Fübrich und Assenheimer erneut in der Eifel-Erfolgsspur
Perfekte, schnelle und fehlerfreie Rennrunden ergeben zwei Klassensiege und Gesamtrang drei
Ein NLS-Saisonhöhepunkt ist jedes Jahr das 6 Stunden Ruhr Pokal Rennen – Zwei Stunden mehr Rennaction, Taktik, Überrundungen und Nordschleifenflair als die üblichen 4 Stunden Stints. Zum 7. NLS-Lauf waren 134 Fahrzeuge gemeldet, am Start standen 132, die Zielflagge in Wertung sahen lediglich 100. „Das Rennen war geprägt durch viele Rad an Rad Duelle, schwierige Überrundungen und viel Unfälle“, erklärt Patrick Assenheimer. Der konnte zusammen mit Dylan Pereira und Tobias Müller den Porsche 911 GT3R EVO von Losch Motorsport powerd by Black Falcon erneut auf das Gesamtpodium fahren.
„Gesamtdritte und Klassensieg in der SP9 ProAm sind ein Spitzenergebnis bei der starken Konkurrenz von 21 GT3-Boliden, ich freue mich riesig über den Erfolg“, resümiert MCH Racer Patrick Assenheimer. Dylan Pereira fuhr vom fünften Startplatz los und übergab den Porsche nach sieben Runden auf Rang sechs liegend an Patrick. Während Pereira direkt weiter zum GT World Challenge Rennen nach Magny-Course aufbrach, teilten sich Patrick und Tobias Müller die verbleibenden fünf Rennstunden. Schnelle und fehlerfreie Rennrunden auf der 24,358 Kilometer langen Gesamtstrecke aus Nordschleife und GP-Kurs, eine optimale Strategie und ein perfekt arbeitendes Black Falcon Einsatzteam ließen die Losch-Truppe nach 41 Runden jubeln.
Patrick Assenheimer und Tobias Müller (v.r.), Foto: Gruppe C Photography
Den Gesamtsieg holte sich der Winward Racing-AMG GT3 Mercedes mit Ralf Aron und Luco Stolz am Steuer. Als zweiter wurde der Schubert-BMW M4 GT3 Evo mit dem Fahrertrio Jens Klingmann, Ugo den Wilde und Nordschleifendebütant Tim Tramnitz abgewunken.
Auch der zweite MCH-Langstreckenracer Yannick Fübrich durfte jubeln. Durch den fünften Klassensieg im siebten Lauf konnte Yannick zusammen mit seinen Fahrerkollegen Sven Markert und Edoaro Bugane ihre Führung in der NLS-Gesamtwertung auf 15 Zähler ausbauen.
Im BMW M240i von Adrenalin Motorsport lief das Qualifying in der BMW Racing Cup Klasse nicht optimal, lediglich Startplatz vier unter 13 Konkurrenten. Doch das eingespielte Trio gestaltete die 6-Stunden-Hatz perfekt. Im Ziel nach 36 Runden hatte Yannick als Klassensieger 3.32.525 Minuten Vorsprung auf den baugleichen Schmickler BMW M240i, inclusive der schnellsten Rennrunde der Klasse.
Wilfried Ruoff

