3. Lauf zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft in der Region Süd
Brillantes Duo - Nico Gutzeit und sein BMW 318ti
Klassensieg, Gruppensieg und Gesamtrang zwei – für unseren jungen MCH-Slalomcrack Nico Gutzeit war die Reise zum 3. Süd-Vorlauf der Slalom-DM, Osthessen am See, der Veranstaltergemeinschaft MSC Fulda/AC Schlitz ein brillantes Erfolgserlebnis. Schneller als Nico war nur der amtierende Deutsche Rennslalommeister Florian Bodin (AC Gießen) in einem Hubraum- und PS-gewaltigen Porsche 911 GT2 der 996er-Baureihe, der in der Gruppe H eingesetzt wird. Der 2000-Meter-Straßenkurs mit Rückführung zwischen Schlitz und Pfordt für die DM-Piloten Neuland. Der Parcours auf einer Landstraße mit Kurven und Brücke fahrerisch herausfordernd, flüssig und schnell gesteckt, aber mit welligem Asphaltbelag und mit diversen Schlaglöchern versehen – viele Fahrer dadurch mit Pylonenfehlern, von den 70 Startern hatten 51 (!!!) Strafsekunden auf der Ergebnisliste. Bestens damit zurecht kam Nico Gutzeit. Der lotete auf seinem 230 PS starken BMW 318ti im Trainingslauf aus was geht, schoss dabei drei Pins ab, um dann zwei fehlerfreie Läufe mit 1.03.11 und 1.02.45 Minuten in den Asphalt zu brennen. Klassenkonkurrent und Lokalmatador Marcel Schuhej, der ebenfalls einen 318ti lenkte, als zweiter bereits 10.59 Sekunden zurück – inclusive sechs Strafsekunden, die weiteren acht Konkurrenten noch deutlicher abgehängt. Auch die „F-Überliter“ konnte da nicht mithalten, somit durfte Nico den Klassen- und Gruppensieg feiern, letztendlich sogar den sensationellen zweiten Gesamtrang, da auch viele der Gruppe H-Piloten „pollerten“ oder schlicht und einfach zu langsam waren.

„Die Qualität unseres KW-Fahrwerks war heute maßgeblich der Schlüssel zum Erfolg, mein BMW federte optimal und lag phantastisch“, erklärt Nico. Papa Harald hatte zudem nach dem Eggenfelder Rennslalomwochenende noch einmal das Setup nachjustiert und in neue Domlager investiert. „Hier hat alles rundum bestens gepasst, ich war bei meiner schnellsten Zeit im zweiten Stint noch nicht am Limit“, so das Resümee von Nico.
Wilfried Ruoff

