Yannick Fübrich im BMW 240i nach 2019 zum zweiten Mal NLS-Gesamtsieger
Patrick Assenheimer im Porsche 911 GT3 R EVO mit sechstem Klassensieg
Die Schlagworte zum Finale 2026: 115 Starter beim zehnten Lauf zur Nürburgring Langstrecken Serie – 92 Fahrzeuge sehen die Zielflagge - packendes Finale – kniffeliges Zeittraining durch feuchte Streckenabschnitte – strahlender Sonnenschein bei der 4-Stunden-Hatz – Doppelpole von BMW mit M4 GT3 Boliden von Gamoto Racing – Doppelsieg von Porsche 911 GT3 R Boliden
BMW M240i Racing Cup vom Adrenalin Motorsportteam (Foto Jan Brucke/VLN)
Den Start-, und Schlussstint im 340 PS starken BMW M240i Racing Cup fuhr der Brackenheimer Yannick Fübrich für das Adrenalin Motorsportteam - fehlerfrei, schnell, taktisch und mit viel Gefühl - danach jede Menge Emotionen bei unserem MCH-Langstreckenracer. Unbändige Freude und Jubel über den Gewinn der Gesamtwertung 2026, sein zweites Championat nach 2019. Zusammen mit Edoardo Bogane (Italien) und Sven Markert (Berlin) gewann Yannick sieben der acht ausgetragenen Rennen in der BMW M 240i Racing Cup Klasse. Da es heuer aufgrund zweier ausgefallener Läufe kein Streichresultat gab, war ein Sieg beim Finale Pflicht, denn dann konnte das Trio von keinem Konkurrenzteam mehr eingeholt werden. „Ein rundum perfektes Finalrennen und wieder einmal ein fantastischer Job von meinem Fahrerkameraden und dem gesamten Team, das Auto lag einfach traumhaft auf der Strecke und hat technisch optimal funktioniert“, erklärt Yannick. Nach einem tollen Zeittraining gelang der Truppe ein Klassen-Start-Ziel-Sieg sowie Gesamtrang 49. „Unsere Konstanz war der Schlüssel zum Erfolg“, so der 34jährige Yannick Fübrich, der mit seinem perfekten Schlussstint den achten Gesamttitel für das Adrenalin Motorsportteam eingefahren hat.
NLS-Gesamtsiegerpodium 2026 mit Yannick Fübrich (links) / Sven Markert / Edoardo Bugane (Foto Jan Brucke/VLN)
Jubeln durfte auch das zweite MCH-Langstreckenass Patrick Assenheimer. Im Porsche 911 GT3 R EVO von Losch Motorsport aus Luxemburg gewann Patrick zusammen mit Tobias Müller und Dylan Pereira nach 27 Runden auf dem 24,358 Kilometer langen Kurs aus Nordschleife, GP-Kurs und Kurzanbindung erneut die Pro-Am-Klasse der SP9. Für das schnelle Trio war es der sechste Sieg, in der NLS-Wertung 2026 ging das SP9 Pro-Am Championat sowie das Team-Championat an die Losch-Truppe. Der ca. 550 PS starke Zuffenhausener Hecktriebler wurde vom erfahrenen und erfolgreichen BLACK FALCON Einsatzteam betreut. Patrick und seine Fahrerkameraden gingen vom neunten Startplatz ins Rennen und konnten sich in den vier Rennstunden auf den fünften Gesamtrang nach vorne arbeiten. Dem Losch-Porsche-Trio gelang zudem in 7.57.915 Minuten die schnellste Rennrunde. „Unter den 115 Startern waren allein 19 GT3-Boliden aus der SP9, davon acht in unserer Pro-Am. Alles lief heute einmal mehr fehlerfrei und problemlos, ein herzliches Dankeschön an Losch Motorsport und das BLACK FALCON Einsatzteam, die wie meine beiden Fahrerkameraden einen tollen Job gemacht haben“, resümiert Patrick Assenheimer.
Losch-Porsche 911 GT3 R EVO mit Patrick Assenheimer (Foto Gruppe C Photography)
Mit einem Porsche Doppelsieg endete die NLS-Saison 2026 auf der Nordschleife. Nico Menzel und Sven Müller gewannen im Dunlop Porsche 911 GT3 R mit knapp 38 Sekunden Vorsprung vor Tim Heinemann und Doppelstarter Sven Müller im Falken-Porsche 911 GT3 R.
Wilfried Ruoff

