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Dritter Doppelsieg in Reihe für GT-Ass Jürgen Bender
07.09.2020
Drei Doppelsiege in Reihe - das ist ein Rekordergebnis für Jürgen Bender. Was im internationalen Rennsport nicht mehr gelingen will, das scheint im GT-Rennsport auf internationalen Strecken bestens zu gelingen. Für Corvette-GT3-Fahrer Jürgen Bender und das Unterländer Team Sportwagenschmiede hat sich die weite Anreise in den Osten der Tschechoslowakei nach Brno gelohnt. Der verspätete Beginn der Rennsaison 2020 ließ befürchten, dass der in den Vorjahren vom Erfolg verwöhnte MCH-Pilot Bender nur wenige Rennen bestreiten können würde. Dazu ein neues GT-Rennauto und der Wechsel des Teams. Das neue Team um MCH-Mitglied Marco Bayer wurde jedoch zum Volltreffer für Jürgen Bender.

Nach dem Rennen auf dem Lausitzring und auf dem Formel-1-Kurs von Hockenheim gelang es dem Neckarsulmer nun beim Neustart nach der Sommerpause den Auftakt der P9-Challenge in Brno zu gewinnen.
Im Training sah es noch nicht nach einem Sieg aus. "Wir mussten die sehr spät in der Woche vor Brno eingebauten neuen Fahrwerkselemente erst auf den anspruchsvollen Tschechischen Kurs abstimmen", so Renningenieur Bayer. "Zu Beginn habe ich die im freien Training und in der Qualifikation zeitlich möglichen Veränderungen mit Marco festgelegt", so Bender.
Am Start stand er noch in der 3.Reihe. Mit der fallenden Flagge ging es danach sehr flott voran. In der 4. Runde radierte Bender mit 2:07.038 die schnellste Rennrunde in den Tschechischen Asphalt. Der Gesamtsieg wurde zur Formsache. Bender gewann vor Hermann Speck (Porsche 991 GT3R) und Koach Mckensy (Lamborghini Huracán GT3). "Wir mussten bis zum 2. Rennen kaum etwas ändern. So kam was den Szenekennern schon vorher sicher schien. Bender holte den 6. Gesamtsieg der P9 in Brno. Die schnellste Rennrunde fuhr er mit 2:04.922, auch konnte er die Tabellenführung auf 16 Punkte gegenüber dem amtierenden P9-Champion "Denis G. Watt" aus Österreich auf 16 Zähler ausbauen. Jürgen Bender also auf Titelkurs. "Das darf man getrost vermuten", so P9-Manager Fischer in Brno.
(HTS)
Yannick Fübrich holt dritten Klassensieg – Patrick Assenheimer mit unverschuldetem Horrorcrash
Der 5. Lauf zur NLS in der Eifel hatte es auch für die MCH-Fahrer in sich – Spannung und Dramatik vom Start bis ins Ziel
01.09.2020
Das 6-Stunden-ADAC Ruhr Pokal Rennen als Saisonhöhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie hatte immens viele positive aber auch negative Höhepunkte: Spannung bis zum Schluss mit satten 16 Führungswechseln bei 41 Runden auf der 24,333 Kilometer langen Strecke aus GP-Kurs, Kurzanbindung und Nordschleife – ein Audi Doppelsieg (Land-Motorsportteam vom Car Collection Team) mit gerade mal 3,988 Sekunden Differenz, der drittplatzierte Ferrari 388 GT3 vom Schweizer Team 126 Octane lediglich weitere zehn Sekunden zurück – die finale Entscheidung fiel erst in der letzten Runde - von 156 gestarteten Rennautos sehen nur 126 die Zielflagge – viele Unfälle und Kollisionen beim Kampf um jede Position prägten den letzten Lauf vor dem legendären 24-Stunden-Rennen.

Von den drei regionalen Langstreckenracern konnte sich nur Yannick Fübrich aus Meimsheim freuen. Der 28jährige feierte mit seinen Mitstreitern David Griessner und Florian Naumann den dritten Sieg in der GT4-Klasse SP10. Im 450 PS starken BMW M4 GT4 vom Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport ließ sich das schnelle Fahrertrio auch nicht von einem Reifenschaden vorne rechts knapp eine Stunde vor Rennende ausbremsen. Zudem profitierte das Adrenalin-Trio von einer wahren Ausfallorgie, von den sieben gestarteten Fahrzeugen in der SP10 kreuzten lediglich zwei die Ziellinie. Die beiden BMW-Mitfavoriten FK Performance und Hofor Racing/Bonk Motorsport schieden technisch bedingt aus, die Ginetta G55 verunfallte schwer. Im Ziel hatte BMW-Pilot Fübrich 1:55,205 Minuten Vorsprung auf den Porsche Cayman GT4 von W&S-Motorsport – alles richtig gemacht vom Fahrertrio und der Boxenmannschaft.
Der zweite Einsatz von Fübrich im BMW 240 in der Racing Cup Klasse 5 endete nach vielen Führungsrunden und tollen Zweikämpfen auf dem zweiten Platz. Eine Strafe für zu kurze Boxenstandzeit machte den Podestplatz zunichte, das Adrenalinteam wurde mit einer heftigen Zeitstrafe versehen und dadurch auf den achten Rang zurückgestuft. „Wir waren konkurrenzfähig und schnell. Die optimalen Rennrunden mit beiden BMWs waren eine perfekte Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen im September“ erklärt Yannick Fübrich.
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Einen unverschuldeten Horrorcrash erlebte Patrick Assenheimer aus Lehrensteinsfeld im 550 PS starken AutoArena Mercedes AMG GT3 HRT. Vom zehnten Startplatz losgefahren wurde Assenheimer bereits in der zweiten Rennrunde im Hochgeschwindigkeitsabschnitt Döttinger Höhe bei über 250 km/h von einem konkurrierenden Mercedes AMG GT3 von hinten abgeschossen. Nach Leitplankeneinschlag und Fahrzeugüberschlag war der Mercedes Schrott – Fahrer Assenheimer dagegen unverletzt. Nach der Routineuntersuchung im Medical Center resümiert Patrick Assenheimer: „Diese Aktion in der Anfangsphase einer 6-Stunden-Hatz ist mir völlig unverständlich. Unser Top-Ten-Ziel sowie die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen wurden zunichte gemacht, das Team hat jetzt leider sehr viel Arbeit. Gesundheitlich geht es mir glücklicherweise gut“.
Auf einen Rennstart verzichten musste der dritte Racer aus der Region, Heiko Hammel aus Forchtenberg. Ein Unfall beim freien Training am Freitag bescherte dem Mathilda Racingteam zuerst eine Nachtschicht. Der Seat Leon Cupra TCR stand zum Qualifying am Samstagmorgen wieder bereit. Hammel und seine Fahrerkollegen Matthias Wasel und Kai Jordan erkämpften sich trotz Getriebeproblemen Startplatz vier in der stark besetzten Klasse SP3T (Tourenwagen bis 2000ccm Hubraum und Turbolader) Der Schaden am Getriebe war dann allerdings bis zum Rennstart nicht mehr zu beheben. „Die technischen Probleme müssen wir bis zum 24-Stunden-Rennen in den Griff bekommen, aber da verlasse ich mich voll auf die Erfahrung und das Können des Mathilda Racingteams“, so die Aussicht von Heiko Hammel.
(Wilfried Ruoff)
Podiumsplätze für die MCH’ler Yannick Fübrich und Patrick Assenheimer
133 Fahrzeuge sorgen bei typisch wechselhaftem Eifelwetter für Action und Dramatik beim vierten NLS-Lauf
05.08.2020
Schwierigste äußere Bedingungen durch starken Regen schon beim Qualifying zum 4. Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Hier konnten sowohl der amtierende Champion Yannick Fübrich aus Meimsheim im BMW M4 GT4 als auch der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer im HRT-AutoArena-Mercedes AMG GT3 glänzen – wie auch im vierstündigen Rennen auf dem GP-Kurs und der legendären Nordschleife.
Fübrich holte in der allerletzten Runde die Pole in der Klasse SP10 sowie Startplatz 20 der Gesamtwertung. Beim Start- und Schlussstint wurde Fübrich alles abverlangt, seine Mitstreiter David Griessner und Florian Naumann konnten in ihren Sessions dieselbe Pace mitgehen. „Highlights waren im letzten Stint der harte Zweikampf mit Gabriele Piana (- der saß schon mit Patrick Assenheimer bei Langstreckenrennen im AMG GT3-Mercedes) im Bonk-BMW M4 GT4, die schlussendlich dritte wurden. Dann der Reifenschaden vorne links auf der Döttinger Höhe in der letzten Runde, glücklicherweise kam ich auf der Felge ohne Reifen als Klassensieger vor dem FK-Performance BMW M4 über die Ziellinie“, resümiert Yannick Fübrich. Dasselbe Kunststück schafft tags darauf ja auch Lewis Hamilton in der Formel 1 in Silverstone. Der sensationelle 16. Gesamtrang war das Tüpfelchen auf dem i für Yannick‘s Team Pixum CFN Adrenalin Motorsport mit dem 450 PS starken BMW M4 GT4. Wie immer in dieser Saison startete Yannick Fübrich zusätzlich auch in seinem letztjährigen Meisterfahrzeug, einem BMW M 240i in der Racing Cup Klasse 5 – das ebenfalls von Adrenalin-Motorsport eingesetzt wird. Durch ein technisches Problem wurde viel Zeit in der Box verloren, die Strategie war an diesem Tag auch nicht perfekt, die Pace der Fahrer dagegen super - durch sehr schnelle Rundenzeiten konnte das Quartett Fübrich/Griessner/Setsaas/Merlini gegen elf Konkurrenten in identischen 340 PS-Hecktrieblern den zweiten Klassenplatz herausfahren.
Das Trio Dominik Baumann, Dirk Müller und Patrick Assenheimer teilte sich erneut das Cockpit des AMG Mercedes GT3 der HRT-AutoArena-Truppe. Assenheimer war die fünftschnellste Gesamtqualizeit bei den widrigen äußeren Umständen gefahren und durfte als Regen-, und Nordschleifenspezialist auch den schwierigen Startturn fahren. „Die Entscheidung trotz Nieselregen mit profillosen Slickreifen zu starten, erwies sich als perfekt. Die Piste wurde Runde um Runde trockener, die Sonne kam dazu, meine Zeiten waren auch aufgrund eines frühen taktischen Boxenstopps sehr schnell“ so Patrick Assenheimer. Strategie und Pace passten, der 28jährige übergab nach seinem sehenswerten Doppelstint mit vielen Überholmanövern den 550 PS starken AutoArenA-Mercedes GT3 als Gesamtführender. Baumann und Müller mussten in der zweiten Rennhälfte dann allerdings zwei BMW M6 GT3 passieren lassen. Nicky Catsburg und Stef Dusseldorp gewannen im Rowe-Racing BMW mit 21 Sekunden vor dem Walkenhorst-BMW den vierten NLS-Lauf. Lediglich 2,45 Sekunden zurück kreuzte der HRT-AutoArenA-Mercedes die Ziellinie als Gesamtdritter. „Ich bin damit zufrieden. Der Sieg wäre nur durch sehr viel Risiko beim Überrunden und in den Zweikämpfen mit den beiden BMWs möglich gewesen“ erklärt Patrick Assenheimer und ergänzt „zudem war unsere SP9 Klasse mit Porsche-, Audi-, Ferrari-, Lamborghini-, BMW-, und Mercedes AMG-Boliden der GT3-Kategorie wieder extrem stark besetzt“.
(Wilfried Ruoff)
René Noller 2020
29.07.2020

Trotz der Corona Zwangspause konnte René Noller in den letzten Monaten sein Nachwuchsförderprogramm weiter nutzen. So waren ab Juni 2020 wieder erste Testfahrten möglich. Diese absolvierte René auf dem Nürburgring, dem Hockenheimring und dem Eurospeedway Lausitz auf dem Highspeed Racing Renault Clio 4 Cup Auto. Auch auf der Rundstrecke zeigte der mittlerweile 18-jährige eine starke Performance. Das Highlight für René Noller fand dann Mitte und Ende Juli aber wieder auf den Urstrecken des Rallyesports statt.
Nach einem erfolgreichen Schottertest in der Lausitz im 300 PS starken Gassner Mitsubishi Evo 9 ging es dann zum Rallye Restart, dem Schottersprint Freilassing. Hier hatte es René nicht nur mit starken Schotterspezialisten aus Bayern und Österreich zu tun, sondern musste auch gegen seinen Vater Rainer Noller im selben Auto antreten. Am Ende wurde es sogar für den Routinier richtig eng, der aber den 3. Gesamtrang ins Ziel retten konnte. Direkt dahinter auf Platz 4 im Gesamtklassement aber die Überraschung des Tages; René Noller ließ den 300 PS starken Allradler durch das Kieswerk im Berchtesgadener Land fliegen als hätte er nie etwas anderes gemacht und ließ dabei viele etablierte Fahrer alt aussehen.
Ebenfalls im Juli fand auf dem Sachsenring der Sichtungslehrgang des Deutschen Rallye Cups DRC statt, wo 18 junge Talente um eine 50.000 Euro Förderung kämpfen. Auch hier sind mit René Noller und Dennis Härle gleich 2 Nachwuchsfahrer vom Motorsportclub Heilbronn dabei, die neben schnell Autofahren auch Medienschulungen, Erste-Hilfe-Kurs und den Umgang mit Sponsoren lernten.
Fotos: privat
Jürgen Bender ist "Halbzeitmeister" der P9-Challenge
27.07.2020
Der erfolgreiche Fahrer seines heimischen Motorsport-Clubs Heilbronn, Jürgen Bender (Neckarsulm) hatte vor in Hockenheim an den Rennen zur P9.Challenge und der P9-Endurance teilzunehmen. Die Meisterschaftsläufe 3 und 4 zur P9-Challenge wurden nach dem hervorragenden Serienauftakt am Lausitzring nun in Hockenheim erneut zum Volltreffer. Den ebenfalls in ausgeschriebenen 2 Lauf zur P9-Endurance konnte MCH-Ass Jürgen Bender aber nur als zusätzliches Renntraining nutzen.
Grund dafür war ein Unfall zuvor im freien Training. "Beim Rennen durfte "Ben" aber trotzdem starten", so Renningenieur Bayer. "Er war ja am Wochenende bereits ausreichend viel auf der Strecke gefahren". Aber er wurde ans Ende des Starterfeldes in Rennen aufgestellt. "So sind nun mal die Regeln", erklärte Serienmanager Bernhard Fischer mit hoch gezogenen Augenbrauen. MCH-Ass Bender selber sah die Situation jedoch recht gelassen. "So hatte ich zumindest die Chance die nach dem Unfall im morgendlichen Training die von Team Sportwagenschmiede (Erlenbach) instandgesetzten GT3-Corvette noch ausgiebig zu testen. Auch bestand für uns Gelegenheit das Fahrwerk im Rahmen des Rennens bei einem Boxenstopp wieder optimal einzustellen", so lächelte Bender am Freitagabend danach sichtlich erleichtert. Die Testarbeit zahlte sich später beim ersten Lauf zur P9-Challenge voll aus. "Marcos Arbeit war erfolgreich. Die Corvette lag mit vollem Tank spürbar besser als zuvor", so Bender. Die MCH-Jungs hatten es nun voll im Griff.
Neben DTM-Profi Uwe Alzen (AUDI R8) startete Jürgen Bender (Callaway-Corvette) beim ersten Rennlauf aus Reihe 1. Es galt sich im Rennen klar auf die eigenen Ziele zu konzentrieren. Jürgen Benders Ziel musste es sein, nur die Wettbewerber aus der P9-Challenge im Auge zu behalten. Nicht den DTM-Profi Uwe Alzen. Der fuhr mit anderer Technik in einer anderen Wertung.
High noon! 12 Uhr mittags. Vorstart Hockenheim. 50 Minuten später fiel dann die Flagge für die P9, STT und SCC. Indy-Start. Ab ging's.
- Der Neckarsulmer hatte einen guten Start. bereits in der 3. Runde radierte Bender seine schnellste Rennrunde in den Hockenheimer Asphalt. Dahinter war Verfolger Hermann Speck (Porsche 991 GT3R) in rundenlangen Kämpfen mit Team Franz Konrads schnellem Senkrechtstarter Emir Keseserovic (Lamborghini Huracán) verwickelt. Dazu drückte Equipe-Vitesse-Routinier Sepp Klüber (AMG GT3) von hinten kräftig nach. Jürgen Bender entschied den ersten Rennlauf der P9-Challenge bei hoch sommerlichen Temperaturen am Ende klar für sich. Dahinter Hermann Speck (Porsche 991 GT3R) aus Nürnberg und Heiko Neumann (Porsche 997 GT3R) aus Burg bei Magdeburg.
- Auch beim 2. Rennen der P9-Challenge katapultierte Bender seine Z07-Callaway-Corvette Corvette GT3 von der 'Pole' ins Rennen. Auch diesen Lauf, den 4. Meisterschaftslauf der P9-Challenge, gewann er klar, diesmal vor Heiko Neumann und "Denis G. Watt" (A, Porsche 991 Cup) sowie Michael Hollmann. Die schnellste Rennrunde mit 1:41.131 markierte Bender in der 13. von 17 Runden. Pech hatte Hermann Speck - Ironie des Schicksals - dem weltbekannten Pumpenspezialisten fiel eine der Benzinpumpen im Porsche 991 GT3R aus. "Dinge gibt es - die gibt es gar nicht" so ein Fan unter Freunden des Teams mitfühlend. - "Keine Pumpe von uns", so einer aus dem Team Augen zwinkernd.
In der P9-Challenge konnte Bender seine Tabellenführung mit 2 weiteren Gesamtsiegen deutlich ausbauen. Als Gesamtsieger zu den Läufen der P9-Challenge trugen sich bisher Jürgen Bender und in der Endurance-Serie das Duo Hisch/Schleml sowie Hermann Speck ein.
Start der 2. Saisonhälfte der P9-Serie - Brünn (CZ). Auch das wieder eine von den Fahrern hoch geschätzte Traditions-Rennstrecke mit ganz großer Geschichte.
(HTS)
Foto. HTS -Z07 Callaway-GT3-Corvette auf dem Weg zum 4. Gesamtsieg 2020 in Hockenheim
Zwei Gesamtsiege 2020 zum Saisonauftakt für Jürgen Bender
Dicke Starterfelder
15.07.2020
Der Start der P9-Saison 2020 am Lausitzring ist angesagt. Das Veranstaltungsmodell P9-Challenge als Paket mit der STT und der SCC erweckte bereits im Vorjahr bei Fans, Teams und Fahrern großes Interesse.
Diese Tendenz bestätigte sich 2020 am Lausitzring deutlich. Neue Asse und neue Teams drängten an den Start. Zwar konnten die zahlreichen Sportwagen-, GT- und Tourenwagenfreunde die Rennen 2019 noch in vollen Zügen hautnah vor Ort genießen, aber das kommt wohl sicher schon bald an den Rennstrecken wieder zustande.
Das Training von Bernhard Fischers traditionellem Lausitzring-Weekend mit P9-Challenge, P9-Endurance dazu Manager Rolf Krepschiks starke STT sowie der SCC von Manager "Walty" Petrazza versprühte auch diesmal wieder echte Le Mans Atmosphäre. Genau diese Atmosphäre zog neue Teams und Fahrer aus anderen Serien an.
Die beiden Teams der Alzen-Brüder, Equipe-Vitesse, HP Racing international (A) oder die Sportwagenschmiede-Bayer aus Erlenbach. Dazu Fahrer mit Profiqualitäten - Uwe und Jürgen Alzen, Harry Prozyk (A), "Coach "McKansy", Henk Thuis (NL) oder MCH-Mann Jürgen Bender, um nur einige zu nennen.
- Und genau der, "Ben" Bender brachte die erste neue Z07 Callaway-Corvette in der P9 an den Start. "Unser erster Einsatz", so Benders Renningenieur Bayer - in einem Ton als wolle er für eventuelle Probleme um Verständnis nachsuchen. Aber wie sich von der ersten Minute im Training herausstellen sollte, die Jungs um Technik-Routinier Bayer machten keine Fehler. Und sie hatten keine Probleme. Wer sollte die Unterländer bei der P9 am Lausitzring also am Siegen hindern?
Ein prächtiges Feld am Start - viele Porsche-Modelle verschiedener Baureihen, Lamborghini Huracan, AMG, Audi R8, Callaway-Competition, Pumaxs usw.
Interessant auch die Anzahl der Meister unter den Nennungen. Beide amtierenden P9-Chamions am Start. "Denis G. Watt" (A) wie auch Hermann Speck. Dazu Boris Schimanski, der P9-Meister von 2013 und 2018. Jürgen Bender als STT-Champion 2017 sowie die Titelträger der STT von 2018 und 2019. Nicht zu vergessen die PCR-Sportwagen-Champion oder der unermüdliche Schweizer Routinier Edy Kamm - schade, er leider nicht im legendären DTM-Audi.
Rennen 1
Gesamtsieg zum Saisonstart für Jürgen Bender
Spannung hing in der Luft. Würde das vorgegebene Sicherheitskonzept beim P9-Saisonauftakt an der Lausitz bestehen? "Bestens gelaufen", so ein zufriedener Manager Fischer dann am Abend. "Die Corona hat uns keinen Strich durch die Rechnung gemacht", fügt der Münchener lächelnd hinzu. Und so wünscht man sich das auch. Mit einer 1:45.307 konnte MCH-Mitglied Jürgen Bender die nagelneue GT3 Callaway-Corvette Z07 auf die P9-Pole fahren.
Renningenieur Bayer (Erlenbach), wie Bender MCH-Mitglied, war zufrieden. "Hmmm, zufrieden darf man sagen, aber man denkt meist schon an die nächste Verbesserung", so der schwäbische Vollbluttechniker, und wieselte um die Corvette. Das GT-Auto wurde erst kurz vor dem Rennen - "just in time" - fertig. Farbe hat sie noch keine. "Kohlefaser roh", unlackiert bei der Jungfernfahrt, also technisch nackt. Pflichtaufkleber, Startnummer und ein Sponsor, sonst nichts…
Der Start auf der 4,5 Km langen Strecke gelang perfekt. Bender und Speck legten vom Start weg gleich voll los. Seine schnellste Runde radierte Bender im zweiten Umlauf aus dem Stand in den Asphalt. Frontmann Hermann Speck aus Nürnberg war wie Bender sofort in Hochform. "Ist Hermann eigentlich immer", so ein Wettbewerber anerkennend. Eine Runde später dann Bernhard Löffler (A) im HB-Lambo mit seiner persönlichen Bestzeit. Die anderen GT-Heros ließen sich mit Ihrer schnellsten Rundenzeit bis zum Umlauf 6 und 7 Zeit. Danach gab es eine Pace Car Phase. Nun war es zu spät für Rekordrunden. Shit happens.
Mit Bender an der Spitze der Kampf der P9-Routiniers Speck und Neumann in ihren Porsche GT3R Modellen um die Pole-Positionen. Am Ende war das auch der Zieleinlauf. Bender siegte vor dem Porsche-Duo Speck und Neumann. Konstrukteur Wöhr dürfte besonders breit gegrinst haben.
2014 hat Jürgen Bender bereits einmal beim ersten P9-Start am Lausitzring gesiegt. So kam er vor 5 Jahren auf dem Geschmack. Im Vorjahr lief leider einiges schief. Die Einsatztechnik bereitete Probleme. Aber mit neuem GT-Modell und neuem Team "flutschte" es 2020 offensichtlich bestens.
Hinter dem Trio auf dem Podium dann das Österreichische HB Racing International Ass Bernhard Löffler. Er wurde Vierter in der KL 6. Mit Abstand dann Andeas Keplinger als KL2-Sieger auf Porsche Cayman GT4. Ist der Cayman der Richtige für die GT4? Abwarten.
In der KL5 räumte das Trio "Denis G. Watt" (A), Boris Schimanski und Michael Hollmann die Pokale auf ihren Porsche 991 GT3 Cup-Modellen ab. " Zwei P9-Challenge-Meister in einer Klasse. Das verspricht natürlich viel Spannung für das zweite P9-Weekend-Hockenheim in 14 Tagen vor der Haustür.
Rennen 2
Am Ende Doppelsieg für Callaway-Hero Jürgen Bender
Im ersten Rennen fuhren Jürgen Bender und Hermann Speck ihre schnellsten Runden gleich zu Rennbeginn. Im 2. Lauf ließen sich beide damit Zeit. Erst in Runde 5 hielten Bender und Speck voll drauf. Der Österreicher Bernhard Löffler war es, der vom Start weg auch voll loslegte. Löffler radierte seine Bestzeit in der 2. Runde in den Asphalt. So prügelte der Österreicher seinen Lamborghini Huracán denn auch an Heiko Neumanns Porsche GT3R vorbei und sicherte sich am Ende hinter Sieger Bender und Speck Platz 3 auf dem Podium. Callaway-Corvette, Porsche GT3R Lamborghini Huracán, so der Zieleinlauf. Jürgen Bender fuhr mit 1:45.183 die schnellste Rennrunde.
In der KL5 gelang es dem zweimaligen P9-Challenge-Meister Boris Schimanski, dem amtierenden Champion "Denis G. Watt" den Klassensieg zu entreißen. Er steuerte einen Porsche 991 GT3 Cup MK1 vor den MK2 -Modelle der Kollegen "Watt" (A) und Hollmann.
Die KL2 ging wie schon in Rennen 1 an Andreas Keplinger (A). Er fuhr den Porsche Cayman GT4 zum KL-Sieg.
Der P9-Challenge Auftakt wurde also zum vollen Erfolg für Callaway-Competition-Ass Jürgen Bender. "So dürfte es weiter gehen", meinte der am Samstag nach dem 2. Meisterschaftsrennen der P9 gelassen. Nach gut vorbereitetem Wochenende ohne Druck erkannte die Crew wichtige Ansätze für mögliche Optimierungen. Hersteller Callaway Competition dürfte auch sehr zufrieden sein. So würde man sich bei den Leingartener den Einsatz beim Auftakt der ADAC-GT Masters mit MCH-Mitglied Markus Pommer und Jeffrey Schmidt (CH) natürlich ebenfalls wünschen.
Am Ende hüllte Jürgen Bender die blanken Pokale für die Gesamtsiege und die Pokale für die KL6 Siege vorsichtig in Tücher. Zwei schöne Pötte für die Plätze in der STT kamen noch dazu.
Man kann die ab Montag in seiner Neckarsulmer Firma bestaunen. Ein halbes Dutzend "Pötte" neben den über 1000 "Häffele", die "Ben" ja schon erkämpft hat.
(HTS)
Foto: Team Sportwagenschmiede
Spannung, Action und Dramatik bei der NLS Doppelveranstaltung mit MCH-Beteiligung
Siege und Podestplätze für Yannick Fübrich und Heiko Hammel – riesige GT3 Konkurrenz für Patrick Assenheimer
15.07.2020
145 Starter am Samstag, davon 121 im Ziel, noch 123 Autos am Sonntag, da sahen 111 die Zielflagge - immens viele harte Positionskämpfe um jeden Meter der 24,433 Kilometer langen Strecke aus GP-Kurs, Kurzanbindung und Nordschleife - die erste Doppelveranstaltung der Nürburgring Langstrecken Serie bot jede Menge Dramatik, Action, Spannung und Überraschungen.
Am Sonntag gewann überraschend nach einem Herzschlagfinale mit 0,728 Sekunden Vorsprung der Ferrari 388 GT3 vom Octane 126 AG-Team mit dem Schweizer Fahrerquartett Björn Grossmann, Simon Trummer, Jonathan Hirschi und Luca Ludwig. Erst in der letzten Rennrunde war der Ferrari am Mercedes AMG GT3 des Haupt Racing Teams vorbeigezogen. Kurz darauf Disqualifikation wegen eines nicht zugelassenen Reifens. Dadurch „erbte“ das Samstagsgewinnerteam Maro Engel, Manuel Metzger, Adam Christodoulou und Luca Stolz im Mercedes AMG GT3 HRT den Sieg – die Entscheidung ist noch vorläufig – Doppelsieg für die „Speerspitze“ vom Haupt Racing Team.
Weitere 25 PS-gewaltige GT3 Boliden von Porsche, BMW, Mercedes, Ferrari, Lamborghini und Audi kreuzten dicht an dicht die Ziellinie. Darunter auch der ca. 550 PS starke Mercedes AMG GT3 HRT AutoArenA mit Patrick Assenheimer am Steuer. Der erkämpfte sich mit seinen Kollegen Dominik Baumann und Dirk Müller den 16 Gesamtrang am Samstag sowie die 10 Gesamtposition am Sonntag. „3:09 Minuten haben uns am Samstag auf die Sieger gefehlt, gerade mal 1:19 Minuten am Sonntag – und das nach jeweils knapp 700 Kilometer Renndistanz. Es wurde gekämpft wie bei Sprintrennen. Uns hat das Quäntchen Glück bei dem immensen Verkehr und den vielen Unfällen gefehlt, nicht nur im Rennen sondern auch schon in der sehr hartumkämpften wichtigen Qualifikation. Der AutoArenA Mercedes ist noch heil, das ist das Positive neben der starken Top-Ten Platzierung vom Sonntag“, resümiert der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer. Eine 35 Sekunden-Zeitstrafe wegen eines Doppel-Gelb-Vergehens kostete das Trio am Samstag zudem einige Plätze.
Einen Klassensieg sowie drei zweite Plätze hat Yannick Fübrich (Meimsheim) herausgefahren. Samstags der erste Erfolg mit dem neuen 450 PS starken BMW M4 GT4 in der Klasse SP10. Mit David Griessner und Florian Naumann lenkte Fübrich den BMW vom Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport mit 1:05 Minuten Vorsprung vor zwei weiteren BMWs über die Ziellinie. Die weiteren Porsche-, Aston Martin-, und Toyota Konkurrenten weit zurück. Dazu gesellte sich der 29. Gesamtrang im starken Feld. Yannick Fübrich war den Start-, sowie den Schlussstint gefahren und musste dabei immer ans Limit. Eine 65 Sekunden Zeitstrafe für zwei km/h zu schnellem Fahren in der Boxengasse kostete Fübrich dann den Sieg bei seinem zweiten Tageseinsatz in der BMW Racingcup Klasse. Trotzdem Platz zwei, was für die enorm schnellen Stints von Fübrich und Griessner sprach. Auch am Sonntag wieder ein Doppeleinsatz, der mit zwei zweiten Plätzen belohnt wurde – trotz eines unverschuldeten „Abräumers“, als ein Porsche Yannick Fübrich touchierte und der dadurch neben der Piste zum Stehen kam. „Ein sehr erfolgreiches Wochenende mit immens vielen Zweikämpfen. Das Adrenalinteam hat beide BMWs perfekt vorbereitet und betreut“, erklärt ein hocherfreuter Yannick Fübrich.
TCR-Klassensieg trotz eines Reifenschadens nach hartem Kampf mit einem Werks-Honda für Heiko Hammel im Seat Cupra am Samstag. Der Honda Civic strandete im weiteren Rennverlauf mit Motorschaden – keine Konkurrenten mehr für Heiko Hammel für das Sonntagsrennen. Das Kölner Mathilda Racing Team baute daraufhin den 350 PS starken Fronttriebler für die SP3T-Klasse (Spezialtourenwagen mit 2000ccm Motor und Turbolader) in einer Nachtschicht um. Damit demonstrierte Hammel mit seinem Mitstreiter Matthias Wasel perfekten Rennsport. Mit satten 3:37,38 Minuten Vorsprung kreuzte Hammel die Ziellinie vor zwei Audi RS3 sowie einem VW Golf GTi und einem weiteren Seat Cupra – die in der SP3T-Spezifikation mehr Leistung haben wie der Mathilda-Flitzer. Gesamtrang 39 war die zusätzliche Ausbeute des Forchtenberger Nordschleifenroutiniers, der sich über den dritten Klassensieg in Folge auf der Nordschleife freute.
(Wilfried Ruoff)
Saisonauftakt Lauf 1 Nürburgring Langstrecken Serie
Spannung und Dramatik beim NLS-Auftakt für die MCH-Racer in der grünen Hölle der Eifel
Podestplätze für Yannick Fübrich und Patrick Assenheimer gegen starke Konkurrenz
29.06.2020
141 Nennungen, 137 Fahrzeuge beim Training, 132 beim Rennen und nur 107 sahen nach einem vierstündigen furiosen Auftaktrennen die Zielflagge – der Auftakt in die Nürburgring Langstrecken-Serie 2020 war ein Highlight aus Fahrer-, Team-, und Zuschauersicht, wobei sich die Zuschauer nur virtuell per PC oder TV über das Geschehen informieren konnten – und dies zur Freude der Verantwortlichen auch taten.
Doppeleinsatz von Yannick Fübrich (Meimsheim) mit einem Kassensieg sowie einem zweiten Platz und der geniale zweite Gesamtrang für Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) – der Auftakt zur Nürburgring Langstrecken Serie mit 137 Fahrzeugen war trotz der sehr schweren Corona-Einschränkungen ein voller Erfolg für die Motorsportler vom Motorsportclub Heilbronn – auch wenn für das Duo Patrick Assenheimer und Maro Engel im Mercedes AMG GT3 HRT AutoArenA etwas Frust bei der Siegerehrung mitschwang.
Das erste Ausrufezeichen setzten die beiden mit der Pole in sensationellen 7.59.191 Minuten auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife, Kurzanbindung und GP-Kurs. Und das gegen weitere 19 internationale GT3 Boliden, auf zwei der PHOENIX-RACING Audi R8 LMS von Michele Beretta und Kim Luis Schramm.
Das Duo Assenheimer/Engel demonstrierten mit dem vom neuen Haupt Racing Team betreuten 550 PS starken Mercedes AMG GT3 in ihren Doppelstints perfektes Racing mit mehreren Positionswechseln und tollen Überholmanövern. Das Duo führte 12 Runden, zelebrierte die schnellste Rennrunde und wurde in Führung liegend mit zehn Sekunden Vorsprung abgewunken. Dann der Frustmoment: „37 Sekunden Zeitstrafe wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim letzten Boxenstopp“, erklärt Patrick Assenheimer und ergänzt: „Ein Systemfehler, zwei Sekunden kosteten uns den Sieg, ansonsten lief alles perfekt. Wir hatten eine gute Strategie, die HRT-Truppe arbeitete optimal, unser Setup mit dem neuen EVO-Kit passte super“. Dadurch erbten David Pittard (Großbritannien) und Mikkel Jensen (Dänemark) den Sieg. Die waren im Walkenhorst BMW M6 GT3 vom fünften Startplatz losgefahren und hatten auch mehrere Führungsrunden inne. Erst in der vorletzten Rennrunde konnte Maro Engel den AutoArenA-Mercedes am BMW im Bereich der Kurzanbindung vorbeipressen. Auch der GetSpeed Mercedes AMG GT3 mit den Piloten Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello erbte seinen dritten Gesamtrang, nachdem der Phoenix Audi R8 LMS von Beretta/Schramm in der letzten Rennrunde durch eine Kollision zurückfiel und den Podestplatz gegen Gesamtrang sieben tauschen musste.
Die amtierenden VLN-Meister Yannick Fübrich (Meimsheim) und David Griessner (Innsbruck) bestanden ihre Feuertaufe in der Klasse SP10 mit dem neuen, 450 PS starken BMW M4 GT4 mit Bravour. Platz zwei hinter dem Hofor-BMW M4 GT4 mit lediglich 1.09.660 Minuten Rückstand. „Dazu gesellt sich der 22 Gesamtrang, unser dritter Fahrer Florian Naumann hat sich perfekt integriert, die Technik hat gepasst, wir sind fast schon siegfähig“ resümiert Yannick Fübrich.
Der hatte auf einem BMW M 240i in der Racing-Cup 5 Klasse einen weiteren Einsatz und gewann mit seinen drei Kollegen vom Pixum CFN Adrenalin Motorsportteam die Klasse, in der er 2019 den Titel gewann.
Am 11. und 12. Juli finden die Läufe zwei und drei der Nürburgring Langstrecken-Serie statt. „Mit Hinblick auf das legendäre 24-Stunden-Rennen sicherlich mit noch mehr Hochkarätern bei Fahrern und Rennfahrzeugen“ so das Schlussstatement von Patrick Assenheimer.
(Wilfried Ruoff)
Chris Vogler siegt auf Mallorca
06.05.2020
Vom 12.-14. März 2020 fand die „16. Rally Clásico Isla Mallorca“ statt. 460 Kilometer Asphalt-Prüfungen quer über die Insel, 125 Kilometer davon Sonderprüfungen, 2 Nacht-Etappen.
Dank Chris Vogler war der Motosportclub Heilbronn selbst auf dieser entfernten Veranstaltung erfolgreich vertreten. Zusammen mit seinem Beifahrer Jaime Domenge Sancho konnte Chris Vogler die Klasse der Showcars für sich entscheiden. Eine beachtliche Leistung, war es doch die erste Rallye für Chris nach über 20 Jahren. Unterstützt durch Sponsoren, dem Porsche Zentrum Karlsruhe und der Softwareschmiede Vogler und Hauke aus Neckarsulm, wurde ein Porsche 911 Speedster mit 4l‑Saugmotor und 510 PS eingesetzt. Von den 8 gefahrenen Prüfungen konnte sich das Team Vogler/Sancho dank konstant hohem Speed nahezu immer unter den Top 3 wiederfinden, zwei Etappen wurden mit Bestzeit für sich verbucht. Und so konnte das deutsch/mallorquinische Team die 13 Konkurrenten der Showcars auf die weiteren Plätze verweisen.
Leider zeigte auch hier das Corona-Virus seine ersten Konsequenzen und so wurde die Rallye nach Absprache zwischen dem Veranstalter und den zuständigen Behörden am Freitagabend als vorsorgliche Maßnahme zur Eindämmung einer möglichen Covid-19-Pandemie vorzeitig abgebrochen.
Chris Vogler (l.) mit seinem Beifahrer Jaime Domenge Sancho
Auftakt des Rundstreckenrennsports 2020 abgebrochen
Jürgen Bender weiter erfolgreichster Unterländer in Dubai
13.01.2020
Jürgen Bender (Neckarsulm) bleibt auch 2020 der bisher erfolgreichste Automobilrennfahrer bei dem alljährlichen internationalen Rundstrecken-Saisonauftakt, den "24h von Dubai". Sintflutartiger Regenfälle zwang den Veranstalter nach 30% der Zeit das Rennens in der Golf-Region zu neutralisieren. Nach 13h brach man wegen weiter zunehmender Überflutung der Rennstrecke aus Gründen der Sicherheit dann endgültig ab.
Sieger wurde mit 5 Fahren aus Dubai, Holland und Deutschland das Deutsche AMG-Mercedes GT3-Team vom Topteam Black Falcon. Die Deutschen Hersteller AMG-Mercedes, Audi und Porsche überzeugten mit der Erringung der ersten 5 Positionen 2020 in Dubai. In der Geschichte der "24h von Dubai" ist weiterhin der 4.-platzierte von 2006, GT-Routinier Jürgen Bender aus Neckarsulm auf Porsche GT3 vom Team Sportwagenschmiede der erfolgreichste Dubai-Starter des Unterlandes der Renngeschichte geblieben.
Die AMG-Crew mit GT-Routinier Patrick Assenheimer und Junior Luca Stolz konnten sich auf Grund der misslichen Wetterbedingungen 2020 am Ende nicht unter den ersten 10 Platzierten von Dubai halten.
(HTS)
Foto HTS: Bender und Dubai-Renningenieur Bayer beim Studium von den Zeiten der Gegner
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