gewann Stefan Wieninger vor Jürgen Bender und dem dritten Mann auf dem Podium, GT-Routinier Josef Klüber. Der schnelle Hesse pilotierte einen von der Ingelheimer Équipe Vitesse eingesetzten Mercedes AMG GT3. Die schnellste Runde radierte Wieninger mit 1.28,556 sec auf den heißen Eifelasphalt.
Rennen 2 wurde im Training und im Rennen von Safetyphasen und der roten Flagge zerstört. „Bei meinen besten Runden wurde ich jedes Mal eingebremst. Immer musste ich vom Gas. So ist für einen guten Startplatz nun mal keine persönliche Bestzeit möglich“, berichtete ein enttäuschter Jürgen Bender am Ende. Da auch der Pflichtstopp etwas zu viel Zeit kostete, war am Ende nicht mehr als der dritte Gesamtrang möglich so der MCH-Fahrer. „In beiden Rennen aufs Podium zu fahren und in der Klasse als zweiter in beiden Rennen zu punkten, das bescherte Team Sportwagenschmiede unter den gegebenen Umständen ein befriedigendes Resultat. Ob vor dem nächsten Meisterschaftswochenende Anfang August noch ein P9-Einsatz in Hockenheim möglich wird, konnte P9-Veranstalter Fischer noch nicht beantworten. HTS
Foto - Bender nachdenklich mit seinen Ingenieuren in der Box am Ring
Erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup Süd
Ben Blon, der 9-jährige Kart-Fahrer aus Abstatt, hat beim ADAC Kart Rookies Cup Süd in Teningen am 29. Juni 2024 mit einer Pole Position und einem hart umkämpften Start-Ziel-Sieg im ersten Rennen beeindruckt. Trotz eines Zwischenfalls im zweiten Rennen, bei dem er nach einer Kollision einen Dreher hinnehmen musste, erkämpfte er sich den dritten Platz. In der Tagesgesamtwertung erreichte er damit einen hervorragenden zweiten Platz und bestätigte seine gute Leistung in seiner ersten Rennsaison. Beim Saisonauftakt in Urloffen im April belegte er den dritten Platz in der Tagesgesamtwertung.
Link: ADAC Kart Rookies Cup Süd (ortsclub-suedbaden.de)
Pablo Schumm zufrieden am Nürburgring
Pablo Schumm hoffte - und es gelang am Ring
Man kann Renntests fahren oder Rennen als Gaststarter als Training bestreiten. Das vergangene Wochenende diente Pablo Schumm am Nürburgring als Supertraining. „Bei Team Engstler Motorsport wurde ein Platz neben Julius Bernhard (A) frei. „Das bot mir am Ring die Möglichkeit, zusammen mit einem jungen GT-Kollegen aus Österreich am Ring einzusteigen zu fahren. Nicht nur bei einem Test, sondern in einer Rennserie als Gaststarter im Rahmen der ADAC-GTC bot es sich für mich an, noch stärker mit dem Audi R8 GT3 vertraut werden zu können“, erkannte Pablo und griff zu. "So was hilft ja bekanntlich immer". Der jungen Heilbronner Senkrechtstarter setzte diese Chance am Ring denn auch sofort perfekt um. Schon im ersten freien Training rauschte Pablo Schumm ins vordere Drittel des Zwanziger-Feldes nach vorne. Mercedes, Ferrari und BMW, dann der beste Audi R8-GT3 Pilot Pablo Schumm. Anschließend 6. vor Profi Jürgen Alzen im Zeittraining der ADAC-GTC. „Hockenheim P9-Gesamtsieger Jürgen Alzen kannte ich aus der Saison 2023. Das erleichterte mir die Zeiten zu vergleichen“.
Am nächsten Tag erschwerte Bedingungen im 1. GTC-Rennen in der Eifel. Aber das MCH-Mitglied erkämpfte hinter drei AMG-Mercedes den Platz 4 im besten Audi R8. Partner Bernhard aus Österreich wurde ebenfalls vierter in seinem Lauf. Am 14. 07. sollen diese Vorbereitungen beim 3. ADAC-GT-Masters-Rennen auf dem Nürburgring dann ja Früchte tragen. „Das ist mein Ziel“, so Pablo Schumm verschmitzt lächelnd. HTS
Foto: Team Engstler – Pablo Schumm (l), Julius Bernhardt (r)
Interessenkollision bei Jürgen Bender - Vorzug STT am Ring
Jürgen Bender auf dem Formel 1 Kurs-Nürburgring am Start
"Hoffentlich wird es am Wochenende auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings nicht zu hart für mich", so Bender lächelnd. Vor der Saison musste sich das Neckarsulmer Mitglied des heimischen Motorsportclub MCH (Motorsport Club Heilbronn) entscheiden. Terminüberschneidungen zwangen Bender sich auf die STT-Serie oder die P9-Challenge festzulegen. Den Meistertitel hat er bereits in beiden Serien errungen. 2024 bot sich als erster Start der Auftakt für Bender in der STT an. Die aufwendigen Einsatzvorbereitungen über den Winter wurden mit einem Doppelsieg beim 1. und 2. STT-Meisterschaftslauf in Oschersleben belohnt. "Grund genug an diesem Wochenende für das Team Sportwagenschmiede auch beim 3. und 4. Lauf der STT am Nürburgring anzutreten", so Teamchef Bayer.
Foto: HTS - Bender leicht skeptisch
Die P9-Challenge kämpft zeitgleich am Eurospeedway Lausitzring um Meisterschaftspunkte. "Shit happens", aber wir wollen später auch noch mal in der P9 als Gaststarter antreten", so Bender. Auf dem Nürburgring gilt es für Bender am Wochenende den mit dem gleichen Chevrolet-Motor in einem Pumaxs GT-Prototyp niederzuringen. Den Abflug vom Finale 2023 im Kampf mit dem Holländer Thuis vor Augen sind 2024 auch 4 Audi R8-GT3 Modelle am Start. Dazu Routinier Josef Klüber auf einem AMG GT3 EVO. Ob ein Ferrari nach genannt werden wird, das ist unklar. Harte Gegner auf alle Fälle für den Unterländer auf dem Weg zum Titel. HTS
Pablo Schumm testet heute im AUDI R8 GT3 am Nürburgring
Pablo Schumm testet heute im AUDI R8 GT3 am Nürburgring
Mit 21 Jahren nahm Pablo Schumm (HN) den weltweit geschätzten GT-Rennsport ins Visier. Nach Diskussionen mit seinem Vater entschlossen sich die beiden Aktiven mit Konrad-Motorsport in die P9-Challenge einzusteigen. Im Anschluss an das, wenn man so will, Top-GT-Training in den beiden P9-Serien (Challenge und Endurance) dann der Wechsel in Richtung der ADAC-GT-Masters. Das dann im Team Engstler-Motorsport. Da war Pablo gerade mal 23 Jahre jung. Der Wechsel vom Lamborghini Huracán GT3R (Konrad-Motorsport) in den Audi R8 GT3 (Engstler-Motorsport) ermöglichte am heutigen Tag zusammen mit Routinier Julius Bernhard zusätzlich ad hoc einen Renntest am Nürburgring. "Wahnsinn, so wie das für mich momentan terminlich voran geht", unterstreicht Schumm Jr. sehr zufrieden lächelnd.
Foto: Team Liqui Moly-Engstler
Direkt jetzt am Wochenende testen und dann in den Tagen danach der Start bei der ADAC-GTC-Serie. "Testfahrten und anschließend gleich der Einsatz unter Rennbedingungen - aus meiner Sicht in Summe wohl das Optimum. Und das alles auf dem Formel 1 Kurs am Nürburgring. Somit für mich einmal mehr eine hervorragende Gelegenheit aus dem in unsere Region gefertigten Audi R8 GT3 EVO die "letzten Zehntel" (sec) fahrerisch und technisch versuchen herauszukitzeln" so der engagierte MCH-Aktive aus Heilbronn strahlend. HTS
Patrick Assenheimer startet bei den 24 Stunden von Spa
Patrick Assenheimer startet im Madpanda-Mercedes AMG GT3 bei den 24 Stunden von Spa
67 GT3-Boliden mit hochwertigem Fahrerfeld versprechen Spannung und Action
Zwanzig Kurven verteilt auf 7004 Meter Streckenlänge, viele Bergauf-, und Bergab-Passagen, die berühmt-berüchtigte Kurve Eau Rouge, unberechenbare Wetterverhältnisse – Schlagworte von der belgischen Ardennenrennstrecke Spa Francorchamps, die immens hohe Anforderungen an Fahrer und Fahrzeuge stellt. Dort findet am Wochenende mit den 24 Stunden von Spa im Rahmen der GT World Challenge Europe das teilnahmestärkste GT3 Rennen der Welt statt.
Foto Madpanda-Mercedes in Paul Ricard. (Foto: Gruppe C Photography)
Unter den gemeldeten 67 GT3-Boliden mit der Startnummer 90 auch der Mercedes AMG GT3 von Madpanda Motorsport, in dem MCH-Racer Patrick Assenheimer ein weiteres Highlight in seinem 2024er Rennkalender absolviert. Zusammen mit Madpanda-Eigner Ezequiel Companc aus Argentinien, dem Schweizer Alain Valente sowie dem Polen Karol Basz wird Patrick im Silver-Cup - das Starterfeld wird aufgrund der Fahrereinstufung in fünf Klassen unterteilt - den belgischen Langstreckenklassiker bestreiten. Die 67 GT3s kommen von den neun Herstellern Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, Mc Laren, Mercedes AMG sowie Porsche.
„Im hochwertigen Fahrerfeld findet sich alles, was im GT3-Rennsport weltweit Rang und Namen hat, die Konkurrenz ist enorm. Meine letzten Erfahrungen in Spa waren gut. Daher hoffe ich, dass wir ein gutes Setup für die bevorstehenden 24-Stunden finden, keine Fehler machen und im Silver-Cup vorne mitfahren können,“ erklärt Patrick Assenheimer vor der Abreise nach Belgien.
Rennstart ist am Samstag, 29. Juni um 16.30 Uhr.
Eine Liveberichterstattung sowie ein Livetiming zu den 24 Stunden von Spa gibt es unter: www.gt-world-challenge-europe.com/live
Wilfried Ruoff
Zandvoort - 3. ADAC GT-Masters-Weekend
09-06.24 – Zandvoort- 3. ADAC GT-Masters-Weekend
Den F1-Cirquit Zandvoort hat Pablo Schumm gut im Griff
Pablo Schumms Aufwärtstendenzen wurde in Zandvoort (NL) bereits im Training einmal mehr ganz deutlich. Das dürften auch die zahlreichen anwesenden DTM-Teammanager in Zandvoort bemerkt haben. Der junge Heilbronner stand am Start versetzt hinter seinem alten Kampfgefährten aus der P9-Challenge, dem Österreicher Gerhard Tweraser. In der ersten Reihe hatte sich der Finne Elias Seppänen neben, oder eben zeitlich betrachtet, vor Profi David Schumacher platziert. David wird von Ex-Grand Prix-Sieger Papa Ralf Schuhmacher bestens gecoacht, Und er kannte Zandvoort bereits recht gut. David wird, zumindest sein Ziel, bald wohl wieder in der DTM zu sehen sein.
„Tweraser in Reihe 5 vor mir ist als ganz harter Aufsteiger mit Profiambitionen anzusehen. Ihn über die Distanz im Auge behalten zu können war sehr schwierig. Wir konnten beide durch einen sauberen Fahrerwechsel und wenig Fehler zusätzlich Plätze gut machen“, so AUDI R8 GT3-Pilot Pablo Schumm. Am Start alles, was Rang und Namen hat. Nagelneue Modelle von Porsche, Ferrari, Mercedes, BMW, Lamborghini, Aston Martin und mittendrin Jonas mit Pablo im Audi. „Eine noch größere Markenvielfalt als bei mir in der P9-Challenge-Schule“, bemerkte P9-Manager Fischer respektvoll.

Im Samstagsrennen führten Gerhard Tweraser (A) und Pablo Schumm (D) über die Distanz beide einen langen Kampf. Am Ende hatte das Audi-Duo Schumm/Karklys (LTU) in der Ergebnisliste als 11. die Nase vor dem Österreichischen Lamborghini-Duo Tweraser/Bernhart. Zeitstrafen wie einige Gegner handelte sich Pablo Schumm nicht ein. „Wir kamen sauber über die Distanz“, so Co-Pilot Karklys zustimmend. Die Anbindung an das Mittelfeld in der ADAC GT-Masters hat Pablo Schumm in seinem 3. Masters-Weekend ganz klar erreicht.
Wenig Glück für den Heilbronner leider beim Sonntagsrennen. Copilot Jonas Karklys flog bereits in der 3. Runde infolge eines Aufhängungsschadens in der ultraschnellen Scheivlak-Kurve heftig ab. Als 12. Im Training hatte Pablo zuvor durchaus mit einem guten Ergebnis rechnen dürfen. „shit, happens“, so ein Kommentar im Team.
Die Neckarsulmer GT-Rennwagenentwicklung Audi R8 GT3 bekam der gerade 24 Jahre alt gewordene Pablo Schumm, das darf man klar feststellen, aber gut in den Griff. „Nun gilt es die Feinheiten der Technik für mich noch besser zu nutzen“, so der Unterländer. Für den auf Rennstrecken im Rahmen der beiden international offenen P9-GT-Serien in Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien und Frankreich gereiften GT-Senkrechtstarter sicher kein besonderes Problem. Vorfreude auf den nächsten ADAC-GT-Masters-Start auf dem Nürburgring ist also angesagt. Für die Aktiven und für die vielen Fans, nicht nur im Unterland, gleichermaßen. Mit Pablo Schumm in der ADAC-GT-Masters, Jürgen Bender im Titelkampf der Spezial Tourenwagen Trophy und Patrick Assenheimer, Yannick Fübrich und Markus Pommer auf der Langstrecke hat der MCH 2024 fünf GT-Topfahrer am Start. HTS
Pablo Schumm hat für die ADAC-GT-Masters in Zandvoort (NL) getestet
Pablo Schumm hat für die ADAC-GT-Masters in Zandvoort (NL) getestet
„Am 31. Mai habe ich den Engstler-Motorsport AUDI R8 GT3 in Zandvoort getestet“, so MCH-Mitglied Pablo Schumm (23). Zur Klärung, ob der junge Rennsport-Hoffnungsträger aus Heilbronn den Weg ins Profilager mit den Einsätzen in der international offenen ADAC GT-Masters 2024 die richtige Rennserie wählte, testete in Holland. Wind, kurze leichte Schauer aber meist sonnig trocken, das waren Bedingungen, die den Heilbronner GT-Ass für den Profisport alles abverlangen. „Meinem Team-Partner Jonas Karklys und mir gelang es den R8 unter Leitung von Teamchef Franz Engstler so abzustimmen, dass wir in am kommenden Wochenende beim Meisterschaftslauf dort in den Dünen an der Nordsee gut gerüstet sind“, so Pablo im Gespräch. „Langsam an Topzeiten heran tasten war am vergangenen Freitag unsere Devise“. Nicht mit der Brechstange unnötig Schrott produzieren. Sowas bremst das Vertrauen. „Schließlich suchen wir in der Qualifikation am Freitag noch knappe 2 Sek. „Viel Einsatz ist also noch von uns gefordert. „Der Audi R8 GT3 EVO scheint nach den beiden Lamborghini-Jahren im Team mit meinem Vater in der P9 für Zandvoort in der ADAC-GT-Masters das passende GT-Auto für uns zu sein.
Foto - Siegerehrung in Hockenheim - Pablo Schumm als Endurance KL-Sieger ganz vorne
P9-Manager Bernhard Fischer ist überzeugt das die gute GT-Schule Pablo zu einem ausgewogen agierenden Starter in der GT-Masters geformt hat. „Im Team des Österreichers Franz Konrad trafen Pablo und Frank auf viel Erfahrung mit den 600 PS starken Lamborghini Huracán Super Trofeo-Modellen. Sprintrennen (Challenge) und Langstreckenrennen (Endurance) mit eingeschlossenem Fahrerwechsel gelangen den engagierten Heilbronnern sehr gut. „Und mit den Punkten sah es in beiden Serien auch nicht schlecht aus“, lächelte Pablo im Gespräch mit HTS
Nicht nur GT-Ass Jürgen Bender und sein Teamchef Marco Bayer als MCH-Mitglieder dürften am Wochenende ein besonderes Auge auf die Abläufe Ihres Clubkollegen in Zandvoort richten. HTS
Kürzestes 24h-Rennen aller Zeiten
Kürzestes 24h-Rennen aller Zeiten
Erfolge für Aston Martin Pilot Patrick Assenheimer und BMW-Fahrer Yannick Fübrich bei teils chaotischen Bedingungen in der Eifel
Nach knapp siebeneinhalb Stunden – exakt um 23.23. Uhr Samstagnacht – wurde das 52. ADAC Ravenol 24 Stunden-Rennen am Nürburgring und der Nordschleife mit der roten Flagge abgebrochen, nach einer 14stündigen Wartezeit wegen Nebels wurden weitere fünf Runden neutralisiert hinter einem Führungsfahrzeug absolviert, dann um 15.05 Uhr sonntags die Schwarz-Weis-karierte Flagge geschwenkt, und damit erstmals vor Ablauf der regulären 24-Stunden-Hatz. Der Sieg ging an den Scherer-Audi R8 LMS EVO2 mit dem Fahrerquartett Stippler/Mies/Feller/Marschall, zweiter der Manthey Porsche 911 GT3R mit der Truppe Vanthoor/Preining/ Estre/ Güven, dritter die BMW-Junioren Harper/Hesse/Weerts im RMG BMW M4 GT3 – von den gestarteten 127 Fahrzeugen wurden 105 klassifiziert – durch die unterschiedlichen Wetter-, und Streckenbedingungen gab es vor allem in der Anfangsphase des Eifelklassikers viele Kollisionen, Ausrutscher und Ausfälle.
Nach einem guten Qualifying begann Patrick Assenheimer im Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO vom 16. Startplatz den Eifelmarathon. Bereits nach der ersten Runde musste der MCH-Racer eine Durchfahrtsstrafe eines Fahrerkollegen vom Vortag absolvieren. Die dadurch verlorenen Plätze konnte der Weinsberger in seinem Doppelstint durch schnelle und fehlerfreie Runden wieder erobern, als 16. übergab Patrick den Aston Martin an Mike David Ortmann. Dieser, wie auch Chandler Hull und Benjamin Mazatis spulten ihre Parts fehlerfrei ab, Patrick übernahm wieder für einen Doppelstint in der Nacht. Auf seiner Outlap nach dem Boxenstopp des ersten Teils dann um 23.23 Uhr die rote Flagge, Rennabbruch. Sonntag gegen 14.20 Uhr dann die fünf Formationsrunden, in der letzten führte die Walkenhorsttruppe einen weiteren Stopp an Patricks Nr. 35 zum Nachtanken mit Reifenwechsel durch, um beim eventuellen Restart noch eine finale Attacke fahren zu können. Doch dazu kam es schlussendlich nicht, der Nebel auf einigen wenigen Abschnitten hing tief und stark, erstmalig in der 24-Stunden-Geschichte wurde vorzeitig das Rennen beendet. Patrick Assenheimers optisch markanter Aston Martin mit der Startnummer 35 wurde als 6. In der Klasse SP9 ProAm gewertet, dazu kam der 19. Gesamtrang. „Ein sehr anspruchsvolles Rennen mit extremen Mischbedingungen. Ich bin davor noch keinen Meter im Aston Martin bei Regen gefahren. Unser Team ist ohne Fehler durchgefahren, wir sind hier aufgrund der Umstände äußerst zufrieden. Uns fehlen allgemein nur noch mehr Erfahrungswerte“, so das Resümee von MCH-Racer Patrick Assenheimer.
Patrick Assenheimer im Walkenhorst Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO Foto: Gruppe C Photography
Yannick Fübrich, der zweite MCH-Racer war erst in letzter Minute in das Starterfeld gerutscht. Heuer konnte Yannick nach vielen Jahren erstmals kein Cockpit für die Nürburgring-Langstrecken-Saison ergattern, aber seine enormen Erfahrungswerte und seine exzellenten schnellen Runden sind bekannt. Der Brackenheimer startete zu seinem zehnten 24-Stunden-Rennen in der Klasse SP10 – die sogenannte GT4-Klasse – auf einem BMW M4 GT4 vom Team FK Performance gegen weitere 14 Klassenkonkurrenten. Der BMW mit der Startnummer 187 wird von einem Reihensechszylinder mit 3000 ccm Hubraum und ca. 510 PS Leistung befeuert. Nach vielen Führungskilometern gelang Yannick Fübrich mit seinen drei Fahrerkollegen der zweite Klassenplatz sowie der tolle 35. Gesamtrang – in der Klasse knapp vor unserem MCH’ler das FK-Performance-BMW M4 GT4-Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 188.
Yannick Fübrich im FK Performance BMW M4 GT4 Foto: Gruppe C Photography
Wilfried Ruoff
René Noller holt 5. Plätze bei Mitropa Cup Läufen auf Insel Elba und in Slowenien
René Noller holt 5. Plätze bei Mitropa Cup Läufen auf Insel Elba und in Slowenien
Der 3. Lauf zum Mitropa Rallye Cup 2024 war für viele der insgesamt 170 Teams aus 10 Nationen auch das Saisonhighlight. Allein bei der 57. Auflage der Rallye Elba auf der schönen italienischen Insel dabei zu sein, war eine Reise wert. Für René Noller und seinem Eisenacher Co Stephan Schneeweiss ging es nach dem Ausfall beim 2. Lauf in Österreich darum, wieder ins Ziel zu kommen um Punkte zum Mitropa Rallye Cup aufzuholen.
Die Rallye startete zunächst am Abend im trockenen, wo René gleich mit Topzeiten in der Mitropa Cup Wertung glänzen konnte. Dann aber kam der Regen und es wurde teils sehr glatt auf den kurvenreichen Inselstraßen entlang des Meeres. Zu allem Übel kassierte das Opel Corsa R4 Team auch noch eine Strafminute. Mit weiteren guten Zeiten brachte der 21-jährige den RenDen ERT Corsa heil ins Ziel nach Porteferraio und konnte sich am Ende trotz Gesamtrang 43 noch über den starken 5. Platz aller 23 Mitropa Cup Teams freuen.
Rallye Elba
Zum 4. Lauf des Mitropa Rallye Cup ging es dann für das RenDen European Rallye Team über Bayern und Österreich sowie dem Karawanken Tunnel ins schöne Slowenien, wo im Großraum Velenje Traumprüfungen über 130 WP-Kilometer auf Asphalt warteten. Viele starke slowenische Teams in der RC4 Klasse für frontangetriebene Fahrzeuge hielten René Noller nicht davon ab gleich ganz vorne mitzufahren. Im Opel Corsa R4 und seinem hessischen Copilot Tim Rauber gelang dem Abstatter zur finalen WP11 mit der Klassenbestzeit und gar der 7. Gesamtzeit inmitten der Rallye2 Allradboliden gar eine kleine Sensation. Am Ende war es Rang 3 in der 2WD Kategorie und der 5. Platz in der Mitropa Rallye Cup Wertung, wo René nun Ende Mai 2024 knapp hinter dem Slowenen Skulj auf dem 2. Tabellenplatz liegt.
Rallye Slowenien
2024-05-30
Patrick Assenheimer im Aston Martin GT3 beim 24-Stunden-Eifel-Klassiker
Patrick Assenheimer im Aston Martin GT3 beim 24-Stunden-Eifel-Klassiker
25 GT3-Boliden unter den 130 Nennungen
2024-05-28
Die legendäre Nordschleife kombiniert mit dem Grand-Prix-Kurs des Nürburg-rings ergeben 73 Kurven auf 25378 Meter Streckenlänge – einzigartig auf der Welt. Dazu eine Distanz von zwei Mal rund um die Uhr, für die 130 Fahrzeuge mit insgesamt knapp 500 Piloten gemeldet haben. Die 52. Auflage des 24-Stunden-Klassikers in der Eifel findet heuer vom 1. bis 2. Juni statt, inclusive eines riesigen Rahmenprogramms, das schon ab Fronleichnam am 30. Mai läuft. Dazu das unberechenbare Eifelwetter und alles an Fahrern, was in der Langstreckenszene weltweit Rang und Namen hat, inclusive vieler Profiwerkspiloten und immens vielen Werken, die ihre Kundenteams direkt, sowie hinter den Kulissen unterstützen.
Patrick Assenheimer Foto: swooshmotorsportcommunications
Einziger MCH-Racer ist in diesem Jahr der Weinsberger Patrick Assenheimer. Und bei dem ist die Vorfreude auf zwei Mal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle“ riesig. Nach vielen Einsätzen in verschiedenen Teams mit einem Mercedes AMG GT3 betritt der 32jährige dieses Jahr „fahrerisches Neuland“. Patrick sitzt - wie schon bei den beiden 24h-Qualifiers - in einem Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO der neuesten Generation. Ca. 600 PS Leistung generiert der Bolide aus einem Vier-Liter V8 Doppelturbomotor. Drei solche Fahrzeuge werden vom Team Walkenhorst Motorsport eingesetzt. In dem mit der Startnummer 35 sitzt Patrick Assenheimer und startet in der mit 25 Fahrzeugen besetzten GT3-Klasse SP9. Mit Patrick drehen Chandler Hull (Dallas), Benjamin Mazatis (Bruckmühl) und Mike David Ortmann (Ahrensfelde) am Aston Martin Lenkrad. „Oberstes Ziel ist nach 24 Stunden die Zielflagge zu sehen. Wenn wir von Unfällen und technischen Problemen verschont bleiben, hoffen wir natürlich auf ein gutes Ergebnis in der SP9 ProAM Wertung. Bei optimalen Bedingungen wollen wir auch in der Gesamtwertung weit nach vorne kommen, was bei 25 GT3-Boliden, die aus acht verschiedenen Fabrikaten kommen und mit teils immenser Werksunterstützung agieren, aber extrem schwer sein wird“, erklärt Patrick Assenheimer. Die Top-Favoriten kommen nach vier Siegen bei den bereits sechs durchgeführten NLS-Läufen aus dem Porschelager. Die Falken-Truppe konnte heuer schon drei Mal gewinnen, der Manthey-Grello ein Mal. Auf dem Schirm haben muss man auch den letztjährigen Sieger, den Frikadelli-Ferrari 296 GT3 sowie den bildschönen amerikanischen Glickenhaus SCG 004c.
Vier weitere Piloten aus der Region sind beim 24-Stunden-Klassiker ebenfalls am Start. Fabio Sacchi aus Weinsberg sitzt im Porsche Cayman GT4 Clubsport von Plusline Racing in der Klasse SP7 mit der Startnummer 80. Der Untereisesheimer Roland Waschkau lenkt einen privat aufgebaut und eingesetzten Audi TTS aus der Klasse SP3T mit der Startnummer 311. Christian Koger aus Massenbachhausen fährt im privat eingesetzten VW Scirocco R TSi mit der Startnummer 477 in der Klasse VT2 Front. Heiko Hammel aus Forchtenberg, ein anerkannt schneller Nordschleifenspezialist ist im VW Golf GTi Clubsport von Max Kruse Racing in der Klasse AT3 mit der Startnummer 50 gemeldet.
Rennstart ist am Samstag, 01. Juni um 16.00 Uhr. Auf NITRO gibt es eine Livesendung über 26 Stunden im Fernsehen. Über das Internet wird auf www.24h-rennen.de sowohl ein Livestream wie auch ein Liveticker aktiviert sein.
Wilfried Ruoff
Jürgen Bender - Harter Kampf um den Sieg im zweiten STT-Rennen
Im 2. STT-Rennen kämpfte Jürgen Bender hart um den Sieg
12.05.2024
Der Saisonauftakt wurde für MCH-GT-Ass Jürgen Bender zum vollen Erfolg. Nach dem Auftaktsieg am Samstag ging es am Sonntagvormittag erneut gut vorbereitet auf die Jagd nach der Pole. "Die Pole ist hier in Oschersleben besonders wichtig", so Bender. Der winkelige Kurs in der Börde bietet im Rennen später kaum Möglichkeiten zum Überholen. Für den Start zum 2. Meisterschaftslauf der STT gelang es dem Neckarsulmer aber erneut auf Pole zu fahren. Die Rundenzeiten hatten sich sogar gegenüber dem Vortag verbessert. "Die Abstimmungen nach den Samstagsläufen trugen dazu natürlich entscheidend bei", so der Mann für die Technik im Team, das Erlenbacher MCH-Mitglied Marco Bayer. So stand Bender denn auch einmal mehr wieder in der 1. Startreihe. Neben ihm erneut der routinierte Niederländer Henk Thuis auf Startplatz zwei. Den Platz in Reihe eins konnte Thuis (NL) beim Fallen der Flagge perfekt nutzen. Sein Chevy-Pumaxs, eine Konstruktion aus Holland, ist reichlich 100 Kg leichter als Benders Corvette. Thuis gelang es knapp vor Bender in die Links/Rechtskombination nach Start und Ziel auf Höhe des Hotels in Führung zu stechen. "Henk und ich haben ja das gleiche V8-Aggregat unter der Haube. Da konnte er beim Start das geringere Fahrzeuggewicht für sich nutzen", so Bender. Daraufhin legt sich Jürgen schon in den ersten Rennrunden eine passende Strategie zum Überholen zurecht. Er folgte dem Holländer einige Runden wie ein Schatten. Zur Halbzeit bog Henk Thuis relativ früh zum Pflichtboxenstopp ab. Jürgen Bender reagierte nun sofort. Er radierte drei schnelle 1.27er Runden in den Asphalt der Börde-Rennstrecke. Dann legte er auch seinen Pflichtstopp ein. "Zeitlich reichte das im zulässigen Zeitfenster für mich gerade noch so", erklärt "Ben" später mit hoch gezogenen Augenbrauen. Durch sein äußerst geschicktes Manöver war er nach dem Pflichtstopp an Thuis vorbei und nun in Führung. Da der Neckarsulmer die Box unglücklicherweise minimal zu früh wieder verlassen hatte, kassiert er dafür 10 Strafsekunden. Die würden in einem solchen Fall am Ende auf die Gesamtzeit aufgeschlagen. Das kann, wenn man Pech hat eine Platzierung kosten. "Als mich Sandra Bayer per Boxenfunk über die Vergabe der Strafzeit informiert, da galt es natürlich die Strafzeit wieder herauszufahren", so Bender. Der Neckarsulmer gab alles. Und er holte die 10 Sek. tatsächlich wieder auf. Hinter ihm kämpfte Henk Thuis mit der BMW-M4-Meute. Er schaffte, abgeschlagen zwar, aber noch Platz 2 im Rennen hinter Jürgen Bender.
Foto: Sportwagenschmiede
Am Ende des Tages war das dann der zweite Sieg im 2. STT-Meisterschaftslauf 2024. Zweimal Pole, zwei Siege und zwei schnellste Rennrunden dazu. Was will man zum Saisonauftakt mehr?
Das erfolgreiche MCH-Mitglied konnte in der Vergangenheit bereits den Titel der STT-Serie, die P9-Challenge und auch den TCC-Divinol-Cup erkämpfen. Nach Oschersleben können Jürgen Bender und das Team Sportwagenschmiede optimistisch in die Saison 2024 blicken. Die Crew kann sich also auf den Kampf um den STT-Meistertitel konzentrieren. Nächster Einsatz - 'Grüne Hölle Nürburgring' im Juni. Der Eifelkurs kann kommen. HTS
Überraschung beim 1.Winnender DMSB-Slalom auf der Stuttgarter Solitude
Überraschung beim 1.Winnender DMSB-Slalom auf der Stuttgarter Solitude
Klassen-, Gruppen und Gesamtsieg für MCH-Youngster Nico Gutzeit – fünf weitere MCH-BMW-Akteure können überzeugen
Von Aktiven für Aktive - so das Motto - bei seinem 1. DMSB-Slalom bot der ADAC OC Winnenden einen sehr schnellen und fahrerisch anspruchsvollen 2400 Meter Rundkurs auf der Stuttgarter Verkehrsübungsanlage Solitude. Punkte gab es für den Rhein-Neckar-Slalompokal, die Württembergische-, sowie die Baden- Württembergische ADAC-Slalommeisterschaft. 79 Slalomcracks hatten genannt, deren Begeisterung bezüglich des Fahrspaßes war groß, der Veranstaltung wurde DM-Niveau attestiert. Überraschenderweise mussten sich die hoch favorisierten Lokalmatadore mit ihren PS-gewaltigen C-Kadett-Modellen wie auch die weiteren Gruppe H-Akteure hinter unserem 19jährigen Nachwuchsracer Nico Gutzeit vom MC Heilbronn/RKV Ilsfeld anstellen.
Nach den unbefriedigenden Ergebnissen beim Slalomwochenende des MC Heilbronn vor zwei Wochen war in der Schozacher Sportgarage der Familie Gutzeit Fehlersuche angesagt. Einen gebrochenen Stabilisator an der Vorderachse sowie ein heftiger Schaden an der Differentialsperre konnte Papa Harald Gutzeit am BMW 318ti lokalisieren. „Darum ging damals nach dem guten Trainingslauf auf dem Wolfszipfel auch nichts mehr“, erklärt Nico Gutzeit. Auf der Stuttgarter Solitude ließ es der Youngster im Training noch verhalten angehen. „Das Set Up des KW-Fahrwerks fühlte sich sehr gut an, die revidierte Sperre erzeugte aus den Wenden heraus enormen Grip“, so Gutzeit. In beiden Rennläufen gelang dem Schozacher die Klassenbestzeit, jeweils mit dem Minimalvorsprung von wenigen hundertstel Sekunden auf Timo Maier (MSC/ACV Göge), der mit seinem BMW 318 is der E30-Baureihe in Heilbronn gewonnen hatte. „Vor allem im zweiten Lauf war ich im schnellen Schweitzer-Slalom-Teilstück am absoluten Limit“, erklärt Nico Gutzeit seine Gesamtzeit von 3.19.91 Minuten, die dann auch den Gruppensieg bedeutete – die Fahrer der leistungsstärkeren Klasse F11-Flitzer konnten mit unserem MCH-Youngster nicht mithalten.
In Nicos Klasse F10 (moderat verbesserte Fahrzeuge bis 2000ccm) startete auch das Hornet-Nachwuchstrio vom Motorsportclub Heilbronn auf ihrem gelbe BMW 318ti. Marcel Pimpl gelang Platz vier, Nico Chelminiacki wedelte auf Rang sechs und Maximilian Deis wurde auf Platz neun abgewunken. Die drei Hornet-Piloten waren erst zum zweiten Mal mit profillosen Slicks unterwegs und haderten im zweiten Stint mit nachlassenden und schmierenden Pneus. „Hohe Asphalttemperaturen, der schnelle Kurs und drei angriffslustige Fahrer haben halt ihren Tribut gezollt“, so das Resümee von Marcel Pimpl, der mit seinen 28 Jahren als „Senior“ und Experte des Hornet-Teams fungiert.
Foto: Harald Gutzeit „Die MCH-Slalomcracks der Klasse F10, Maximilian Deis, Nico Gutzeit, Marcel Pimpl und Nico Chelminiacki“ (von links nach rechts)
Bereits am Vormittag startete das Lehrensteinsfelder Vater/Tochter Duo Michael und Jasmin Kumor vom MC Heilbronn in der Klasse eins der seriennahen Gruppe G. Mit ihrem über den Winter neu aufgebauten, allradgetriebenen BMW M140ix erzielte Jasmin Platz sieben, Michael gelang Rang zwei. Zwei Laufbestzeiten aber auch jeweils ein Pylonenfehler verhinderte den rechnerisch möglichen Sieg von Michael Kumor mit dem 340 PS starken Reihensechszylinder-BMW. Der ging an den fehlerfrei agierenden Routinier Udo Roller aus Reutlingen, der ebenfalls einem BMW M140ix lenkte.
Nachdem am Nachmittag die leistungsstarken Boliden der stark getunten Gruppe H im Ziel waren, stand die Überraschung fest. Nico Gutzeit durfte sich neben dem Klassen-, und Gruppensieg auch als Gesamtsieger feiern lassen. Die Lokalmatadore Sven Glass und der Heilbronn Doppelgesamtsieger Jürgen Glass mit ihren Opel Kadett C-Klassikern waren zwar Nettozeitentechnisch schneller als Nico Gutzeit, beide erhielten aber Strafsekunden für geworfene Pylonen. Für die weiteren Gruppe H-Akteure mit ihren leistungsstarken Boliden waren dann Gutzeits Superzeiten einfach zu schnell.
Wilfried Ruoff
Jürgen Bender - Gesamtsieger beim Saisonauftakt am Samstag
Jürgen Bender - Gesamtsieger beim Saisonauftakt am Samstag
Aufatmen der Crew für Benders Neckarsulmer GT3-Crew schon im Training. Die winterliche Saisonvorbereitung-2024 der GT3R-Corvette war von Erfolg gekrönt. „Mit dem Aussortieren der Reifen war ich im Training noch nicht da, wo ich eigentlich hinwollte“, so Bender. Goodyear-Pneus waren im Training für einen weiteren Test vorgesehen. „Die Zeit lief uns aber weg“. Ansonsten alles lief in Oschersleben vom Start weg perfekt. Jürgen Bender und Marco Bayer, der Teamchef der Sportwagenschmiede aus Erlenbach, konnten sich am Ende über eine Pole zum Auftaktrennen freuen. Der beste ausländische Starter war Henk Thuis (NL). Er landete 0,7 sec zurück auf Platz zwei. Spannung vor dem Rennen lag somit in der Luft. Wer würde am besten wegkommen? Denn beide Frontrunner in der ersten Startreihe verfügten über einen drehmomentstarken 6 Liter V8-CS7-Motor von Chevrolet aus den USA. Erst auf Platz 3 der Ferrari 488 Challenge des Duos Kespohl/Stern.
Als die Startflagge zum Auftaktrennen fiel ging Bender gekonnt in Führung. Dahinter der Niederländer Thuis im Chevi-Pumaxs-Flachmann. Ultraschnell war der nur knapp 1 Meter hohe Chevy-Pumaxs aus Holland auf der Geraden, aber in den Kurven der Callaway-Corvette von Bender jedoch eher unterlegen. Es folgte der Ferrari 488 und die Division-2 BMW M4-Armada sowie ein Division-1 Audi GT3. Jürgen Bender gelang es sich sofort kontinuierlich von Henk Thuis abzusetzen. Der Niederländer hatte über die Distanz außerdem alle Hände voll zu tun, das Ferrari-Duos von Kespohl und Stein auf Distanz zu halten. Das Ferrari-Duo schien vom Fahrerwechsel beim Pflichtstopp zur Rennmitte zu profitieren. Am Ende aber aus heimischer Sicht ein überragender Saison-Auftaktsieg für den Neckarsulmer Diplomingenieur Jürgen Bender. Das erfolgreiche MCH-Mitglied welches in der Vergangenheit bereits den Titel der STT-Serie, die P9-Challenge und auch den TCC-Divinol-Cup erringen konnte, blickt somit optimistisch in die Saison 2024. HTS
Foto Sportwagenschmiede: Jürgen Bender, da wo er hin wollte - ganz oben auf dem Treppchen
Termine
Halle aufräumen
Neckargartach
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MCH Automobilslalom - Test- und Einstellfahrten
Verkehrsübungsgelände Heilbronn
Der 1. MCH/ADAC Test- und Einstelltag wird euch die Möglichkeit geben euer Fahrzeug zu testen.
Auf unserem Slalomparcours könnt ihr ohne Risiko probieren, ob alles für die neue Saison passt.
126. MCH/ADAC Clubsport-Automobilslalom
Verkehrsübungsgelände Heilbronn
126. MCH/ADAC Clubsport-Automobilslalom
Wir werden versuchen Anfang Januar 2026 die genaueren Details, Ausschreibung und Nennungstools auf unserer Homepage einzustellen-
Den jeweiligen Zeitplan können Sie dann zeitnah auf unserer Homepage einsehen.
MCH Young- und Oldtimertreffen
Genossenschaftskellerei Heilbronn, Binswanger Straße 150
MCH Young- und Oldtimertreffen




