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Sieg für Pommer/Hauser in der LMP3 in Hockenheim
Markus Pommer ist oben angekommen
01.05.2023
In Hockenheim untermauerte Markus Pommer am Wochenende seine Position als der Fahrer den es zu schlagen gilt. Und das sehr eindrucksvoll. Aber umgeben von einer routinierten Mannschaft wie sie das Team Racing Experience aus Luxemburg darstellt, da kann so was in kurzer Zeit richtig Form annehmen. Für die Saison 2023 vertraut Markus Pommer auf Einsätze der über Jahre solide gewachsen Top-Crew aus Luxemburg. Was sie Ingenieure und Mechaniker um Christian Hauser im Moseltal in der internationalen Formel 3 aufgebaut haben, das trug dort von Beginn an bereits Früchte. Nutznießer waren die Fahrer Gary und David Hauser. Nach dem Studium an der Uni in Frankreich managt David nun das Team. Gary Hauser sowie 2 Weitere Fahrer werden eingesetzt. Hinzu gestoßen ist jüngst der Neckarsulmer Markus Pommer. Parallel zur Tätigkeit als Ingenieur im Familienunternehmen boten sich die Einsätze für den gebürtigen Erlenbacher 2023 absolut ein. "Es passte auf Anhieb". Und wie man sieht - das kurzfristig eingeleitete Vorhaben belohnt Fahrer Markus Pommer und das Luxemburger Topteam Racing Experience auf Anhieb mit Erfolgen.
Foto HTS: Markus Pommer im Racing Experience Teamzelt in Hockenheim
Zweite Startreihe für das Duo Pommer/Hauser nach verregnetem Training in Hockenheim. Dann ein solider erster Meisterschaftslauf zum Auftakt am Samstag in Hockenheim. "Die Formel 1 Rennstrecke fordert einem Fahrer auf alle Fälle viel ab", weiß Markus Pommer schon aus dem Jahr seiner Formel-3-Meisterschaftssaison genau. "Mit Links nebenbei ist Erfolg dort nicht hinzubekommen", so ein Renningenieur des Teams. Aus der ersten Startreihe katapultierten die Jungs nach Runden, in denen man den Vordermann abtastete, dann auf den zweiten Rang beim Meisterschaftsauftakt am Samstag.
Aber am Sonntag dann der absolute Höhepunkt. Markus Pommer konnte sich als Sieger des 2. Meisterschaftsrennens in dem französischen Duqueine D08 Boliden mit Copiloten Gary Hauser feiern lassen. Ein Erfolg auf den Pommer und die Luxemburger Erfolgscrew 2023 weiter aufbauen wollen. Der Deutsche Meistertitel muss das Ziel für die Jungs sein. (HTS)
Markus Pommer fährt ADAC Prototyp Cup
Auftakt zur ADAC Prototyp Cup Serie auf dem Hockenheimring
24.04.2023
Damit steht Markus Pommer als Fahrer aus der heimischen Region ganz oben. Eingesetzt werden Rennsportwagen der internationalen LMP3-Kategorie. Besondere Ansporn für die Fahrer - die Rennsportwagen verfügen über gleich starke V8-Motoren mit über 450 PS von Nissan und einem Antriebsstrang von Tophersteller ORECA aus Frankreich. Alles Profihersteller reinsten Wassers. Der Neckarsulmer Markus Pommer kann also euphorisch auf die Saison 2023 blicken. Gefahren wird an 3 DTM-Wochenenden in Deutschland sowie auf weitere Läufe den Formel-1 Rennstrecken von Zandvoort (NL) und Spa (B). Unvergessen der sensationelle Formel-2 Sieg von Markus Pommer auf der renommierten F1-Rennstrecke im Belgischen Spa. Vor einigen Jahren fand dort der internationale Durchbruch des jungen Unterländers in einem Formel 2-Rennwagen des Britischen Ex-WM-Piloten Dr. Jonathan Palmer statt.

Am 28.04. findet der Auftakt der vom ADAC veranstalteten Prototypenserie auf dem Hockenheimring statt. Also vor der Haustür des Neckarsulmer Toppiloten. Als Team werden Gary Hauser (LUX) und Markus Pommer (D) auf einem brandneuen französischen Duqueine V8 LMP3-Rennsportwagen antreten. Das außerordentlich routinierte Team Racing Experience aus Luxemburg wurde vor vielen Jahren von Ex-Rennfahrer Christian Hauser gegründet. Von der Formel 3 entwickelte man sich hoch in die Welt der Rennsportwagen." Auf alle Fälle ein Spitzenengagement für unseren heimischen Senkrechtstarter Markus Pommer" so das anerkennende Urteil von Jürgen Bender. HTS
Foto: Archiv, HTS, Hockenheim - Wohin führt der Weg von Markus Pommer
Auftakt zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft in der Region Süd
Gesamtsieg an Tag zwei für Frank Sperrfechter im C Kadett Coupe - Michael Kumor überzeugt im BMW 318ti in der Klasse G3
18.04.2023
Die fahrerisch sehr anspruchsvolle Piste auf dem Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld des ADAC Nordbayern war einmal mehr der zweitägige Auftakt zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft in der Region Süd. 110 Akteure an der Startlinie (136 Nennungen waren eingegangen), es ging über einen Trainingslauf und drei Rennläufe über je 1640 Meter. Alles was in der DMSB-Slalomszene aus der Mitte und dem Süden Deutschlands Rang und Namen hatte, war angetreten. Vom MC Heilbronn „wagten“ sich Jasmin und Michael Kumor mit Jasmins BMW 318ti in die Klasse G3, in der satte 16 Akteure angetreten sind. Regen machte das Geläuf extrem rutschig, für Jasmin war es lehrreich, das Resultat zweitrangig – Platz 16 – aber fehlerfrei und bei den schnellen Bergauf-, Bergab-Passagen immens viel gelernt, genauso wie in der Wendespitzkehre und den unterschiedlichen Links- und Rechtskurven mit interessanten Torfolgen. Papa Michael dagegen mit einer „Meisterleistung“ gegen die Top-Konkurrenz im Regen. Michael lenkte den 140 PS-Compact-BMW 318ti auf den dritten Podestplatz, nur 23 Hundertstel Sekunden hinter dem langjährigen DM-Profi Jochen Meier im betagten LIQUI MOLI BMW 318is und dem überlegenen Klassensieger Yannik Sanin im modernen BMW 118. Die Kumor‘s reisten anschließend ab, sonntags stand ein anderes Programm auf ihrer Tagesordnung.
Foto: Motorsport – Action – Photos
Auftakt in die Saison war auch für unseren Routinier Frank Sperrfechter. Der erlebte am Samstag aber ein „Desaster“. 14 Boliden in der Klasse H bis 2000 ccm, Frank kam mit den nicht optimal funktionierenden Regenreifen am C-Kadett Klassiker nicht zurecht, die „Brechstange“ funktioniere dann auch nicht. Auf der Ergebnisliste in Lauf eins ein Pylonenfehler, in Lauf zwei dann ein Torfehler und in Lauf drei zwei Pylonenfehler – Endresultat Platz 13. Den überlegenen Klassensieg holte Dennis Zeug von der MSRT Freiamt im Schwarzwald trotz eines Pins mit seinem C Kadett Coupe. Sonntags beim zweiten Lauf dann ganz andere Voraussetzungen, die Piste fast trocken, die Boliden der Zweiliter und Überliterklasse konnten Slicks montieren. MCH-Slalomspezialist Frank Sperrfechter in bestechender Form, seine Laufzeiten 1:16,42, dann 1:17,15, zum Abschluss die sensationelle Tagesbestzeit von 1:13,84 Minuten, Endzeit 3:47,41 Minuten. Das bedeutete den Klassen-, Gruppen-, und Gesamtsieg! Auf Rang zwei, mit gerade mal 47 Hundertstel Rückstand Lokalmatador Michael Götz, der ein 8V Kadett Coupe lenkt. Dritter der Vortagessieger Dennis Zeug, der mit einem Hütchen aus Lauf eins mit 3:48,71 Minuten die Ziellinie kreuzte.
Die beiden Tage in Schlüsselfeld einmal mehr spannend und actionreich, leider hat sich von den MCH-Slalomakteuren kein weiterer zum Slalomwettstreit gegen die DM-Akteure eingefunden – lehrreich wäre es auf jeden Fall gewesen, die Aufgabenstellung auf dem Schlüsselfeldgeläuf sehr anspruchsvoll, die Strecke einzigartig, die Organisation top.
(Wilfried Ruoff)
Vorbereitungen zum GT3-Auftakt bei der Sportwagenschmiede in Erlenbach
Endspurt vor STT-Auftakt in Hockenheim
15.04.2023
„Wir hatten damit gerechnet, vergangene Woche beim P9-Testauftakt in Hockenheim an den Start gehen zu können“, so Jürgen Bender im Interview vor wenigen Tagen in Neckarsulm. Wegen Lieferschwierigkeiten für nötige Ersatzteile der GT3 Corvette kam es jedoch immer wieder zu Lieferverzögerungen.
„Daher mussten wir die einzelnen Einbautermine für erforderliche Teile immer wieder "nach hinten" anpassen“, so Sportwagenschmiede-Chef Bayer. Natürlich geht das Team Bender/Bayer davon aus, den geplanten Saisonauftakt am 29. -30.04. nun im nahen Hockenheim bestreiten zu können.
In der Sportwagenschmiede kam die Corvette in den vergangenen Tagen auf die Hebebühne. Verschieben des Boliden in der Werkstatt von Hand hatte es in sich. Muskelkraft war gefordert. Der Motor stand schon unter einer Plane in der Hallenecke bereit. Als der GT-Rennwagen auf der Bühne angehoben war, wurde das Aggregat auf einem Hubrahmen unter dem Rennwagen in die Montageposition geschoben. Danach "verheiratete" die Crew beide Baugruppen. So bezeichnen die Fachleute in der Serienfahrzeug den Zeitpunkt, an dem der Motor in ein Auto eingebaut wird. In der Großserie ein Fließbandvorgang der am Band alle paar Minuten geschieht. Bei der Corvette, einem reinrassigen Rennwagen, 600 PS stark und über 300 Km/h schnell, muss beim Motoreinbau sehr vorsichtig zu Werke gegangen werden. Jede noch so klein Beschädigung kann, wenn nicht sofort bemerkt, in einem Rennen fatale Folgen haben.

Der V8-Motor war schließlich drin. Nun komme die Feinarbeit. Alle Anschlüsse und Verschlauchungen werden noch verlegt und montiert. Erst dann kann Jürgen Bender sich in das enge Cockpit des Boliden zwängen und nachdem der E-Zentralschalter für die Elektrik eingerastet wurde, erstmals auf den Startknopf drücken. Und dann – dann ertönt das ersehnte, knallharte Geräusch der 8 Brennräume des Chevi-Boliden. Baaahhhh, das ist vor der Saison dann die Erlösung für ein Team. Es kann los gehen.
Wenn die STT vom 28.-30. April in Hockenheim in die neue Saison startet, erhofft Jürgen Bender gute Chancen auf seiner Haus-Strecke beim Kampf um den Sieg zu haben. Ein Dutzend Rennen konnte der Neckarsulmer dort bereits gewinnen. Aber wie es in allen Serien so ist – die Konkurrenz liegt ebenfalls gut gerüstet auf der Lauer. Das wird in Hockenheim 2023 nicht anders sein. In der C7 Callaway Corvette tritt Jürgen Bender zum Kampf um den Gesamtsieg an. Ein Gesamtsieg würde dann auch den Klassensieg und volle Punkte in der Meisterschaftstabelle bedeuten. „Wäre nicht schlecht“, lächelte der Neckarsulmer dieser Tage bei einem Interview am Tag, als sein neuer Motor eingebaut wurde. HTS
Pascal Chelminiacki steigt in die Driftszene ein
12.04.2023
Nach längerer Zeit ohne Motorsport hat sich Pascal dazu entschlossen in die Driftscene einsteigen und meldete sich bei Drift.de in der Drift Series für die Street-Klasse an. Der erste Lauf fand auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring statt.
In der Street-Klasse nehmen nur Fahrzeuge teil, die eine Straßenzulassung besitzen und einen gültigen Versicherungsschutz, dazu müssen alle Einbauten, die dem Reglement entsprechen, auch eingetragen sein.
Beim Driften wird das Fahrzeug reproduzierbar in einem kontrollierten Übersteuern bewegt und auch gehalten und sich seitlich zur eigentlichen Längsachse bewegt. Der Ablauf so einer Veranstaltung ähnelt einer uns bekannten Slalom Veranstaltung. Anreise, technische Abnahme, Training und Wertung.

Die in drei Klassen eingeteilten Fahrzeuge werden dem technischen Kommissar vorgeführt, der alle relevanten Umbauten und Eintragungen überprüft und wie auch beim Slalom für die Klassen abnimmt.
Klasse Street:
Ein Fahrzeug der Klasse Street muss straßenzugelassen und verkehrstüchtig sein, sowie einen Versicherungsschutz haben.
Klasse Open:
In die Klasse Open gehören Fahrzeuge, die prinzipiell zulassungsfähig und verkehrstüchtig sind. Davon ausgenommen sind einige Umbauten, welche die Drift-Tauglichkeit verbessern, wie zum Beispiel Spurverbreiterungen, Lenkwinkel-Erweiterung sowie hydraulische Handbremsen.
Klasse Club:
Fahrzeuge der Klasse Club sind Fahrzeuge, die für Wettbewerbe aufgebaut wurden und das Reglement einer deutschen Driftserie erfüllen. Sie müssen zum Beispiel über einen Überrollkäfig verfügen.
Nach der technischen Abnahme gehen alle Fahrer zum Briefing. Das ist die Fahrerbesprechung vor dem Beginn der Veranstaltung. Hier werden die Verhaltensregeln und die Linie samt Clipping Points der Strecke bekannt gegeben.
Linie:
Wertungskriterium bei Driftwettbewerben. Für gute Bewertungen muss der Fahrer so nah wie möglich an die Clipping Points heran, die Linie muss flüssig gefahren werden und es dürfen nur wenige Korrekturen der Linie zu sehen sein.
Clipping Point:
Meistens durch Pylonen oder Baken markierter Punkt, den die Fahrer bei Driftwettbewerben möglichst nah anfahren müssen. Dadurch kann von den Judges die Linie vorgegeben werden. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, werden Clipping Points oft in Bereiche der Strecke gestellt, die nur schwer zu erreichen sind, den Fahrer vor schwierige Aufgaben bei der Linienplanung stellen oder Überwindung kosten, wenn der Clipping Point zum Beispiel an einer Mauer steht.
Nach dem Briefing fangen die Trainingsläufe an, im Wechsel fahren die Klassen jeweils 20 min. lang über den Parcours und die Fahrer versuchen die von dem Schiedsgericht angesprochene Linie und die Clipping Point so gut wie sie nur können durchzufahren und anzufahren. Je nachdem wie anspruchsvoll oder schwer die Linie zu fahren ist oder ein Clipping Point zu erreichen ist drehen die Fahrzeuge auch mal Pirouetten oder rutschen von der Strecke ab. Das würde natürlich im Wertungslauf ein Ergebnis von null Punkten ergeben.
Nach den Trainingsläufen fangen die Wertungsläufe an, in den Wertungsläufen müssen die Fahrer vor dem Schiedsgericht (Judges) 3 Läufe absolvieren. Nach den Wertungsläufen erfolgt die Auswertung und im Anschluss die Siegerehrung.
Pascal konnte bei seiner ersten Veranstaltung den vierten Platz erreichen.

Wir mussten auch feststellen, dass Driften eine Sportart ist, die dem Fahrer alles abverlangt. Konzentration, Kondition und Reaktion müssen bei 100% liegen um das Fahrzeug im Grenzbereich zu bewegen.
Der zweite Lauf zu Drift Series von Drift.de findet am Samstag 13. und Sonntag 14. Mai auf dem Gelände des Hockenheimrings hinter der Osttribüne statt.
(RC - Fotos: Privat)
Team Hornet holt Gesamtsieg
Beim ersten Rennen der Saison der Veranstalter-Gemeinschaft MSC Aldingen / RTC Fellbach ging das neu aufgestellte Team Hornet des MCH mit dem BMW in Asperg an den Start
03.04.2023
Bei wechselhaftem Wetter war es sehr schwierig für alle Starter im Feld, das Beste aus ihren Autos rauszuholen, da in jedem Lauf die Streckenbeschaffenheit anders war. Als erster Starter des Teams ging Nico Chelminiacki an den Start. Nico, der letztes Jahr mit seinem eigenem BMW 318ti schon in der Klasse G3 Erfahrungen sammeln konnte, kam gut mit dem BMW des MCH zurecht. Nach dem Trainingslauf mit einer Zeit von 1:18,40 konnte er zeigen, dass er es ernst meint. Nach den Trainingsläufen war klar, der Einzige der schneller als Nico unterwegs war, war sein Teamkollege Marcel Pimpl. Marcel schaffte den Lauf in 1:16,69. Dritter im Bunde war Maximilian Dies, der das Training mit einer Zeit von 1:27,38 beendete. Max fuhr hier das erste Rennen mit der Hornet und musste feststellen, dass sich ein Hecktriebler ganz anders als der ihm bekannte Opel Adam aus dem Slalom Youngster Cup fährt. Max hat sich durch seine guten Leistungen im SYC 2022 für das Team Hornet qualifiziert.
Im ersten Wertungslauf hatte Nico einen Pylonenfehler, zu seiner Fahrzeit von 1:17,25 kamen 3 Sek. dazu. Marcel konnte die Zeit von Nico wieder unterbieten und das fehlerfrei. Mit 1:17,12 stand Marcel ganz vorne auf der Zeitentabelle. Max, der in der zweiten Kurve einen Fahrfehler machte und dabei die Leitplanke touchierte, kam erst nach 1:30,01 und 2 Pylonenfehler ins Ziel.
Der erste Crash!
Im Vorstartbereich musste vom Team schnell gehandelt werden - was jetzt? Alles was lose war, entfernen, Kotflügel raus ziehen, Stoßstange mit Kabelbindern und Panzertape fixieren. Hier ein Dankeschön an Patrick Fübrich, der schnell los ist um Panzertape und Kabelbinder zu holen. Der Technische Kommissar hat noch drüber geschaut ob alles fest ist und das Rad frei gängig, dann kam auch das OK für die Weiterfahrt.
Nico übernahm das Auto, sein zweiter Wertungslauf geht los. 1:16,23 steht auf der Uhr im Ziel, fehlerfrei.
Nach Nico steigt Marcel in den BMW und fährt eine Zeit von 1:17,84, aber leider 2 Pylonenfehler. Marcel übergibt das Auto an Max, der sichtlich angespannt eine Zeit von 1:22,65 erreicht, aber leider auch mit 2 Pylonen auf der Zeitenliste.
Nach allen Startern war klar, Nico konnte die Klasse F10 mit einer Gesamtzeit von 2:36,48 für sich entscheiden. Marcel stand am Ende auf Platz 7 mit einer Gesamtzeit von 2:40,96. Mit einer Zeit von 3:04,66 landete Max auf Platz 15 von 16 Startern.
Im Anschluss startete die Klasse F11. Tim Raimann, der auch einen BMW e36 Compact, aber mit über 2l Hubraum pilotierte und die Klasse F11 gewann, konnte die von Nico gesetzte Zeit nicht unterbieten. Damit war auch klar, dass Nico die Gruppe F dominiert hat und hier auch den Gruppensieg holte.
Als Letztes ging die Gruppe H an den Start. Nachdem alle H-Fahrzeuge durch waren und auch hier keiner die Zeit von Nico knacken konnte, wussten wir, dass auch der Gesamtsieg an Nico geht und damit an das ganze Team.
Nach der Siegerehrung sagte Nico: „Das Team, wir schrauben zusammen, wir fahren zusammen und wir siegen zusammen.“
Jetzt wird erst mal geschraubt, der BMW muss ja bis zum nächsten Rennen wieder ganz sein. Am nächsten Dienstag ging es schon los. Alles abschrauben was nicht i.O. ist und ersetzen. Hier auch ein Dankeschön an Michael Kumor, der ohne zu zögern den Jungs seine Werkstatt zu Verfügung stellt, damit der BMW schnellstmöglich wieder einsatzbereit ist.
In der Klasse SE16 gingen drei Heilbronner mit ihren eigenen Autos an den Start. Hier konnte Pascal Nikodem den 2. Platz belegen, gefolgt von Rick Kübler auf dem 3. und Max Rung auf dem 4. Platz.
Im Anschluss an den Clubsportslalom fand der erste Lauf zum ADAC Slalom Youngster Cup 2023 statt. Jugendliche im Alter von 15-23 Jahren gingen in 2 Klassen an den Start. Als erstes startete die Klasse K21 (15-18 Jahre ) mit 4 Startern vom MCH
Die Platzierungen: P2 Pascal Nikodem, P8 Rick Kübler, P9 Max Rung und P10 Neele Frisch.
In der Klasse K22 (19-23 Jahre) gingen weitere 5 Fahrer für den MCH an den Start.
Die Platzierungen: P1 Nico Chelminiacki, P8 Maximilian Dies, P9 Hannah Wagner, P12 Marie Exner und P15 Franziska Zier.
Jürgen Bender startet 2023 bei der STT-Serie und P9-Challenge
GT-Ass Jürgen Bender hat sich entschieden
Der Unterländer Top-Racer Jürgen Bender will 2023 an Läufen zur Int. P9-Challenge und an der traditionsstarken STT-Serie an den Start gehen. 1986 wurde die Serie ins Leben gerufen. 2016 konnte Jürgen Bender den Titel ins Unterland holen. Er lächelt. "Keine leichte Sache damals", so der Neckarsulmer und schiebt die Unterlippe Kopf nickend vor. Aber 2018 wäre es ihm um ein Haar noch einmal gelungen den STT-Titel zu gewinnen. Jetzt gab der Neckarsulmer "Reifenflüsterer" seine Nennung für die STT-Serie 2023 ab. "Der Auftakt der Serie die ich ja bereits gewinnen konnte, findet Anfang April auf dem Hockenheimring statt". Für Jürgen Bender also ein Start "vor der Haustür". Die Alternative wäre ein Start am gleichen Wochenende bei der P9-Challenge auf dem Red Bull Ring in Österreich gewesen. Auch die Serie hat unsrer MCH-Mann schon gewonnen, das war 2020. Übrigens mit einem Siegrekord. Jürgen gewann 2020 alle Meisterschaftsläufe auf einer Callaway-Corvette Modell C7 klar. "Da ich zur Überholung meiner Corvette noch auf wichtiges Ersatzteil aus den USA warte, möchte ich meinen Saisonauftakt auf meiner Hausstrecke in Hockenheim fahren", so der Neckarsulmer. In Hockenheim könnten Jürgen Bender und sein Teamchef Marco Bayer (Team Sportwagenschmiede) kurz vor dem Saisonauftakt 2023 wenn nötig auch noch einen wichtigen Testtag einschieben. - "Wenn nötig", fügt Technik-Teamchef Bayer grinsend hinzu. Anfang April steht in Hockenheim der Preis der Stadt Stuttgart auf dem Terminkalender. Sogar ein Renneinsatz vor dem Meisterschaftsauftakt scheint dadurch denkbar. "Mal sehen, ob Rennleiter Heinz Weber überhaupt noch freie Startplätze hat", fügt Bender hinzu. HTS

Foto HTS - Jürgen Bender (l) und Streckensprecher "the voice of Hockenheim" Klaus Lambert (r)
Klassensieg für Dennis Härle und Lisa Kiefer
ADAC-Rallye Nordbaden 2023
17.02.2023
Am Samstag wurde auf dem Gelände vom Hockenheimring die ADAC-Rallye Nordbaden ausgetragen. Die Rallye 35 über sieben Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 35 Wertungskilometern fand im badischen Motodrom statt. Es gab drei Prüfungen, die jeweils zweimal gefahren wurden. Der Start erfolgte aus der Boxengasse und die erste Prüfung war hinter der Osttribüne (Mercedes-Tribüne), danach erfolgte in der Nordkurve die zweite Prüfung und die dritte Prüfung war die Rallye-Cross-Strecke im Infield vom Motodrom.
Den Gesamtsieg bei der Rallye35 sicherten sich Rainer Noller (Abstatt) mit seinem Beifahrer Stefan Kopczyk (Bad Friedrichshall-Untergriesheim) auf einem Dreizylinder Opel Corsa Rally4-Auto vor Niko Otterbach (Wendelstein) und Jannik Wagner (Obersontheim) im BMW 320 E30.
Dennis Härle und Lisa Kiefer-Opel Adam Cup (Foto Thomas Haas)
Ebenfalls aus Abstatt bei Heilbronn holte sich Dennis Härle mit seiner Beifahrerin Lisa Kiefer aus Speyer auf einem Opel Adam Cup den Klassensieg in der Gruppe RC5. Lisa Kiefer, die gebürtig aus Landau ist, freute sich sehr: „Bei meinem zweiten Start mit Dennis haben wir zum zweiten Mal unsere Klasse gewonnen. Es ist schön, wenn eine Rallye ganz in der Nähe stattfindet, da kann man vorher zu Hause im eigenen Bett schlafen. Die Strecke in Hockenheim war super und hat viel Spaß gemacht. Wenn alles klappt, dann starte ich mit Dennis auch am 4. März bei der Rallye Unterland-Hohenlohe in Untersteinbach bei Öhringen“. Lisa Kiefer zählt zu den erfolgreichsten Rallye-Beifahrerinnen in Deutschland und fährt mit einer Lizenz für den Motorclub Haßloch im ADAC Pfalz. Dort wurde sie im Jahr 2021 als Pfalzmeisterin geehrt und belegte im Vorjahr den zweiten Platz bei der Jahreswertung. Der erst 20-jährige Dennis Härle erzielte mit dem zwölften Gesamtrang sein bisher bestes Ergebnis bei einer Rallye und war auch sehr zufrieden: „Dies war meine erste Rallye seit Vorjahr im September, aber ich habe mich gleich gut eingewöhnt. Die Strecke war spannend und anspruchsvoll. Die erste und dritte Prüfung fand ich am besten, es waren sehr unterschiedliche Kurven. Mit dem 12. Gesamtrang bin ich sehr zufrieden, dies ist mein bisher bestes Ergebnis.“ Weitere Informationen über die ADAC-Rallye Nordbaden gibt es unter www.rallye-nordbaden.de.
Text: Michael Sonnick
Dennis Härle freute sich mit Beifahrerin Lisa Kiefer nach der Rallye Nordbaden auf dem Hockenheimring (Foto: Michael Sonnick)
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126. MCH/ADAC Clubsport-Automobilslalom
Verkehrsübungsgelände Heilbronn
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MCH Young- und Oldtimertreffen
Genossenschaftskellerei Heilbronn, Binswanger Straße 150
MCH Young- und Oldtimertreffen




