Berichte über unsere Motorsportler und unseren Verein
Jürgen Bender probierte den Audi R8 GT3 am Red Bull Ring
Jürgen Bender probierte den Audi R8 GT3 am Red Bull Ring
Die Sportjacken des Teams trugen noch die Aufschrift der Sportwagenschmiede Bayer und jene des eingesetzten GT-Rennwagens, einer Corvette. Am Freitag, den 11. Juli ließ sich Jürgen Bender aber erstmals in den Schalensitz eines Audi GT-Rennwagen gleiten. Und zwar am Red Bull Ring in einen Audi R8 GT3 EVO2. Das Fahrzeug gehörte der Bingener Equipe-Vitesse. Für den mehrfachen Unterländer GT-Champion (TCC, STT, P9-Challenge) Jürgen Bender galt es, sich in Österreich zunächst bestmöglich auf der herrlich gelegenen Formel 1 Rennstrecke an die für ihn ungewohnte Mittelmotorbauweise zu gewöhnen. Bei Testfahrten am Freitag bestand für Techniker Bayer dazu die Möglichkeit, Einstellungen am R8 vorzunehmen. Lange Zeit war Jürgen Bender ja bisher in einer Frontmoto-Corvette am Start. In wenigen Runden war es für den erfolgreichen MCH-Piloten Jürgen Bender nicht möglich den Audi-Mittelmotorboliden perfekt in den Griff zu bekommen. "Man braucht dazu einige Zeit um möglichst alle Fahrwerkanpassungen für sich passend zu gestalten", fügte der Unterländer Ex-Champion hinzu. Aber Jürgen wurde Runde für Runde schneller.
Bei trockenem Wetter dann am Samstag die Qualifikation. Mit im Feld am Start der Heilbronner Roland Hertner. Dieser kannte seinen Lamborghini Huracán GT3 bereits seit Saisonbeginn recht gut. Natürlich ein echter Vorteil für den Routinier aus der Region. Beim ersten Rennlauf starteten Hertner und Bender aus den Reihen 3 und 5. STT-Tabellenführer Heyer kam beim Start nicht gut weg. Bender musste Heyer abrupt nach links ausweichen. Dadurch verlor Jürgen fast ein Dutzend Positionen. Trotz dem Bemühen danach Plätze gut zu machen, war für ihn Vorsicht geboten. Ansonsten würde es auf dem schnellen Red Bull Ring in den Alpen leicht krachen und ggf. sehr teuer werden können. Die Boxentafel von Sandra Bayer zeigte Jürgen, dass er anfangs noch ca. 1 sec/Runde unter seinen Möglichkeiten blieb. Position 6 und 9 stellten den Heilbronner und den Neckarsulmer am Ende wohl noch nicht vollends zufrieden. Gesamtsieger am Ende Stefan Wieninger (Audi) vor Kenneth Heyer (AMG). Kenneth Heyer hatte durch seinen Patzer am Start den mögliche Gesamtsieg verspielt.
Auch im zweiten Training nahmen sich beide Unterländer einiges vor. Hertner und Bender katapultierten ihre GT-Modelle für den Start auf Rang 8 und 9. Es wurde im zweiten Rennen am Ende ebenfalls zunehmend hart gefightet. Bender musste diesmal durch die Manöver der vor ihm fahrenden Piloten beim Start wieder stark bremsen und nach rechts ausweichen. Erneut gingen so mehrere Plätze verloren. Hertner und Bender hatten danach den verwegenen Holländer Henk Thuis (Pumaxs RT-Chevi) in der Zange. Für beide keine leichte Aufgabe. Einer musste darauf achten nicht überholt zu werden und der andere versuchte den Holländer anzugreifen. Beide Unterländer Fahrer waren nahezu gleich schnell unterwegs. Im Durchschnitt fuhren sie einen Schnitt von ca. 170 Km/h. Am Ende kamen Hertner und Bender als 8. bzw. 9. in der Klasse 1 ins Ziel. Man darf auf die Meisterschaftstabelle der STT gespannt sein. "Die geben wir in Kürze heraus", so STT-Manager Krepschik.
Für Jürgen Bender bietet sich die Möglichkeit in 14 Tagen "vor seiner Haustür" auf dem nahen Hockenheimer Grand Prix-Kurs an einem Lauf der P9-Challenge an den Start zu gehen. "Würde mich freuen, wenn Jürgen als unser Champion von 2020 antreten würde", so Veranstalter Bernhard Fischer. "Aber ich muss prüfen, ob das terminlich für mich überhaupt möglich wäre", so der Neckarsulmer. Der schnelle Diplomingenieur ist im Reifenhandel und der Recyclingtechnik tätig. "Eine Arbeit, die sich nicht von selber erledigt", so der Neckarsulmer mit Nachdruck am Red Bull Ring. HTS

Foto HTS: Jürgen Bender (NSU)
Automobilslalom in Kirchheim unter Teck
Automobilslalom am 06.07.2025 in Kirchheim unter Teck
Ein spannender Motorsporttag liegt hinter uns: Am 6. Juli 2025 fand in Kirchheim unter Teck der Automobilslalom auf einer besonders zuschauerfreundlichen und gut einsehbaren Strecke statt.

Bereits am Vormittag starteten unsere Fahrerinnen und Fahrer im Clubsportslalom für den Motorsportclub Heilbronn. In der Klasse F9 ging Max Galan Moreno an den Start und sicherte sich nach zwei soliden Wertungsläufen den vierten Platz.
In der Klasse SE16 sorgten Matti Kühner und Marie Exner für Top-Ergebnisse: Matti fuhr auf den zweiten Platz, während Marie den Sieg in ihrer Klasse einfuhr. Ein gelungener Auftakt für den Club!
Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit dem ADAC Slalom Youngster-Cup weiter. Für den MC Heilbronn traten insgesamt 13 Fahrerinnen und Fahrer an – 6 in der Klasse K22, 7 in der Klasse K21.
Doch der Nachmittag stellte sie vor besondere Herausforderungen: Die Poller waren an diesem Tag unsere größten Gegner. In der K22 erwischte es Sanny Hirschmuggel und Marie Exner, die aufgrund unglücklicher Pollerfehler auf den Plätzen 13 und 12 landeten. Franziska Zier erfuhr sich Platz 11. Nico Chelminiacki rutschte ebenfalls wegen eines Pollertreffers auf Platz 7, obwohl für ihn der erste Platz drin gewesen wäre.
Für einen Lichtblick sorgte Pascal Nikodem, der sich mit viel Präzision und Nervenstärke einen starken dritten Platz sicherte.
In der Klasse K21 ging es ähnlich turbulent zu. Saskia Bullinger fuhr sich in ihrem zweiten Rennen auf Platz 16. Lena Zartmann und Janine Eymann rutschten durch jeweils zwei unglücklich platzierte Poller auf Platz 15 und Platz 11 ab.
Nick Galan Moreno kam auf einen soliden zehnten Platz, während Matti Kühner nach einem Pollerfehler auf Platz 9 landete – eine ärgerliche Platzierung, denn zeitlich hätte er durchaus auf den vierten Platz gereicht. Auch Nele Seiser, sonst gewohnt auf dem Podium unterwegs, musste sich nach einem Poller mit Platz 7 begnügen.
Erfreuliche Nachrichten gab es jedoch von Maximilian Rung, der sich mit einem starken Auftritt den dritten Platz in der K21 sicherte.
Ein besonderes Highlight des Tages lieferte jedoch Maximilian Deis, der vormittags noch in Bonndorf beim Slalom mit Marcel Pimpl für das Hornet-Team aktiv war. Nach einer logistischen Meisterleistung und perfekter Vorbereitung – wie auch auf dem Bild eindrucksvoll zu sehen – schaffte er es rechtzeitig zu seinem zweiten Einsatz des Tages in Kirchheim unter Teck. In der K22 fuhr er trotz langer Anreise und knappem Zeitfenster noch auf den neunten Platz.

Trotz der Poller-Probleme war es ein insgesamt erfolgreicher und ereignisreicher Tag für den MC Heilbronn auf einer sehr schönen Strecke mit viel Zuschauerinteresse.
Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Slalom am 02.08.2025 auf der Kartbahn in Bopfingen!
Jürgen Bender am Red Bull Ring im Audi R8 GT3 Evo2 am Start
Audi R8 GT3 Evo2 - Jürgen Bender steigt um
Wenn am kommenden Wochenende auf dem Red Bull Ring, Österreichs renommierter Formel-1 Rennstrecke die Startflagge zum ersten Sprintrennen der Spezial Tourenwagen Trophy fällt, dann ist Jürgen Bender erstmals in seiner langen Karriere auf einem Mittelmotor GT-Rennwagen am Start.
Seit seinem 18. Lebensjahr ist ‚Ben‘, wie ihn alte Freunde nennen, Mitglied im Motorsport-Club Heilbronn (MCH). Damals begann für ihn auf einem gebraucht erworbenen und von Grund auf neu aufgebauten NSU TTS bei Slalomrennen zu bestreiten. Der TTS war in jenen Jahren hierzulande Kult. Ein Tourenwagen mit kleinem Hubraum. „Kurze Anreise schonten den Geldbeutel“, erinnert sich der Neckarsulmer Diplomingenieur noch heute sehr gut. Alles begann für den Neckarsulmer 1980 mit einem Rennslalom in Heilbronn. Bender fuhr mit seinem NSU TTS regelmäßig aufs Treppchen. Das motivierte und trieb ihn zu immer neuen Verbesserungen seines NSU an. Nach dem Abitur ging Bender zum Studium an die Uni nach Darmstadt. „Schon damals war mir klar, dass ich den beruflichen Weg durchs Leben besser nicht ganz zur Seite schieben solle“, so Bender. Abhängigkeit vom Rennsport zu werden schien alleine nicht ratsam.
Als frisch gebackener Diplomingenieur des Maschinenbaus bereitete er sich danach auf die Gründung eines Recyclingunternehmens vor. Das bedeutete für ihn nochmal einige Jahre ‚Rennsportpause‘. Danach ging es dann im Rennsport auf verschieden 911er von Porsche weiter. Hockenheim, Nürburgring, Oschersleben, Lausitzring, Spa und Zolder (B), Salzburgring Red Bull Ring (A) oder Dijon (F) waren angesagt. „Oh, und ehe ich es vergesse, Monza und der Cirquit Francia Corta in Italien fuhr ich im Zuge verschiedener Meisterschaften ebenfalls“. Die meiste Zeit baute Bender auf den Technik-Service des Erlenbachers Marco Bayer. Er und sein später gegründeter Betrieb ‚Sportwagenschmiede’ kümmerten sich überwiegend um die eingesetzten Porsche GT-Modelle. Bender trieb sie GT-Heckmotorboliden aus Zuffenhausen zu einem Dutzend Cup- und Meistertitelerfolgen. Ein besonderes Ergebnis erreichte er im Namen des weit über die Grenzen hinaus bekannten DIVINOL-Cups. Auf einem Porsche GT2 gelang es Bender gleich beim ersten Einsatz auf dem Nürburgring wenige Meter hinter dem Rennwageneigner Teamchef Thomas Probst auf einem identischen Modell durchs Ziel zu schießen. „Wenn die Sache nicht zu teuer für mich zu erwarten gewesen wäre hätte ich die ‚Karte im GT2‘ gerne weitergespielt“ so Bender zurückblickend.
2012 stieg Bender vom Heckmotor-GT-Rennwagen auf einer von Callaway in Leingarten aufgebaute Corvette um. Der GT-Rennwagen verfügte über eine V8-Frontmotor und reichlich 600 PS unter der langen Motorhaube. Auf Anhieb ein voller Erfolg. Seinen ersten Einsatz in der P9-Challenge auf dem Lausitzring gewann er ebenfalls auf Anhieb. 2016 holte Bender den STT-Titel und 2020 als Sieger aller Meisterschaftsläufe (ein Rekord) den P9-Challenge-Titel dazu. Mehrfach war er als Gesamtzweiter an weiteren Titeln ganz nahe dran. "In allen Serien wurde eben schon immer sehr hart gekämpft", weis Bender zu berichten.
Am kommenden Wochenende tritt Jürgen Bender erstmals auf einem GT-Mittelmotor-Rennwagen an. Der Kreis schließt sich für den Neckarsulmer. Was in den frühen 80er mit einem NSU aus heimischer Produktion begann, wird jetzt auf einem ebenfalls in der Region gebauten Audi R8 GT3 EVO2 fortgeführt. „Der 1. Start ist am Red Bull Ring geplant“, so Bender, „dann sehen wir weiter“. Was auf NSU, damals schon unter der Audi-Flagge begann, das geht nun im Zeichen der 4 Ringe im GT-Sport weiter. Vom 4-Zylinder mit 1,3L Hubraum und 140 PS jetzt im V10-Zylinder mit 5,2L Hubraum und knapp 600 PS – ein gewaltiger Sprung den es für den heimischen MCH-Piloten Bender in Österreich zu bewältigen gilt. HTS
Als Sieger im Ziel
MCH-BMW-Trio beim DM-Bergslalom des AMC Bonndorf
Klassensieg für Nico Gutzeit – Spaß und Erfahrungswerte für Maximilian Deis und Marcel Pimpl
Auf der Landstrasse 170 im Schwarzwald fand der dritte Vorlauf der Region Süd zur Deutschen Automobil Slalommeisterschaft beim AMC Bonndorf statt. 1700 Meter Streckenlänge, drei Wertungsläufe, fahrerisch anspruchsvoll, schnell mit Bergrenncharakter. 94 Slalomcracks an der Startlinie, darunter drei MCH-Piloten, die allesamt auf das Compactmodell BMW 318ti vertrauen. In deren Klasse F10 neun Akteure. Schon im Training wurde klar, dass Nico Gutzeit ganz vorne dabei sein wollte, trotz diverser Trainingspylonenfehlern. Drei Rennläufe deutlich unter der Ein-Minuten-Schallmauer ergaben dann die fehlerfreie Zielzeit von 2.53.51 Minuten – Klassensieg mit satten 10,98 Sekunden Vorsprung auf Perry Ihl aus Mengen, der einen slalomseltenen Mazda RX8 mit Wankelmotor fährt. Zum Gruppensieg fehlten Nico 48 Hundertstelsekunden, die ließ der MCH-Youngster in Stint zwei bei einem Verschalter liegen. Die schnellste Gruppe F Einzelzeit von 0.57.56 Minuten holte sich Nico, genau wie den sensationellen 9. Gesamtrang. „Die neue Benzinpumpe sowie Feinjustierungen am neuen Renn-ABS sowie am KW-Fahrwerk haben die erhofften Ergebnisse gebracht“, erklärt Nicos Papa und Schrauber Harald Gutzeit.

Zum ersten Mal in Bonndorf waren der neue MCH-Slalomleiter Maximilian Deis sowie Hornet-Projektleiter Marcel Pimpl. Beide waren vom Umfeld und der Strecke angetan, merkten aber schnell, dass ihrem Hornet-318ti Hubraum, Leistung und neue Slicks fehlten. Maxi kam mit einem Pin zurück, wurde als sechster der Klasse geführt. Marcel brachte aus jedem Stint einen Pylonenfehler mit ins Ziel, die er sich aber nicht erklären konnte und mit den Offiziellen haderte, Platz sieben wurde dadurch notiert. Marcels reine Fahrzeit wäre für Platz vier gut gewesen, mit einer einzigen Hundertstelsekunde Rückstand zu Podestplatz drei.
Wilfried Ruoff
Ben Blon erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup bei 3 Rennveranstaltungen in 3 Regionen
Ben Blon erfolgreich im ADAC Kart Rookies Cup bei 3 Rennveranstaltungen in 3 Regionen am Start
Im Juni konnte Ben in gleich drei Rennen in drei unterschiedlichen Regionen des ADAC Kart Rookies Cups wertvolle Rennerfahrungen sammeln.
ADAC Kart Rookies Cup Südwest in Walldorf (31.05.2025) Im ADAC Kart Rookies Cup Südwest überzeugte Ben bereits im Qualifying mit dem 2. Platz. In den anschließenden Rennen behauptete er sich souverän gegen starke Konkurrenz und sicherte sich jeweils den dritten Platz. Das solide Ergebnis zeigt: Ben weiß, wie man Punkte sammelt.
Gaststart im ADAC Kart Rookies Cup West in Walldorf (14.06.2025) Nur zwei Wochen später ging Ben beim ADAC Kart Rookies Cup West erneut in Walldorf als Gaststarter an den Start. Nach einem starken dritten Platz im ersten Lauf musste er im zweiten Rennen einen Ausfall hinnehmen.
Spannung pur in Bopfingen (28.06.2025) Beim ADAC Kart Rookies Cup Süd in Bopfingen sicherte sich Ben im Qualifying die Pole Position. In beiden Rennen lieferte er sich packende Duelle um die Spitze. Das zweite Rennen, geprägt von einem Rennabbruch und packendem Restart, endete mit einem nervenaufreibenden Foto-Finish – Ben überquerte die Ziellinie Stoßstange an Stoßstange mit dem Führenden und holte zweimal den zweiten Platz.

ADAC Slalom Youngster Cup am 29.06.2025 – Heilbronner Jugend holt Doppelsieg in Schwäbisch Hall
ADAC Slalom Youngster Cup am 29.06.2025 – Heilbronner Jugend holt Doppelsieg in Schwäbisch Hall
Am Sonntag, den 29. Juni 2025, fand an der Arena Ilshofen der nächste Lauf des ADAC Slalom Youngster Cups statt. Bei herrlichem Wetter zeigten junge Motorsporttalente aus der Region ihr Können im anspruchsvollen Slalom-Parcours.
Klasse K21: Heilbronner Teamleistung überzeugt
In der Klasse K21 traten 18 Fahrerinnen und Fahrer an. Besonders hervorzuheben ist das Heilbronner Team, das mit 11 Teilnehmenden eines der größten Teams stellte. Die Heilbronner überzeugten durch eine geschlossene und starke Leistung.
Platz 1: Maximilian Rung – fehlerfreier Lauf mit 1,5 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 01:27,03 Minuten
Platz 2: Neele Seiser – 01:28,94 Minuten
Platz 5: Matti Kühner – 01:31,11 Minuten
Weitere Platzierungen: Lena Zartmann (Platz 9), Janine Eymann (Platz 11), Nick Galan Moreno (Platz 12), Saskia Bullinger (Platz 13).
Die Fahrerinnen und Fahrer des MC Heilbronn zeigten damit eine beeindruckende Teamleistung in einem stark besetzten Starterfeld.
Klasse K22: Sekundenentscheidungen bei 12 Startern
Auch in der Klasse K22 wurde Motorsport auf hohem Niveau geboten. Unter den 12 Startern setzte sich Nico Chelminiacki mit einem hauchdünnen Vorsprung von exakt 0,5 Sekunden an die Spitze des Klassements.
Platz 1: Nico Chelminiacki – 01:25,48 Minuten
Platz 8: Franziska Zier – 01:29,83 Minuten
Platz 9: Marie Exner – 01:29,85 Minuten
Platz 11: Maximilian Deis – 01:27,30 Minuten (+ 1 Pylone)
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg – sowohl organisatorisch als auch sportlich. Der OC Schwäbisch Hall sorgte für einen reibungslosen Ablauf und faire Bedingungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Der nächste Lauf zum Slalom Youngster Cup findet am 06.07.2025 in Kirchheim/Teck statt.
MR & NC
Achterbahn der Gefühle bei Patrick Assenheimer
Doppeleinsatz beim legendären 24-Stunden-Eifelklassiker sorgt für Glücksgefühle im Youngtimer-Mercedes und nächtlichen Frust im Ford Mustang GT3
Foto: elfimages
Geniales Rennwetter und 210 Starter beim morgendlichen zweieinhalbstündigen Renneinsatz des AutoArenA-Motorsport-Mercedes 190 E 2.5 16V bei der ADAC 24h Classic. Zusammen mit DTM-Legende Bernd Schneider lenkte Patrick den seriennahen, vor vielen Jahren als Mitarbeiterprojekt aufgebauten Mercedes auf den 33. Gesamtrang. Dabei ließ das Duo viele leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich. Der Fahrspaß und die Freude waren riesig. „Eine perfekte Premiere und hoffentlich ein gutes Omen für das 53. ADAC RAVENOL 24h-Nürburgringrennen“, so MCH-Racer Patrick Assenheimer.
Um 16.00 Uhr dann der Start für 136 Fahrzeuge zur 24-Stunden-Hatz, die mittlerweile Sprintrennencharakter hat. Drei US-Boliden hatte das Haupt-Racing-Team in der Startaufstellung, jedes der neuen Ford Mustang GT3-Modelle in einer anderen Lackierung. Zusammen mit Hubert Haupt, Vincent Kolb und Dirk Müller teilte sich Patrick das Cockpit mit der Startnummer 63. Nach dem aufwändigen Qualifyingprozedere - Qualifying1,2,3 und Top-Qualifying – stand Patricks 63 auf Position 20.
Foto: elfimages
Nach eineinhalb Stunden Renndistanz die Rote Flagge, Rennabbruch. Kein Unfall, keine Wetterkapriolen, ein neues Novum am Ring, Stromausfall in der Boxengasse, somit keine Tankanlagen in Betrieb und auch keine Zeitnahme. Um 19.45 Uhr der Restart, Dirk Müller, Hubert Haupt und Patrick konnten sich Runde um Runde bis zu Gesamtplatz 12 und Position drei in der SP9 Pro Am-Klasse vorarbeiten. Vincent Kolb hatte danach in seinem Stint gegen 02.00 Uhr in der Nacht technische Probleme, deren Reparatur 1,5 Stunden kostete. Patrick stieg danach zur Prüfung in den 550 PS-Boliden, musste aber leider durch weitere technische Probleme gehandicapt, nach einer Stunde durch die „grüne Hölle“ den Mustang abstellen. „Wirklich schade. Wir hatten das gesamte Wochenende immer wieder technische Probleme beim Ford GT3. Die ersten Stunden lief es dann ganz gut, unsere Chance in der ProAm-SP9 war da, aber das ist halt Racing“, resümiert Patrick Assenheimer.
Den Gesamtsieg sicherte sich der einzige BMW M4 GT3 EVO im Feld, von ROWE-Racing eingesetzt, der vom 19. Startplatz kam. Zwar hatte der Polesetter, der „Grello“ Manthey EMA Porsche 911 GT3R als erster die Zielflagge gesehen, wurde aber mit einer Zeitstrafe von 1.40 Minuten belegt und war somit Gesamtzweiter.
Wilfried Ruoff
Motorschaden - GT-Ass Bender gerät unter Zeitdruck
Motorschaden - GT-Ass Bender gerät unter Zeitdruck
Vor dem nächsten Meisterschaftslauf der STT wurde die von Callaway Competition für Jürgen Bender aufgebaute C7-GT3-Corvette umfassend gecheckt. Dabei fiel auf, dass die Motorölwanne des 650 PS-starken Aggregates leicht ‚nässte‘. Öl trat aus. „So was belassen wir ja nicht, sondern es wird in einem solchen Fall eine neue Dichtung verbaut“, so Renntechniker Marco Bayer. Nach der Demontage der Ölwanne aber kam ein weiterer Schaden zum Vorschein.
Am 2. Lagerbock von der Kupplung gesehen war eine Montageschraube gebrochen. Das ließ Bender und Bayer natürlich in der Werkstatt sofort erschrecken. Denn bereits Ende Juni steht am Nürburgring der 3. Und 4. Lauf der Meisterschaft der STT auf dem Programm. Mitte Juli folgen dann die Läufe 5 und 6 der stark besetzten Serie auf der nächsten Formel 1 Rennstrecke, dem Red Bull Ring in Österreich. Dort wird auch Jürgen Benders Unterländer Gegner Roland Hertner auf einem Mittelmotor Lamborghini Huracán am Start sein. Bender fügt hinzu „Für mich könnte das bedeuten, das je nach Lieferung entsprechenden Ersatzmaterials im Extremfall Renntermine in Gefahr geraten“. Und darüber war und ist der Neckarsulmer natürlich nicht begeistert.
Bei der anschließenden Kontrolle der Lagerstützen am Motorblock wurde klar, dass die Ursache für den Schaden ein Riss dieses Teiles im Material sein könnte. Das lässt sich mittels des Rissprüfverfahrens feststellen und bestätigen. Eine Arbeit die äußerste Akribie verlangt. Man bereitete das in der Sportwagenschmiede vor und ermittelte einen Riss (roten Kreis sichtbar). Der vorliegende Schaden lässt sich mit einem entsprechenden neuen Bau-Teilen oder einen geschweißten Teil instandsetzen.

Wie gesagt, die Zeit drängt für Callaway, die Sportwagenschmiede und Bender. Der Kampf des MCH-Top-GT-Piloten um Siege in der Super Tourenwagen Trophy sorgt für mächtigen Druck. Daumen drücken der Fans dürfte etwas helfen. Also bitte Jungs, kräftig drücken bitte …. HTS
Foto Sportwagenschmiede - frei
Benders Schaden an der GT3R - C7 Corvette
Doppeleinsatz für Nordschleifenroutinier Patrick Assenheimer
53. Auflage des 24h-Nürburgring-Klassikers am 21. und 22. Juni mit 141 Fahrzeugen
Doppeleinsatz für Nordschleifenroutinier Patrick Assenheimer – dieses Jahr nur ein einziger MCH-Racer in der Eifel am Start
Mit dem Meimsheimer Yannick Fübrich hofft ein weiterer MCH-Langstreckenracer noch auf ein Cockpit in „letzter Sekunde“, so wie es auch im letzten Jahr war, als Yannick aufgrund seiner Erfahrung und seinen bekannt schnellen Rundenzeiten noch zu einem „last Minute Einsatz“ im BMW M4 GT4 von FK Performance in der Klasse SP10 kam.
Auf der aktuellen 2025er Starterliste finden sich 141 Fahrzeuge, davon sage und schreibe 29 in der sogenannten GT3-Klasse SP9. Acht Hersteller – Porsche, Audi, Mercedes AMG, BMW, Ford, Lamborghini, Aston Martin und Ferrari – buhlen hier um den Gesamtsieg. Porsche hat sich nach Siegen in bisher allen fünf NLS-Rennen in die Favoritenrolle katapultiert.
Dieses Jahr neu in der Startaufstellung stehen drei Ford Mustang GT3-Boliden, die alle vom Haupt Racing Team HRT Ford Performance eingesetzt werden. V8 Saugmotor vorn mit 5400ccm Hubraum und ca. 550 PS, Heckantrieb, Transaxlegetriebe sind die Grunddaten. In einem davon – mit der Startnummer 63 – sitzt MCH-Racer Patrick Assenheimer zusammen mit Hubert Haupt, Vincent Kolb und Dirk Müller. Die beiden 4-Stunden Rennen NLS 2 und NLS 3 wurden von Patrick mit dem neuen US-Boliden bereits absolviert. Problemlose Einsätze, zeitenmässig allerdings mit Luft nach oben.

Die Vorfreude auf den 24h-Klassiker ist bei Patrick riesig. „Einzigartiges Flair, einzigartige Rennstrecke, Faszination pur und ein neues, wunderschönes Einsatzfahrzeug“, beschreibt der Weinsberger das Wochenende, bei dem Fahrer, Mechaniker und die Fahrzeuge bis zum Anschlag belastet werden. „Mein Hauptaugenmerk liegt natürlich beim 24-Stunden-Rennen. In der Klasse SP9 ProAm haben wir Chancen, vorne mitzufahren, in der Gesamtwertung kann ein Platz in den Top-20 gelingen, sofern wir fehlerfrei agieren und keine technischen Probleme bekommen, wettertechnisch ist das berühmt-berüchtigte Eifelwetter sowieso nie kalkulierbar“, erklärt Patrick. Seinen zweiten Einsatz bestreitet der Weinsberger zusammen mit DTM-Legende Bernd Schneider auf einem Mercedes 190 E 2,5 16 beim den ADAC 24h Classic, die im Rahmenprogramm der RAVENOL 24h-Nürgurgring ausgefahren werden. Die 2,5 Stunden Hatz wird von ca. 200 Classic-Rennfahrzeugen unter die Räder genommen. Der Mercedes von Patrick und Bernd wird dabei vom Team AutoArenA Motorsport betreut, das den 16-Ventiler als ehemaliges Mitarbeiterprojekt zum Einstieg in die Nürburg-Langstreckenmeisterschaft auch aufgebaut hat.

Das Classicrennen startet am Samstag, 21. Juni früh morgens um 9.00 Uhr, das legendäre 24-Stunden-Rennen an demselben Samstag, nachmittags um 16.00 Uhr.
Der Fernsehsender RTL-NITRO sendet über 26 Stunden live und auf
www.24h-rennen.de
gibt es das gesamte lange Feiertagswochenende vom 18. bis 22. Juni alle erdenklichen Informationen.
Wilfried Ruoff
Dynamics Drift Team: Starke Leistung von Pascal – Pech für Nico – Steven beim nächsten Lauf zurück
2. Lauf der Drift Series von Drift.de – 18. Mai 2025
Dynamics Drift Team: Starke Leistung von Pascal – Pech für Nico – Steven beim nächsten Lauf zurück
Der zweite Lauf der Drift Series von Drift.de fand auf der Aktionsfläche des Hockenheimrings statt. Bei bewässerter Strecke standen Präzision, Fahrzeugkontrolle und ein gutes Setup im Vordergrund – spektakulärer Reifensmoke blieb aufgrund der Streckenverhältnisse aus. Für das Dynamics Drift Team traten Nico Chelminiacki und Pascal Dawitschek in der Klasse Open an. Steven Dumbeck musste diesen Lauf aussetzen, wird jedoch beim nächsten Event wieder ins Lenkrad greifen.
Die Trainingssessions am Samstag und Sonntagvormittag verliefen für beide Piloten vielversprechend. Nico zeigte sich in Topform, arbeitete konzentriert an seinem Setup und überzeugte mit sauberer Linienführung und konstant guten Läufen. Die Erwartungen an den Wertungslauf waren entsprechend hoch. Doch im ersten gewerteten Durchgang dann das plötzliche Aus: Eine Antriebswelle riss, was das sofortige Ende des Wettbewerbs für ihn bedeutete. Trotz starker Vorbereitung bedeutete der Defekt eine Nullrunde für Nico – besonders bitter nach dem dritten Platz beim Saisonauftakt.
Pascal ließ sich davon nicht beirren. Mit einem fein abgestimmten Fahrzeug und einem sehr kontrollierten Fahrstil gelang es ihm, sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen auf nasser Strecke blieb er fehlerfrei, setzte die Clippingpoints punktgenau und zeigte eine hervorragende Fahrzeugbeherrschung. Am Ende wurde sein Einsatz mit dem 4. Platz belohnt – nur knapp am Podium vorbei. Es war Pascals bislang stärkster Auftritt in der laufenden Saison und ein wichtiges Signal, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist.
„Für Nico war es extrem unglücklich. Aber genau solche Rückschläge gehören zum Motorsport dazu. Wichtig ist, wie man damit umgeht – und wir wissen, dass er beim nächsten Lauf wieder voll da sein wird“, so das Team. „Pascal hat eine klasse Leistung gezeigt. Der vierte Platz ist mehr als verdient.“
Schon in wenigen Wochen steht der 3. Lauf der Drift Series an – diesmal im schweizerischen Seelisberg. Dort wird das Dynamics Drift Team wieder vollständig antreten: Steven wird zurückkehren, und damit ist das Fahrertrio wieder komplett. Die Vorfreude auf die Herausforderung in den Alpen ist groß – neue Strecke, neue Bedingungen und die Chance, verlorene Punkte wieder gutzumachen.
Ben Blon: 2. Platz beim zweiten Rennen des ADAC Kart Rookies Cup Süd in Urloffen
Ben Blon: 2. Platz beim zweiten Rennen des ADAC Kart Rookies Cup Süd in Urloffen
Urloffen, 17.05.2025: In einem sehr engen Qualifying sicherte sich Ben den 3. Startplatz in der Gesamtwertung – ein vielversprechender Start in das packende Rennwochenende.
Im ersten Rennen in Urloffen sicherte er sich in einer intensiven Duellatmosphäre den 2. Platz, jeweils in der Klasse und in der Gesamtwertung.
Auch das zweite Rennen beendete er nach einem packenden Zweikampf auf dem 2. Platz. Die tollen Duelle um die Platzierungen waren erneut eine gute Bestätigung für das Konzept des ADAC Kart Rookies Cup.

P9-Auftakt am Red Bull in Österreich Ring ohne Bender
P9-Auftakt am Red Bull in Österreich Ring ohne Bender
Jürgen Bender hätte der C7-Callaway-GT3R Corvette beim Auftakt der P9-Challenge am Red Bull Ring oder in Spa gerne 'die Sporen' gegeben. "Zwei schnelle Strecken die für uns gepasst hätte" so der Ex-Champion der P9. Aber die durch fällige Justierungsarbeiten an der Corvette enge Terminlage ließen das nicht zu. "Mal sehen, ev. passt es in Hockenheim oder am Eurospeedway-Lausitzring noch mal" fügt er hinzu.
Die 4326 Meter Österreichischer Asphalt mit deutlichem Höhenunterschied zu meistern ist ein hartes Brot für die GT-Asse in den P9-Serien. Am Ende konnte der Münchener Veranstalter Bernhard Fischer den Hessischen BMW-M4-GT3-Piloten Jürgen Alzen und Timo Scheibner nach beiden Sprints den Sieger-Pokal überreichen. Das gleiche Spiel danach in der Endurance. Auch da war dem schnelle Duo Alzen/Scheibner der Sieg nicht zu nehmen. Dahinter das Deutsch/Österreichische Duo McKansy/Tweraser (Lamborghini Huracan GT3 EVO) vor Audi-Ass Thomas Westarp und Hermann Speck im bekannt gelbschwarzen Porsche 991 GT3 Gen 2.
Bereits die Schnellste Trainingszeit sowie später auch die schnellste Rennrunde kassierten die BMW-Jungs ebenfalls. Das Duo hat ihr Erfolgsfeld in der P9 gefunden. Und das neben der Endurance auch jene bei den Challenge-Sprints. Und das vor der herrlichen Kulisse der Österreichischen Alpen.
Alzen, Westarp, Speck bzw. Scheibner, Westarp, Speck auf dem Challenge-Podium. Am Morgen drückte das Wetter entsprechend Temperaturen und feuchten Ecken auf den Rundenschnitt. Von ca. 160 Km/h am Morgen ging es später rauf auf über 170 Km/h. Coach McKansy konnte sich bei kühlem Wetter zunächst noch vor Hermann Speck halten. Hermann war allerdings bereits vorbei als 'Coach' seine persönliche Bestzeit in den Asphalt radierte. Für einen „last minute-Angriff“, dem Angriff eines Platzes auf dem Treppchen war es zu jedoch spät. `Shit happens`. Aber beide gaben echt alles. Beide der Porsche-Hero und der Lambo-Pilot. Nicht nur die Fans waren begeistert.
In der kleineren Leistungsklasse, der KL4 ließ sich P9-Routinier Michael Oliver nicht nehmen, nach ganz oben aufs Podium zu steigen.
Man darf auf den Tabellenstand vor Rennwochenende zwei auf der legendären Belgischen Grand Prix-Rennstrecke von Spa gespannt sein.
Gespannt sein darf man auch, wann und wo die starken Duos Alzen/Scheibner, Tweraser/McKansy oder P9-Routinier Hermann Speck 2025 treffen wird. HTS
FOTO HTS: Bender bei Vortests in Hockenheim
Freude und Frust beim 3. NLS-Lauf in der Eifel
Freude und Frust beim 3. NLS-Lauf in der Eifel
Traumhaftes Rennwetter, 141 Nennungen, 136 zum Qualifying, 132 am Start - nach dem vierstündigen Rennen sahen noch 102 Fahrzeuge die Zielflagge. Auch beim dritten NLS-Lauf stand wieder ein Porsche 911 GT3 R ganz oben auf dem Siegerpodest, dieses Mal der „Grello“ von Manthey EMA mit dem Fahrerduo Ayhancan Güven und Thomas Preining.
Für die zwei MCH-Racer Patrick Assenheimer und Yannick Fübrich verlief die Vier-Stunden-Hatz unterschiedlich. Patrick war zusammen mit Dennis Fetzer, Vincent Kolb und Dirk Müller im HRT-Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 6 auf Zeitenjagd und erlebte dabei ein unspektakuläres Rennen ohne Probleme. Von Position 11 ging das Quartett an den Start, lag zeitweise in den Top-Ten und wurde als Gesamtelfte abgewunken. Auf den Siegerporsche fehlten schlussendlich 6.02.097 Minuten. „Für das 24-Stunden-Rennen haben wir erneut wichtige Rennkilometer und Erkenntnisse gesammelt. Wir sind überaus positiv, angesichts dessen, was wir schon mit dem neuen Auto geschafft haben. Aber klar ist auch, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein können“, erklärt Patrick Assenheimer, der sich nun auf den 24-Stunden-Klassiker am 21./22. Juni in der Eifel freut.
Patrick Assenheimer im HRT Ford Mustang GT3 im Porsche-Sandwich
Frust erlebte dagegen Yannick Fübrich, der kurzfristig bei seinem früheren Fahrerpartner Dr. Stein Tveten ins Lenkrad eines BMW 325i greifen konnte. Nachdem keine gezeitete Qualirunde gelang, startete das Duo vom Ende der Startgruppe und musste nach sechs Runden aufgeben – von den acht gestarteten 325er BMWs der Cup-Klasse sahen nur zwei die Zielflagge.
Wilfried Ruoff
Dynamics Drift Team mit zwei Fahrern beim 2. Lauf der Drift Series – Feingefühl statt Reifengewitter
Dynamics Drift Team mit zwei Fahrern beim 2. Lauf der Drift Series – Feingefühl statt Reifengewitter
Am kommenden Wochenende (16.-18.05) steht der 2. Lauf der Drift Series von Drift.de an. Das Dynamics Drift Team geht diesmal mit zwei Fahrern – Nico Chelminiacki und Pascal Dawitschek – an den Start, nachdem Teamkollege Steven Dumbeck den Lauf leider nicht wahrnehmen kann. Der Wettbewerb findet erneut unter professionellen Bedingungen statt da die Strecke bewässert wird was den Fokus weg von spektakulärem Reifenqualm hin zu kontrollierter Fahrzeugbeherrschung und präziser Technik lenkt.
Nach einem erfolgreichen Saisonstart beim 1. Lauf, bei dem Nico mit 84 Punkten den 3. Platz erreichte und Pascal mit 79 Punkten Zehnter wurde, blickt das Team motiviert nach vorne. In den vergangenen Wochen wurde an den Fahrzeugen weiter optimiert – speziell mit Blick auf Gripverhalten unter feuchten Bedingungen.
Nico, der schon beim ersten Event mit seiner sauberen Linie überzeugte, will auch diesmal auf der nassen Strecke seine Stärke ausspielen und erneut um die vorderen Plätze kämpfen. Pascal hat sein Setup gezielt auf die Bedingungen angepasst und hofft, mit konstanter Traktion das volle Potenzial seines BMW E36 abrufen zu können.
„Das Fahren auf nasser Strecke erfordert ein feines Gefühl für Lenkung, Gaspedal und Fahrzeugbalance – wir freuen uns erneut auf diese Herausforderung“, so das Dynamics Drift Team. „Auch wenn wir dieses Mal nicht komplett antreten, ist der Teamspirit ungebrochen – wir geben alles.“
Die Drift Series bietet Driftsport auf höchstem Niveau und lebt von Fairness, fahrerischer Qualität und der Gemeinschaft innerhalb der Szene. Zuschauer können sich auf präzise Drifts, technische Raffinesse und spannende Battles freuen.
Livestreams gibt es unter:
www.twitch.tv/driftde
▶️www.youtube.com/@DRIFTde
Wer vor Ort am Hockenheimring zuschauen möchte, bitte an Robert Chelminiacki für weitere Infos wenden.
Tel.: 0160 94638793

