Saisonauftakt 2026 Internationale P9-Callenge
Gelungener Saisonauftakt für Jürgen Bender in Mugello
Die anspruchsvolle Rennstrecke von Mugello liegt in der Toskana nördlich von Florenz. Im Rahmen der Italienischen GT-Challenge gingen dort zum Saisonauftakt auch die P9-Endurance und P9-Challenge an den Start. "Im Feld der Italienischen GT-Meisterschaft mit den entsprechend dem Reglement stärkeren Modelle von Ferrari und Lamborghini schlugen sich die Starter der P9-Challenge auf GT-Modellen von BMW, Callaway-Corvette und Porsche in der Toskana einmal mehr sehr gut" so Veranstalter Fischer. Das Endurance-Rennen holte sich das BMW-Duo Alzen/Scheibner vor Bender/Lienau (Callaway-Corvette) und der Porsche Crew von Manuel Süssenguth. Bei den Sprintrennen der großen Klasse LG 6 gelang es Jürgen Bender hinter Jürgen Alzen und im 2. Sprint hinter Timo Scheibner (BMW M4 GT3 Turbo) auf dem Podium der P9-Siegerehrung Platz 2 zu erkämpfen. Das war in Mugello 2026 nicht leicht. Die jungen Heißsporne der Italienischen GT-Challenge gingen in Mugello hart zur Sache. Keiner überließ seinem Gegner auch nur einen Zoll breit des frischen Asphalts auf der Strecke kampflos. Das führte denn auch prompt zu mehreren Kollisionen zwischen den Italienischen Ferrari-Heros. Einen technischen Defekt musste leider auch Jürgen Bender im Verlauf des ersten Sprintrennens beklagen. Beim ersten Sprintrennen am Samstag kam es an der von ihm pilotierten Corvette zu einem Bruch der Halterung der Bodenplatte. "Eine Halterung war gebrochen. Dadurch kam ich mit der Geschwindigkeit auf der Zielgeraden nur noch leicht über 200 Km/h. Bei perfektem Luftfluss unter der Corvette wären durchaus bis zu 280 Km/h stabil möglich gewesen", so der routinierte Unterländer Ingenieur nach dem Rennen leicht genervt. "Aber das können wir vor Rennen 2 am Sonntag aber wohl beheben", beruhigte Renningenieur Bayer nach Kontrolle des Schadens. Die ausgelesenen Daten der Corvette ließen auch keine Probleme erkennen", so Sandra Bayer. Beide aus der Region sind MCH-Mitglieder. Rennen 2 wurde durch Crash dreier Ferraris und Lamborghinis gleich mehrfach unterbrochen. "Am Ende auf dem Siegerpodium jeweils rechts vom Sieger zustehen fühlte sich zum Saisonauftakt in Italien schon mal recht gut an", so Jürgen entspannt vor der Heimfahrt am Sonntag aus der Toskana Richtung Deutschland. Rein ins Auto und ab ging es. Denn am Montag rief der Arbeitsalltag ja wieder.
Spannend dürfte für die Crew die Terminsuche für den nächsten Start werden. Wir bleiben am Ball - versprochen. HTS

Foto: Team Sportwagenschmiede

