Nico Gutzeit setzt seine Solitude-Winnenden-Erfolgsstory fort – Michael und Jasmin Kumor freuen sich über fehlerfreien Rennläufe
Bei seinem 3.DMSB-Slalom setzte der ADAC OC Winnenden auf Bewährtes. Der schnelle und selektive Rundkurs auf der Stuttgarter Verkehrsübungsanlage Solitude führte wie immer nur über die komplette Aussenbahn, 2,5 Runden ergaben pro Lauf 2400 Meter Streckenlänge, nach vielen Fahreraussagen „genial - mit hohem Spaß-, und Suchtpotential“.
MCH-Racer Nico Gutzeit setzte dabei seine Erfolgsstory bei den Winnender DMSB-Slaloms auf der Stuttgarter Solitude fort. 2024 Gesamtsieger, 2025 Gesamtzweiter, heuer erneut Gesamtsieger. Das Grinsen im Gesicht des 22jährigen war schon im Training enorm. Das neue Getriebe, auf das die Schozacher monatelang gewartet hatten, war endlich da und wurde direkt nach dem DM-Lauf in Osthessen am See in der Schozacher Sportsgarage eingebaut. Nico lobt die Abstufung aber vor allem die bessere und schnellere Schaltbarkeit. Ein absoluter Hammer dann die erste Rennlaufzeit: 1.42.01 Minuten über 2400 Meter, da hatte alles rundum perfekt gepasst. Klassendauerkonkurrent Timo Maier vom ACV Göge im BMW 318 is der E30 Baureihe deutlich zurück. Nico dann im zweiten Stint sicherheitsorientiert etwas verhaltener, seine Endzeit von 3.24.54 Minuten der Garant für den ungefährdeten Klassen-, und Gruppensieg, denn die BMW M3 Piloten der F-Überliter pro Lauf über zwei Sekunden langsamer als der MCH‘ler. Wie schon beim Auftakt 2024 patzten dann auch die Akteure der Gruppe H-Boliden oder waren schlicht zu langsam. Prominentes Beispiel Jürgen Glass mit seiner wunderschönen Opel Kadett C Limousine. Der Wolfszipfelkönig und Winnender Lokalmatador zwar in beiden Rennläufen mit den schnellsten Zeiten, aber auch mit drei Pylonenfehler im Gepäck. Nico mit dem neuen Getriebe im 230 PS starken BMW 318ti compact somit sensationell Gesamtsieger.
Bereits am Vormittag startete das Lehrensteinsfelder Vater-Tochter-Duo Michael und Jasmin Kumor vom MC Heilbronn/MSC Weinsberg in der Klasse G1 der seriennahen Gruppe G. Mit ihrem allradgetriebenen BMW M140i erzielte Jasmin Platz fünf, Michael gelang Rang drei. „Heute endlich mal in allen Läufen strafpunktfrei, dazu von Stint zu Stint deutlich schneller, wir sind zufrieden“, erklärt Jasmin die Solitude-Ergebnisse mit dem 340 PS starken Sechszylinder-BMW, über die sich auch Papa Michael freut. Die Klasse und Gruppe gewann der Reutlinger Udo Roller, der ebenfalls einen BMW M140i pilotierte.
Wilfried Ruoff

